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Das Farnese-Komplott

Barbara Wenz

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Beschreibung

Kurz bevor Krista Winther die Nachfolge des deutschen Rom-Korrespondenten Manfred Moorstein antreten kann, verschwindet er spurlos: Die verwüstete Wohnung weist auf ein Verbrechen hin. Gemeinsam mit Monsignore Lorenzo Farnese und dem vatikanischen Gendarm Gabriele Cairo macht sich Krista auf die Suche nach den Hintergründen und erfährt, das ein mysteriöser Schleier mit dem Antlitz Christi eine besondere Rolle spielt. Was hat die wertvollste Reliquie der Christenheit mit dem Fall zu tun?

Barbara Wenz, geboren 1967 in der Südpfalz, lebt und arbeitet als Autorin und freie Journalistin seit über zehn Jahren in Mittelitalien, schreibt u. a. für das Vatican-Magazin und hat bereits einen literarischen Reiseführer über bekannte und unbekannte Pilgerorte in Mittelitalien veröffentlicht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783863584467
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3805 KB

Kundenbewertungen

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Krimi im Vatikan
von abetterway am 19.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: "Kurz bevor er seine Stelle an seine Nachfolgerin Krista Winther übergeben kann, verschwindet der deutsche Rom-Korrespondent Manfred Moorstein spurlos die verwüstete Wohnung weist auf ein Verbrechen hin. Gemeinsam mit Monsignore Lorenzo Farnese und dem vatikanischen Gendarm Gabriele Cairo macht sich Krista auf die gefäh... Inhalt: "Kurz bevor er seine Stelle an seine Nachfolgerin Krista Winther übergeben kann, verschwindet der deutsche Rom-Korrespondent Manfred Moorstein spurlos die verwüstete Wohnung weist auf ein Verbrechen hin. Gemeinsam mit Monsignore Lorenzo Farnese und dem vatikanischen Gendarm Gabriele Cairo macht sich Krista auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen, bei denen ein mysteriöser Schleier mit dem Antlitz Christi die wertvollste Reliquie der Christenheit eine besondere Rolle spielt." Meinung: Das Cover finde ich schön gelungen und passt auch gut zur Handlung. Ich bin mit großen Erwartungen in diesen Roman gegangen und diese konnten leider nicht erfüllt werden. Der Schreibstil ist zwar flüssig aber ich bin nicht in die Geschichte hineingekommen. Ich weiß bis jetzt nicht woran es gelegen hat, besonders ab der zweiten Hälfte ist es für mich immer mühsamer geworden. Die Idee die hinter der Geschichte steckt finde ich sehr gut. Die Verwirrungen und Verschwörungstheorien in Verbindung mit dem Vatikan mag ich eigentlich sehr gerne, deswegen auch die Erwartungen. Das Ende habe ich nicht ganz verstanden. Ist es ein offenes Ende? Es bleiben sehr viele angefangene Erzählungen ungelöst. Auch die im letzten Kapitel auftauchende Person war in der Geschichte vorher nie erwähnt worden. Für mich einfach irgendwie unvollständig erzählt. Leider! Fazit: Das Thema ist interessant und eine gute Idee, allerdings ist die Umsetzung nicht ganz gelungen.

Mord mit Kirche und Kultur
von einer Kundin/einem Kunden aus Starnberg am 09.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein schönes Buch über Kultur, Kirche und einen Mord. Leider für meinen Geschmack etwas zu langatmig und manchmal auch etwas undurchsichtig geraten. Dennoch lesenswert!

