Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Wie ich mir das Glück vorstelle

Roman

(5)
Eine große Suche nach dem Glück und ein erstaunliches Debüt: Viktor ist ein Junge, der von Geburt an anders ist. Er muss ein Korsett tragen und auch in seinem Kopf scheint etwas nicht zu stimmen. Als der Krieg ausbricht, wird er von seiner Familie getrennt und wächst in einer Gebetsgemeinschaft auf. Später kehrt er zurück in die Stadt der Brücken, wo er sich mit einem Einbeinigen, einer Rothaarigen und einem Hund zu einer eigentümlichen Bande zusammenschließt. Eines Tages aber sind Viktors Weggefährten verschwunden und er macht sich auf zu seiner letzten großen Reise. Ein düsteres Märchen über die Kraft der Poesie und ein Bericht aus einer anderen Welt.
Portrait
Martin Kordic wurde 1983 geboren und lebt in München. Er studierte am Institut für Literarisches Schreiben der Universität Hildesheim und an der Universität Zagreb. Wie ich mir das Glück vorstelleist sein erster Roman, für den er 2015 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und die Alfred Döblin-Medaille erhielt.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 03.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783446245822
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Profilbild

, Thalia-Buchhandlung Vechta

Ein etwas anderer Roman, der zwar gewöhnungsbedürftig, aber sehr bewegend und spannend ist Ein etwas anderer Roman, der zwar gewöhnungsbedürftig, aber sehr bewegend und spannend ist

Profilbild

„Dies ist die Geschichte von Viktor...“

, Thalia-Buchhandlung Münster

Durch die arglose und kindliche Art des Erzählers tritt die Tragik des Bosnienkrieges still hervor und trifft den Leser mitten ins Herz.

"Wie ich mir das Glück vorstelle" ist ein ergreifender Debütroman mit einem ganz außergewöhnlichen Protagonisten, dem ich viele, viele Leser wünsche!
Durch die arglose und kindliche Art des Erzählers tritt die Tragik des Bosnienkrieges still hervor und trifft den Leser mitten ins Herz.

"Wie ich mir das Glück vorstelle" ist ein ergreifender Debütroman mit einem ganz außergewöhnlichen Protagonisten, dem ich viele, viele Leser wünsche!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
2
0
0
0

Fragmente im Jetzt
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

„Ich habe einigen Schaden an meinem Körper. Als ich zur Welt komme, haben die Menschen gleich eine Menge mit mir zu tun. Maria, o Maria.“ So versehrt wie Viktors Körper ist, so fragmentiert ist seine Sprache, so fragmentiert ist sein Erzählen. Denn wenn Viktor von Geburt, Kindheit und seiner... „Ich habe einigen Schaden an meinem Körper. Als ich zur Welt komme, haben die Menschen gleich eine Menge mit mir zu tun. Maria, o Maria.“ So versehrt wie Viktors Körper ist, so fragmentiert ist seine Sprache, so fragmentiert ist sein Erzählen. Denn wenn Viktor von Geburt, Kindheit und seiner gegenwärtigen Jugend in einem verminten Kriegsgebiet berichtet, hat er keine Vergangenheit und keine Zukunft – denn für Viktor gibt es nichts als das erlebte Jetzt. Der Protagonist schildert seine Erlebnisse ausschließlich im Präsens seiner Gegenwart. Durch diesen literarischen Kunstgriff gelingt es Martin Kordi? einen subtilen Einblick in die Psyche und das Empfinden seiner Hauptfigur zu geben, deren Umwelt, Emotionen und eigener Körper sich in ständiger Auflösung zu befinden scheinen. Nachdem Viktor beim „Abtransport“ seiner Großfamilie den Soldaten davonlaufen konnte, kommt er bei einer Glaubensgemeinschaft unter und schlägt sich darauf folgend gemeinsam mit dem „einbeinigen Dschib“, einer Prostituierten und einem herrenlosen Hund durch die unberechenbare Landschaft zwischen zerstörten Brücken und ausgehobenen Massengräbern. Kordi? benennt ihn zwar nie konkret, jedoch bleibt der Bosnienkrieg als historische Vorlage des Romans erkennbar. Und so wie Viktor ausschließlich im momentanen Präsens erzählt, so scheint sein Empfinden auch keinerlei Nachhaltigkeit zu besitzen: Gleich ob er aus einer lebensbedrohenden Situationen gerettet oder eine ihm wichtige Bezugsperson verliert, seine Gefühlswelt bleibt dadurch unbeeindruckt und im nächsten Augenblick scheint jede Spur dieser eigentlich prägenden Ereignisse verschwunden zu sein. Martin Kordi?s Debütroman ist eine faszinierende Kriegsschilderung aus den Augen eines ebenso faszinierenden, gebrochenen Erzählers, dessen Sichtweise das Geschehen poetisch überhöht und gleichzeitig Momente von Gewalt, Schmerz und Verlust spürbar macht.