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Kartoffelkäferzeiten

Ausgezeichnet mit dem Zürcher Kinderbuchpreis 'La vache qui lit' 1991 und dem Harzburger Eselsohr 1993

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Bei Muckefuck und Magermilch träumt Johanna von Amerika ... Johanna wächst in einem kleinen Ort in Mainfranken auf, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Erwachsenen sprechen von "schlimmen Zeiten", aber die Kinder empfinden das nicht so. Für sie sind Kohlenknappheit, Eichelkaffee und Milchkartoffeln genauso normal wie die regelmäßig auftretenden Kartoffelkäfer- und Mäuseplagen. Johanna aber fühlt sich zunehmend eingesperrt und beginnt sich gegen die Werte und Regeln ihrer Eltern zu wehren. Paul Maars vielfach ausgezeichneter Roman jetzt in neuer Ausstattung - mit Schutzumschlag und Lesebändchen "Ein stimmiges Zeitbild . Ein Buch voll Ernst und Melancholie und doch von bestechender Leichtigkeit" (DIE ZEIT) "Eindringlich und überzeugend, ohne romantische Verklärung" (Mittelbayerische Zeitung) "Der historisch genaue Jugendroman macht auch Erwachsenen Spaß" (Nürnberger Zeitung)
Rezension
"Ein Buch voll Ernst und Melancholie und doch von bestechender Leichtigkeit." (DIE ZEIT)

"Eindringlich und überzeugend, ohne romantische Verklärung." (Mittelbayerische Zeitung)

" Der historisch genaue Jugendroman macht auch Erwachsenen Spaß."

(Nürnberger Zeitung)
Portrait
Paul Maar, geboren 1937 in Schweinfurt, wurde als Erfinder des "SAMS" bekannt und ebenfalls als erfolgreicher Autor und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Er erhielt u.a. den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk. 2009 wurde ihm der Wolfram-von-Eschenbach-Kulturpreis verliehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 271
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum Februar 2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-4237-6
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 20,9/14,7/2,7 cm
Gewicht 444 g
Auflage 1. Auflage
Illustrator Paul Maar, Doris K. Künster
Verkaufsrang 13.669
Buch (gebundene Ausgabe)
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Eine Jugend in Nachkriegsdeutschland
von Xirxe aus Hannover am 13.05.2010

Februar 1948: Die knapp 13jährige Johanna lebt in einem kleinen mainfränkischen Dorf zusammen mit ihrer Mutter, Tante und ihren Großmüttern. Das Leben ist geprägt von Mangel und Einschränkung, Essen und Kohlen sind knapp, man kommt gerade so über die Runden. Doch trotz allem ist Johanna glücklich: Sie fühlt sich... Februar 1948: Die knapp 13jährige Johanna lebt in einem kleinen mainfränkischen Dorf zusammen mit ihrer Mutter, Tante und ihren Großmüttern. Das Leben ist geprägt von Mangel und Einschränkung, Essen und Kohlen sind knapp, man kommt gerade so über die Runden. Doch trotz allem ist Johanna glücklich: Sie fühlt sich geborgen in der Sicherheit ihrer Familie und wenn dann ihr Vater noch aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren würde... Aber Johanna wird älter und selbständiger. Die wohlmeinende Fürsorge insbesondere einer Großmutter erscheinen ihr immer mehr wie ein Käfig: Vorschriften, deren Sinn sich ihr nicht erschließen. Weshalb soll sie nicht mehr mit dem Nachbarsjungen unterwegs sein dürfen? Wieso sind Menschen schlecht nur weil sie anders sind? Als endlich der Vater zurückkehrt und Johanna die Schule beendet, scheint alles möglich zu sein. Doch der Käfig wird noch kleiner als zuvor... Paul Maar gelingt es überzeugend aus Sicht des Mädchens Johanna ein Bild der Nachkriegszeit zu vermitteln. Trotz aller Knappheit arrangiert man sich, die Menschen halten zusammen und haben gelernt sich an dem Wenigen zu freuen das man hat. Doch der Autor schildert auch die Schattenseiten des damaligen Lebens: die Ablehnung alles Fremden und Unbekannten, die Weigerung der jüngsten Vergangenheit ins Gesicht zu sehen, das Beharren auf überkommenen Traditionen und Gewohnheiten. Johanna lehnt sich Stück für Stück dagegen auf mit Hilfe ihrer Tante und des 'Roten Barons', einem Aussenseiter im Dorf. Und erkennt, dass sie eine Entscheidung treffen muss. Ein durchweg empfehlenswertes Buch ab ca. 10 bis 11 Jahre.

Kohlenknappheit und Kartoffelkäferplagen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine Geschichte in Deutschland nach dem Krieg. Armut begleitet die Menschen. Die Kinder kommen besser damit zu recht. Johanna lernt den roten Baron kennen, der hinter den Schlossmauern lebt. Sie ist über in die Mauer in den Garten gekommen, wie vor vielen Jahren ihre Mutter.

Ergreifend und faszinierend
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 23.10.2005
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vor vielen Jahren habe ich dieses Buch geliebt und viele male gelesen. jedes Mal war ich auf Neue faszinert und ergriffen. zu empfehlen für Kinder und Erwachsene.