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Hendlmord

Ein Starnberger-See-Krimi

Muck Halbritter ermittelt 1

(5)
Heut gibt’s nur Fisch - Der Hendlmann ist tot.
In Pöcking am Starnberger See geht es meist recht gemütlich zu. Das heißt, wenn nicht gerade jemand den Mann im Hendlwagen mit dessen eigenen Grillspießen durchbohrt. Muck Halbritter, Schäfer und Lebenskünstler, rutscht in den Fall hinein, dabei arbeitet doch eigentlich seine Frau bei der Kripo. Musste der Hendlwickerl wegen dem Zeug sterben, das in den Billighühnern aus Tschechien steckte? Muck macht sich seine Gedanken und geht der Sache nach. Dabei hat er im Dorf auch so schon genug zu tun: zum Beispiel die rüstigen Senioren vom Verein «Gemeinsam Dabeisein» mit dem Bus zum Einkaufen kutschieren. Die lieben Alten scheinen indessen mehr über die dunklen Seiten von Pöcking zu wissen, als sie verraten wollen …
Rita Falk meets «Breaking Bad» – Bei Ida Ding geht’s ländlich-deftig und ganz schön heftig zu.
Portrait
Ida Ding

Ida Ding, geb. 1967 in Starnberg, Oberbayern, studierte Grafik-Design in München. Sie lebt mit ihrer Familie am Starnberger See, wo sie als Illustratorin und Schriftstellerin arbeitet. «Hendlmord» ist der erste ihrer in diesem schönen Winkel Deutschlands angesiedelten liebevoll-bösen Kriminalromane.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783644488014
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1702 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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richtig feiner Humor
von Literaturlounge eu aus Gießen am 13.11.2017
Bewertet: Taschenbuch

Tja, irgendwie ist es mittlerweile ja schon fast Tradition, dass ich immer mal wieder den ersten Roman erst nach dem zweiten oder dritten Band einer Serie bekomme - und ich dann doch noch ein wenig mehr über die Zusammenhänge von einem Buch erfahre. Vor ein paar Wochen hatte ich ja... Tja, irgendwie ist es mittlerweile ja schon fast Tradition, dass ich immer mal wieder den ersten Roman erst nach dem zweiten oder dritten Band einer Serie bekomme - und ich dann doch noch ein wenig mehr über die Zusammenhänge von einem Buch erfahre. Vor ein paar Wochen hatte ich ja Ida Ding schon einmal rezensiert, damals mit der Jungfernfahrt. Nun habe ich den ersten Band von Ida Ding in der Hand mit dem Hendlmord, der in dem Roman Jungfernfahrt oft erwähnt wird. Ich wäre im Nachhinein sehr glücklich gewesen, wenn ich die Reihenfolge eingehalten hätte. Man lernt sehr viel über die Familie Halbritter, also wie Emil seine Amrei kennenlernt. Oder über die Seniorengruppe „Gemeinsam Dabeisein“ oder über das Verhältnis vom Polizisten Jäger und unserem leicht verpeilten Muck. Oder wie Muck Halbritter seine Sophie kennengelernt hat. Man lernt auch immer mit einem leichten Augenzwinkern die Gemeinde Pöcking am Starnberger-See kennen so wie sie Ida Ding sieht. Wie gesagt, alles mit einem leichten Augenzwinkern, man sollte nicht immer alles so ernst nehmen. Was man aber ernst nehmen sollte, ist die Problematik, die die Autorin thematisiert - die Gefahren des Drogenkonsums. Im Übrigen wird nicht nur der Hendlmann umgebracht. Nein! Die Hühner von Muck Halbritter sterben in ein und derselben Nacht, so dass man sich immer wieder fragt, ob vielleicht beides von ein und demselben Täter verursacht wurde. Mein Fazit bei diesem Buch ist einfach. Man kann das alles nicht nur gemütlich im Sommer lesen (dies war bei der Jungfernfahrt der Fall), sondern es geht auch einfach gemütlich bei erheblich kälteren Temperaturen und Tee im Herbst. Ida Ding kann einen einfach gut unterhalten. Man kann bei vielen Dingen einfach nur grinsen oder lachen, oder ein wenig die Stirn runzeln. Was ich sehr sympathisch bei den Romanen von Frau Ding finde, sind immer wieder die kleinen Zeichnungen am Rande, die einfach alles ein wenig auflockern. Was alles zu einer lockeren und gelösten Atmosphäre beim Lesen beiträgt.

