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Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen

Habil.-Schr.

Zauberei- und Hexenprozesse stellen einen integralen Bestandteil der deutschen und europäischen Rechtsgeschichte dar. Die im Spätmittelalter einsetzende und bis zum 18. Jahrhundert andauernde juristische Verfolgung dieses Straftatbestandes fand ihren Höhepunkt etwa zeitgleich mit der Durchsetzung neuer Methoden in Strafverfolgung und Rechtsfindung. In besonderem Maße galt dies auch für das Kurfürstentum Sachsen, einem der wichtigsten Eckpfeiler des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Schöffenstühle und Juristenfakultäten in Kursachsen, die mit gelehrten Juristen besetzt wurden, waren sowohl für die differenzierte Urteilsfindung als auch für die von dort ausgehenden Gesetzeswerke von zentraler Bedeutung.
Das Buch behandelt über 900 Zauberei- und Hexenprozesse gegen Einzelpersonen und verknüpft dabei Rechts- und Sozialgeschichte. Es zeigt sich, dass Anschuldigungen wie Hexerei, Zauberei, Segensprechungen, Wahrsagen und abergläubische Praktiken häufig auf Auseinandersetzungen im Sozialverhalten beruhten und als Verhaltensmuster ausgenutzt wurden.
Portrait
Manfred Wilde ist Historiker und Direktor im Museum Schloss Delitzsch.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 734
Erscheinungsdatum April 2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-412-10602-7
Verlag Böhlau Verlag
Maße (L/B/H) 25/18,4/4,6 cm
Gewicht 1375 g
Abbildungen X, mit Abbildungen und 1 Übers.-Kte. 24,5 cm
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
75,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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