Vor dem Fest

Roman

Sasa Stanisic

(13)
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Beschreibung

Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann - der ist tot. Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht festhalten will. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg. Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, kann sich nicht entscheiden, ob er Zigaretten holen soll oder sich in den Kopf schießen. Alle haben sie eine Mission. Alle wollen sie etwas zu Ende bringen, bevor die Nacht vorüber ist.

Keiner von ihnen will den Einbruch ins Haus der Heimat beobachtet haben. Das Dorfarchiv steht aber offen. Doch nicht das, was gestohlen wurde, sondern das, was entkommen ist, quält die Schlaflosen. Die Nacht gebiert Ungeheuer: Alte Geschichten und Erinnerungen, Mythen und Märchen, sind ausgebrochen und ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und arbeitslose Halbgötter in Fußballtrikots aufeinander treffen. Und in dem es Herrn Schramm einfach nicht gelingen will, an Zigaretten zu kommen. Wie wird es aussehen das Dorf, wenn das Fest beginnt?

"Ein Buch wie wenige andere. Politisch versiert und stilistisch ein Kunststück."

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641133269
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3373 KB
Verkaufsrang 34212

Buchhändler-Empfehlungen

Wundervolle Beobachtung provinziell Strukturen!

Nina Warnke, Thalia-Buchhandlung Rostock

Viel zu lang ging dieses Buch komplett an mir vorbei! Ein Buch, dessen genaue Handlung sich schwer einfangen lässt. Vielmehr erschafft Stanisic durch viele kleine Episoden in Gegenwart und Vergangenheit des kleinen Ortes Fürstenfelde ein umfassendes Portrait des Ortes und seiner Leute. Wer aus einem Dorf und/oder einer Kleinstadt mit gut gepflegter Historie und Kultur kommt, wird vieles wiedererkennen, was sich eigentlich nur schwer in Worte fassen lässt. Doch Stanisic meistert dies vortrefflich, und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ich habe viele der Sätze beim Lesen geliebt!

Intellektuell

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

... und ein wenig langweilig. Wer sich aber an Schönheit und Gewandheit der Sprachbeherrschung ergötzen kann und will, ist hier unbedingt richtig. Platziert auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2014. Ob er siegen wird? Chancen hat er unbedingt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
4
1
0
1

Vor dem Fest
von Timo Funken am 26.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein atmosphärischer Roman, großartig geschrieben. Ein besonderes Buch, wessen eigentliche Thematik nicht ganz zu fassen bleibt. Trotzdem beeindruckend und eindringlich in den Bildern, die kreiert werden. Liebe Grüße Timo Funken

Kein Artikel erhalten
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 06.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es wird verlangt, dass ich das Buch bezahle und bewerte ohne es überhaupt erhalten zu haben. Ich habe schon mehrfach Mails geschrieben, aber es kommt einfach keine Antwort.

Herzlich willkommen in der Uckermark
von Giselle74 am 08.11.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ratlos. Das trifft es ziemlich genau, "Vor dem Fest" lässt mich ratlos zurück. Aber zunächst der Inhalt, soweit er sich mir erschließt: Es geht um Fürstenfelde oder -walde oder -werder, ein beliebiges Dorf in der Uckermark. Und es geht um seine Bewohner, die nicht ganz so beliebig sind. Es gibt einen Fährmann, nein falsch, es ga... Ratlos. Das trifft es ziemlich genau, "Vor dem Fest" lässt mich ratlos zurück. Aber zunächst der Inhalt, soweit er sich mir erschließt: Es geht um Fürstenfelde oder -walde oder -werder, ein beliebiges Dorf in der Uckermark. Und es geht um seine Bewohner, die nicht ganz so beliebig sind. Es gibt einen Fährmann, nein falsch, es gab einen Fährmann, die Dorfmalerin, den Glöckner und seinen Lehrling, die Leiterin des Hauses der Heimat und diverse andere Personen. Und dann gibt es noch die Fähe, die auf der Suche nach Leckerbissen für ihre Welpen das Dorf durchstreift. Das Ganze spielt in der Nacht vor dem Annenfest, einem jährlich wiederkehrenden Dorffest. Soweit, so gut. Auf dieser Grundlage nun entblättert Sasa Stanisic die Dorgeschichte, wechselt zwischen Vergangenheit , näherer und sehr weit entfernter, und Gegenwart. Chroniktexte, Gedankensplitter, Anekdoten, alles sorgfältig vermischt, bedächtig, lakonisch, kaleidoskopartig. Alles ist miteinander verbunden, die Vergangenheit reicht weit in die Gegenwart, Generationen von Dorfbewohnern haben eine gemeinsame Geschichte. Als Individuum hat aber jeder auch seine eigenen Erlebnisse, Träume, Wünsche. Das Buch ist aufgebaut wie ein großes Puzzle. Man hat viele Einzelteile, die hin und her geschoben, teilweise auch zusammen passen. Mir fehlten allerdings immer wieder Teile, ich hatte stetig das Gefühl, mein Puzzle habe blinde Stellen. Vielleicht habe ich nicht sorgfältig genug gelesen? Vielleicht ist auch schlicht meine Bildung nicht ausreichend, um die Andeutungen, Versatzstücke und Schichten zu verstehen, zuzuordnen, zu erkennen? Vielleicht ist das Buch eher für Fachleute geschrieben, den kleinen Kreis der Literaturkenner, die solche Texte spielend entschlüsseln? Die gesammelten Literaturpreise, die der Roman errungen hat, lassen mich das ja vermuten. Und deshalb, um den kleinen Bogen zum Anfang zu schlagen, bin ich ratlos. Mir bleibt die Erinnerung an eine Nacht, in der allerhand entfesselt wurde, Geister der Vergangenheit, Wolfsrudel, Ängste, Wahnvorstellungen. Und das alles in einem kleinen Dorf in der Uckermark, ein beliebiges Dorf, das so auch in der Lüneburger Heide oder im Harz stehen könnte. Der kleine Wahnsinn des Jedermann. Manchmal ist es wahrscheinlich einfach so, dass sich ein Roman dem Leser schlicht nicht öffnet und seine Geheimnisse für sich behält. "Vor dem Fest" hätte wohl lieber einen anderen Leser als mich gehabt. Daher bleibt es bei den blinden Flecken und dem Gefühl, hinter der nächsten Seite stecke die Erkenntnis. In ein paar Jahren sieht das vielleicht anders aus. Fürstenfelde- das war nicht mein letzter Besuch...

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