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Die vierte Hand

Roman

Während einer Indienreportage wird einem New Yorker Journalisten vor laufender Kamera die linke Hand von einem hungrigen Zirkuslöwen abgebissen; Millionen Fernsehzuschauer sind Zeugen des Unfalls. In Boston wartet ein verschrobener Handchirurg auf eine Gelegenheit, die erste amerikanische Handtransplantation vorzunehmen. Und eine junge Ehefrau in Wisconsin hat es sich in den Kopf gesetzt, dem einhändigen Reporter die linke Hand ihres Mannes zu geben – wenn dieser stirbt. Doch der Mann ist jung und kerngesund.
Rezension
"Eine Mischung aus sexueller Farce, Satire über den Journalismus und zärtlicher Liebesgeschichte... Aus dem auf den ersten Blick Bizarren schafft Irving nach und nach die beste aller möglichen Liebesgeschichten: eine unwahrscheinliche. Sein Held erhält mehr als nur eine neue Hand, er bekommt eine Seele." (USA Today.)
Portrait
John Irving, geboren in Exeter, New Hampshire, wußte als 19jähriger genau, was er wollte: Ringen und Romane schreiben; studierte an den Universitäten von New Hampshire, Wien und Iowa; nach seinem Erstling 'Laßt die Bären los!', der 'Wilden Geschichte vom Wassertrinker' und der 'Mittelgewichts-Ehe' wurde er mit 'Garp' und dem 'Hotel New Hampshire' der erfolgreichste literarische Autor seiner Generation, was John Irving mit seinen beiden Romanen 'Gottes Werk und Teufels Beitrag' und 'Owen Meany' wieder eindrücklich bestätigte. 'Rettungsversuch für Piggy Sneed' ist John Irvings erster Kurzgeschichtenband.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 438
Erscheinungsdatum 30.05.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23370-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,1/2,7 cm
Gewicht 345 g
Originaltitel The Fourth Hand
Auflage 7
Übersetzer Nikolaus Stingl
Verkaufsrang 68422
Buch (Taschenbuch)
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12,90
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Buchhändler-Empfehlungen

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

John Irving vermag einfach die skurrilsten Handlungen zu einem wunderbaren Schluss zu führen. Nicht nur, weil es eines der dünneren seiner Bücher ist, sehr empfehlenswert!

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Toller Roman mit vielen schillernden Persönlichkeiten und witzigen Situationen. Mit viel Sprachwitz geschrieben. Von der ersten Seite an ein wahres Lesevergnügen.

Kundenbewertungen

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von Patrick Seidler aus Hanau am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Entsetzen durch eine abgerissene Hand. Skurrile Verbindungen überspitzter Charaktere. Unterhaltsam fesselnde Fiktion um Verlust und Erotik. Genial. Irvingpur!

wieder einmal sehr schräg
von Annika am 13.05.2009

Als Irving-Fan konnte ich mir auch diesen Roman nicht entgehen lassen. Auch "Die vierte Hand" ist voller schöner Einfälle und natürlich auch wieder sehr skurril nach Irvings Art. Irving ist meiner Meinung nach wirklich einer der besten Autoren denn kein anderer schafft es mich mit einer Fiktionsgeschichte so zu fesseln. Immer ... Als Irving-Fan konnte ich mir auch diesen Roman nicht entgehen lassen. Auch "Die vierte Hand" ist voller schöner Einfälle und natürlich auch wieder sehr skurril nach Irvings Art. Irving ist meiner Meinung nach wirklich einer der besten Autoren denn kein anderer schafft es mich mit einer Fiktionsgeschichte so zu fesseln. Immer wieder passiert es mir mit seinen Romanen stundenlang zu lesen und in eine andere Welt einzutauchen. Ich kann Irvings Werke eingeschließlich diesem nur weiterempfehlen da sie wirklich lesenswert sind.

Amputiert
von Polar aus Aachen am 05.08.2008

John Irving wird von skurrilen Geschichten angezogen. Nicht zuletzt war es Grass Oskar Matzerath, der ihn zu Garp inspiriert hat. Dass eine fehlende Hand, zumal von einem Löwen aufgefressen, die Spannung in einem knapp 420 Seiten langen Roman aufrechterhält, verdankt Irving dem Umstand, dass bei Transplantationen die Mär umgeht... John Irving wird von skurrilen Geschichten angezogen. Nicht zuletzt war es Grass Oskar Matzerath, der ihn zu Garp inspiriert hat. Dass eine fehlende Hand, zumal von einem Löwen aufgefressen, die Spannung in einem knapp 420 Seiten langen Roman aufrechterhält, verdankt Irving dem Umstand, dass bei Transplantationen die Mär umgeht, der Gerettete könne sich womöglich etwas von seinem Vorbesitzer einfangen. Darauf beruhen Slapstickkomödien, wie Tragödien. Einmal taucht der Verstorbene als Geist auf, einmal beginnt der implantierte oder angenähte Körperteil ein Eigenleben. Irving verknüpft ein Besuchsrecht damit. So als spende der Gedanke Trost, die Hand ab und zu schütteln zu dürfen. Während der Verstümmelte Patrick Wallingford seine Aufgabe darin sieht, Frauen Trost zu spenden, entwickelt Irving ein groteskes Spiel um Verlust und Erotik, um die Verlagerung und das Leben nach einem Schicksalsschlag. Dass er dies auf seine bewährt humorvolle Art schafft, Chirurgen als geschädigte, vor Ehrgeiz brennende Außenseiter zeichnet, vor Augen führt, wie es so um die Nachrichtenwelt steht, ist äußert unterhaltsam. Wer hätte etwas anderes von Irving erwartet.