witziger Regionalkrimi
von Lisam aus Wien am 10.03.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein kleines, friedliches Dorf am Starnberger See wird durch einen Mord erschüttert. Muck Halbritter, Schäfer und Lebenskünstler, findet im Hendlwagen den toten Besitzer, der mit seinen Grillspießen durchbohrt wurde. Er ist somit mitten drinnen in dem Fall, dabei ist eigentlich seine Frau bei der Kripo. Da Muck nie Nein... Ein kleines, friedliches Dorf am Starnberger See wird durch einen Mord erschüttert. Muck Halbritter, Schäfer und Lebenskünstler, findet im Hendlwagen den toten Besitzer, der mit seinen Grillspießen durchbohrt wurde. Er ist somit mitten drinnen in dem Fall, dabei ist eigentlich seine Frau bei der Kripo. Da Muck nie Nein sagen kann, wird er vom Seniorenverein Gemeinsam Dabeisein eingeteilt ihnen zu helfen. Nebenbei benötigen die Kinder und der Hof seine Aufmerksamkeit… Mir hat der Regionalkrimi gut gefallen. Es ist ein guter Mix zwischen einem Krimi und dem Leben in einem kleinen Dorf. Das Dorf- und Familienleben von Muck wird schön und auch witzig beschrieben. Mit der Auflösung des Krimis hätte ich so nie gerechnet. Es war dann sogar spannend, was ich mir nicht erwartet hätte. Kleine Zeichnungen lockern das Buch ebenfalls auf.

schräg-humorvoll-tierisch gut
von elija am 03.03.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ganz schön schräger, humorvoller , liebevoll illustrierter , tierisch guter Starnberger-See-Krimi Nicht nur der Hahn ist tot, muss Muck Halbritter, Schäfer, Lebenskünstler, Ehemann einer Kriminalpolizistin leider feststellen. Den Rest seiner Augsburger Hühner hat es auch noch erwischt und dann muss er auch einen noch grausameren Mord entdecken: er findet den... Ganz schön schräger, humorvoller , liebevoll illustrierter , tierisch guter Starnberger-See-Krimi Nicht nur der Hahn ist tot, muss Muck Halbritter, Schäfer, Lebenskünstler, Ehemann einer Kriminalpolizistin leider feststellen. Den Rest seiner Augsburger Hühner hat es auch noch erwischt und dann muss er auch einen noch grausameren Mord entdecken: er findet den Hendlwickerl von seinen eigenen Grillspiessen durchbohrt in seinem Wagen. Da ist es um die idyllsche Ruhe von Pöcking am Starnberger See geschehen... Aber das ist nur ein Teil der Geschichte, auch die rüstigen Senioren vom Verein „Gemeinsam Dabeisein“ mischen mit und haben ihre Geheimnisse, genauso wie Mucks Sohn Emil und weitere Dorfbewohner. Seine Tochter Emma ist dagegen mehr das ausgleichende Element in diesem turbulenten humorvollen Buch. Als Extra hat es noch von der Autorin, die gleichzeitig auch Grafikerin ist, liebevolle Schwarz-weiss-Vignetten. Ein Personenverzeichnis und ein Glossar mit bayrisch-französischem Vokabular runden das Buch ab. Mir hat die Geschichte großen Spaß bereitet. Es ist schon mehr ein bayrisches Lustspiel als ein Krimi, aber die Auflösung der Kriminalfälle überrascht doch, sie ist absolut nicht vorhersehbar gewesen. Manche Personen sind liebevoll überzeichnet, das tut der Lesefreude aber keinen Abbruch. Lediglich ein windpockenkrankes Kind ins Krankenhaus mitzunehmen überstieg meine Vorstellung von Humor, das war aber mein einziger Kritikpunkt. Ein offenes Ende verspricht hoffentlich noch eine Fortsetzung, denn ich möchte unbedingt wissen , wie die Familiengeschichte der Familie Halbritter geklärt wird und liebgewonnene Figuren, allen voran der Muck und seine Tochter Emma möchte ich sehr gerne in weiteren Geschichten erleben. Fazit: Freude am Lesen (um mit dem Slogan einer Bayrischen Automobilmarke zu sprechen) , ganz klare Leseempfehlung für alle, denen ein bisschen bayrischer Humor im grauen Alltag gut tut. Einfach griabig !