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Wir alle spielen Theater

Die Selbstdarstellung im Alltag. Vorw. v. Ralf Dahrendorf

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An verblüffenden Beispielen zeigt der Soziologe Erving Goffman in diesem Klassiker das »Theater des Alltags«, die Selbstdarstellung, wie wir alle im sozialen Kontakt, oft nicht einmal bewusst, sie betreiben, vor Vorgesetzten oder Kunden, Untergebenen oder Patienten, in der Familie, vor Kollegen, vor Freunden.
Portrait
Erwin Goffman wurde 1922 in Manville/Alberta in Kanada geboren und starb 1982 in Philadelphia. Er war Professor für Soziologie und Anthropologie in Berkeley/Kalifornien und zuletzt an der University of Pennsylvania in Philadelphia.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 251
Erscheinungsdatum 01.08.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-23891-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,6/11,9/2,7 cm
Gewicht 255 g
Originaltitel The Presentation of Self in<BR>Every­day Life
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Peter Weber-Schäfer
Verkaufsrang 34.040
Buch (Taschenbuch)
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Inhalt/ Form
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 07.09.2018

Ich finde Goffman super, es lohnt sich, sich mit seinen Theorien zu beschäftigen! Mir gefällt auch das Cover des Buches, anmerken möchte ich jedoch, dass Goffman Kanadier war und nicht Amerikaner, wie im Buch angegeben. Auch hätte ich mir gewünscht, dass das Buch "peppiger", zeitgemässer übersetzt wäre. Deshalb nur... Ich finde Goffman super, es lohnt sich, sich mit seinen Theorien zu beschäftigen! Mir gefällt auch das Cover des Buches, anmerken möchte ich jedoch, dass Goffman Kanadier war und nicht Amerikaner, wie im Buch angegeben. Auch hätte ich mir gewünscht, dass das Buch "peppiger", zeitgemässer übersetzt wäre. Deshalb nur 3 Sterne.

Die alltägliche Bühne
von Silvio Kohler aus Basel am 25.06.2010

Etwas haben alle Menschen gemeinsam: Täglich schlüpfen wir, so Goffmans These, in mannigfaltige Lebensrollen, sei es zu Hause in der Rolle als Eltern, Freunde, Kinder, Vereinsmitglieder oder im Beruf. Dabei geht es jedoch nicht darum, andere täuschen, sondern die Erwartungen der Gesellschaft bestmöglich und darüber hinaus erfüllen zu wollen.... Etwas haben alle Menschen gemeinsam: Täglich schlüpfen wir, so Goffmans These, in mannigfaltige Lebensrollen, sei es zu Hause in der Rolle als Eltern, Freunde, Kinder, Vereinsmitglieder oder im Beruf. Dabei geht es jedoch nicht darum, andere täuschen, sondern die Erwartungen der Gesellschaft bestmöglich und darüber hinaus erfüllen zu wollen. Goffman beobachtet brillant und versteht es, die Ergebnisse seiner Studien in treffenden Sätzen zu formulieren, wobei man sich oftmals ertappt vorkommt und dennoch schmunzelt. Ein sehr kluges, weil schamlos entlarvendes Buch, das zu den Klassikern der modernen Sozialforschung gehört. Wer sich für die Mechanismen der Gesellschaft interessiert, liegt hier goldrichtig!