Der heilige Schleier
von Igelmanu66 aus Mülheim am 24.08.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Monsignore ließ endlich den Motor aufheulen, gab Gas und bog scharf vor dem Lkw nach links in eine Seitenstraße ab. „Wo fahren wir hin?“ – „Zu mir. Bis wir wissen, was hier los ist.“ Sie schaute ihn überrascht an. „Und bei Ihnen sind wir in Sicherheit?“ Er drückte ihr mit einem feinen Lächeln seine Visitenkarte in die Hand u... Der Monsignore ließ endlich den Motor aufheulen, gab Gas und bog scharf vor dem Lkw nach links in eine Seitenstraße ab. „Wo fahren wir hin?“ – „Zu mir. Bis wir wissen, was hier los ist.“ Sie schaute ihn überrascht an. „Und bei Ihnen sind wir in Sicherheit?“ Er drückte ihr mit einem feinen Lächeln seine Visitenkarte in die Hand und drosch dreimal auf die Hupe, um eine störende Vespa zur Seite zu treiben. Krista konnte es kaum glauben: Auf dem eierschalenfarbenen handgeschöpften Papier prangte das Familienwappen der Farnese in hochwertiger Stahlstichausführung. Darunter las Krista seine Adresse: Palazzo San Carlo – Città del Vaticano. Die Vatikanstadt! (S. 26/27) Gerade dachte Krista noch, dass sie am Ziel ihrer Träume angekommen wäre. Sie hatte den begehrten Posten als Rom-Korrespondentin bekommen und eine Wohnung in traumhafter Lage wartete auf sie. Als sie dort ihren Vorgänger Manfred aufsucht, macht sie aber eine böse Überraschung. Die Wohnung ist verwüstet und Manfred verschwunden. Die eintreffende Polizei macht schnell deutlich, dass sie den Einbruch als Tat von „Zigeunern“ ansieht und nicht weiter verfolgen wird. Krista sorgt sich um Manfred. Eine Verabredung nicht einzuhalten, passt nicht zu ihm. Diese Ansicht vertritt auch Monsignore Lorenzo Farnese, der mit Manfred befreundet war. Zuletzt arbeitete der Journalist an einem Buch über das Schweißtuch der heiligen Veronika, eine der wertvollsten Reliquien der Christenheit. Alle seine Aufzeichnungen dazu scheinen geraubt zu sein. Aber welcher Dieb hat an so etwas ein Interesse? Als kurz danach auf Krista geschossen und Manfred tot aufgefunden wird, ist Krista und Lorenzo klar, dass viel mehr hinter der Sache stecken muss, als ein Einbruch und ein einfacher Unfalltod… Dieses Buch startete furios. Den Prolog habe ich glatt zweimal gelesen, so toll fand ich ihn. Und der Fall versprach sehr interessant zu werden, denn zu Recht fragt man sich, wieso jemand ermordet wird, weil er über eine zweitausend Jahre alte Reliquie recherchiert. Der Titel des Buches verriet, dass es eine Verschwörung geben muss. Und die Familie Farnese ist so berühmt, dass man nur eine Bar besuchen muss, um vom Barista über ihre Bedeutung aufgeklärt zu werden… „Ein Farnese! Die haben sogar einmal einen Papst gestellt. Kardinäle, Großinquisitoren, ziemlich gute Exorzisten in der Familie.“ Wie gesagt, es versprach, interessant zu werden. Krista und Lorenzo versuchen, vom Vatikan aus zu ermitteln. Zeitgleich beginnt eine zweite Erzähllinie, die über den jahrhundertelangen Weg des heiligen Tuchs vom Jahre 33 an berichtet. Die beiden Erzähllinien wechseln sich ab, was sehr reizvoll ist. Jedoch erschienen mir die historisch-religiösen Kapitel zu umfangreich und ich ahnte schon, dass für die Auflösung in der Gegenwart nicht mehr viel Platz bleiben würde. Tatsächlich musste es gegen Schluss des Buches auch sehr schnell gehen und einige Punkte blieben offen, was vermuten lässt, dass es eine Fortsetzung geben wird. Das habe ich aber leider vorher nicht gewusst. Ansonsten liest sich das Buch angenehm und ist auch schön geschrieben. Es gibt einige interessante Charaktere, allen voran Lorenzo, der für einen Geistlichen eine wirklich erstaunliche Vita hat. Er und Krista liefern sich sehr nette Wortgefechte und zum Glück wurden die beiden kein Paar. Das wird Romantiker traurig stimmen, mich hat es aber sehr erleichtert ;-) Zudem erfährt man, welche Small-Talk-Themen es im Vatikan gibt und dass ein dort gängiger Handy-Klingelton offenbar ein „Gloria“ ist. Diese Sachen machen die Lektüre recht unterhaltsam. Im Grunde ist es also schade. Die lediglich 222 Seiten sind einfach zu wenig für das Potential, das das Buch hat. Ich würde empfehlen, die (vermutlich folgende) Fortsetzung abzuwarten und dann beide Bücher hintereinander zu lesen.

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