Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Alpentod

Kriminalroman

Max Raintaler

(2)
Exkommissar Max Raintaler und sein Freund Josef Stirner finden im Mittenwalder Dammkar zwei tote junge Männer vom Mittenwalder Skiklub unter einer Lawine, die sie selbst gerade fast das Leben gekostet hätte. Ein Anschlag? Wenn ja, wem hat er gegolten? Wo steckt die vermisste Sylvie Maurer? Und warum wird Max’ Freundin Monika daheim in München von einem Unbekannten bedroht? Gemeinsam mit Josef und dem aufrechten Polizeichef Rudi Klotz macht sich Max auf die Suche nach Antworten.
Portrait
Michael Gerwien, geboren 1957 in Biberach an der Riß, aufgewachsen in Mittenwald bei Garmisch-Partenkirchen, lebt seit 1972 in München, im Stadtteil Untergiesing-Harlaching. Er hat Germanistik studiert, war lange Jahre beim Fernsehen tätig und ist heute Autor und Musiker. Seine Lesungen begleitet er selbst mit Musik. Seine liebsten Hobbys sind Schwimmen, Radfahren, Skifahren, Bergwandern, Kochen, Essen und bayerische Biergärten.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 05.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783839243398
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Alpentod

Alpentod

von Michael Gerwien
eBook
9,99
+
=
Die Täuschung

Die Täuschung

von Charlotte Link
(20)
eBook
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
2
0
0
0

Alpentod
von Ikopiko aus Hesel am 15.06.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Max Raintalers Skiurlaube sind nicht sehr entspannend. Bereits das zweite Mal gerät der Kommissar a. D. am Urlaubsziel in ein Verbrechen. Früh morgens wollen Max und sein Freund Josef auf Skiern einen Berg hinabfahren, als sie ein Grollen hören und sich nur knapp vor einer herabstürzenden Lawine retten können. Zwei... Max Raintalers Skiurlaube sind nicht sehr entspannend. Bereits das zweite Mal gerät der Kommissar a. D. am Urlaubsziel in ein Verbrechen. Früh morgens wollen Max und sein Freund Josef auf Skiern einen Berg hinabfahren, als sie ein Grollen hören und sich nur knapp vor einer herabstürzenden Lawine retten können. Zwei andere junge Skifahrer hatten nicht so viel Glück. Max und Josef können nur ihre Leichen aus dem Schnee graben. Max glaubt, dass die Lawine absichtlich ausgelöst wurde und es sich um ein Attentat handelt. Gegen wen es sich wendet, will er gemeinsam mit Josef herausfinden. Monika, die Freundin von Max, wird derweil von einem offenbar Verrückten bedroht, der sie sowohl in ihrer Kneipe als auch zu Hause aufsucht. Ist der Mann einfach nur ein Spinner oder kann er Moni gefährlich werden? Der sechste Roman mit Max Raintaler hat mir gut gefallen. Michael Gerwien hat mir die Figur des Max in den letzten Bänden sympathischer gemacht. Vom Weiberheld ist er nun zu einem Mann gereift, der schätzen gelernt hat, was er an seiner Moni hat. Dadurch kann er sich auch besser auf seine Arbeit als Privatdetektiv konzentrieren. Da die einzelnen Bände in recht kurzen Abständen erscheinen, sind mir bereits auf den ersten Seiten alle Figuren wieder geläufig. Die Clique um Max besteht aus netten Charakteren. Wie im echten Leben hat jeder seine Macken, ganz besonders auch Max, aber sie halten zusammen und unternehmen viel gemeinsam. Mittlerweile sind Michael Gerwiens Krimis für mich ein „Nachhausekommen“ in Bayern, obwohl ich ein absolutes Nordlicht bin. Die Atmosphäre gefällt mir von Buch zu Buch besser. Der Krimiplot gerät dabei schon fast ins Hintertreffen.

Flott und turbulent, aber mit Längen
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 23.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Raintaler, Ex-Kommissar, ermittelt, da er und sein Freund Josef Stirner hautnah dabei sind und selbst knapp am Tod vorbeischrammen. Einige Indizien sprechen gegen eine natürlich ausgelöste Lawine. Es bleibt nicht bei diesen Fällen, der Autor spinnt die Geschichte mit allerlei kriminellen, touristischen und privaten Zutaten munter weiter. Handlung und Stil... Raintaler, Ex-Kommissar, ermittelt, da er und sein Freund Josef Stirner hautnah dabei sind und selbst knapp am Tod vorbeischrammen. Einige Indizien sprechen gegen eine natürlich ausgelöste Lawine. Es bleibt nicht bei diesen Fällen, der Autor spinnt die Geschichte mit allerlei kriminellen, touristischen und privaten Zutaten munter weiter. Handlung und Stil werden am besten mit flott und turbulent gekennzeichnet. Deshalb las ich die dreihundert Seiten in zwei Sitzungen. Michael Gerwien versteht das schriftstellerische Handwerk: viele Kapitel enden mit einem Cliffhanger. Zu oft stellen sie sich jedoch als harmlos heraus. Der zweite grosse Pluspunkt von Alpentod ist die grossenteils authentische Charakterisierung von Personen und Landschaft. Man merkt (ich habe selbst etliche Jugendjahre in Mittenwald verbracht) dass Michael Gerwien selbst dort aufgewachsen ist. Das vermisst man bei vielen auf der Regionalkrimi-Welle mitreitenden Autoren. Die Personen scheinen manchmal etwas überzeichnet und zu klischeehaftig. Eine Bedienung, die sofort zwei Obstler ausgibt (S. 254) und dann sich selbst (S. 259) ist reines Wunschdenken. Die Auflösung des Mordes an Sylvie Maurer schien mir zu beliebig. Ein weiterer Schwachpunkt dieses Krimis sind die unnötigen Längen. Zahlreiche Binnengeschichten, wie vom Dolomitenurlaub (S. 138), über einen Schnürsenkel (! S. 235) tragen nichts zur Handlung und wenig zur Charakterisierung der Personen bei. Das gesamte Kapitel 22 (Frühstück in einer Mittenwalder Wohnung, S. 234-238) ist überflüssig. Man versäumt nichts, wenn man es überspringt. Für eine kurzweilige schnelle Lektüre kann man Alpentod durchaus empfehlen. Gerade noch 4 von 5 Sternen.