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ROT

Roman

Von Liebe, Tod und der großen Frage nach dem Sinn. – »Dies ist Uwe Timms bester Roman.« Ulrich Greiner in der ›Zeit‹

Thomas Linde schwebt. Etwas ist anders, aber er weiß nicht genau, was. In wenigen Sekunden wird er es wissen, aber diese kurze Zeitspanne ist erfüllt von einem ganzen Leben.

Dieser große Roman von Uwe Timm erzählt vom Jazzkritiker und Beerdigungsredner Thomas Linde, von seiner leidenschaftlichen Liebesaffäre mit der Lichtdesignerin Iris, von Aschenberger, der tot ist und die Siegessäule sprengen wollte, von den Hoffnungen und Wünschen der 68er, von der Farbe Rot, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und den Verbrechen unserer Geschichte und von der Kostbarkeit des Lebens.

Portrait
Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre.
Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk.
Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz.
Uwe Timm lebt in München und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.10.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13125-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,2/12,1/2,5 cm
Gewicht 333 g
Verkaufsrang 97469
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kaleidoskop des Lebens

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

"Rot" ist das Resümee eines Lebens, angehalten auf einer Kreuzung. Ein Mann liegt im Sterben. Man erlebt mit ihm in seinen letzten Sekunden sein ganzes Leben. Uwe Timm macht es dem Leser nicht leicht. Sprachlich auf hohem Niveau führt der Roman durch sämtliche Höhen und Tiefen menschlicher Gefühle, erinnert im Erleben des Erzählens an Marcel Proust und Virginia Woolf. Unglaublich intensiv, unglaublich bereichernd!

Kundenbewertungen

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wOHL EINS DER BESTEN WERKE VON UWE TIMM
von Annebree am 26.06.2007

Der Roman Rot greift das Thema der 68er Revolution auf und zeigt, wie die Protagonisten ca. 20 Jahre nach den 68er leben. So finden sich auch Figuren aus Timms ersten Roman "Heißer Sommer". Daher ist dieses Werk besonders zu empfehlen, da hier ein völlig neuer Gesichtspunkt der 68er beschrieben wird. Denn zum größten Teil muss... Der Roman Rot greift das Thema der 68er Revolution auf und zeigt, wie die Protagonisten ca. 20 Jahre nach den 68er leben. So finden sich auch Figuren aus Timms ersten Roman "Heißer Sommer". Daher ist dieses Werk besonders zu empfehlen, da hier ein völlig neuer Gesichtspunkt der 68er beschrieben wird. Denn zum größten Teil muss der Hauptprotagonist die Erfahrung machen, dass sich die Revolutionäre fast alle dem System angepasst haben, gegen das sie 20 jahre zuvor gekämpft hatten.