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Frau Sartoris

Roman

(2)

»Emma Bovary lebt!« Der Tagesspiegel


Auf den ersten Blick scheint Margarethe Sartoris eine einfache Frau zu sein. Sie lebt in einer deutschen Kleinstadt, respektiert ihren trägen und anspruchslosen Ehemann Ernst, liebt ihre Schwiegermutter und hat eine schwierige Tochter. Auch wenn sie sich hochfliegende Erwartungen verbietet, ist ihr Verlangen nach Glück nicht erstickt – und Glück, das ist für sie die große Liebe. Und dann schlägt diese Liebe noch einmal zu.

Frau Sartoris stürzt sich in eine leidenschaftliche Amour fou mit dem neuen Kulturamtsleiter Michael. Sie plant eine gemeinsame Flucht, will ihr provinzielles Leben hinter sich lassen. Doch Michael kommt nicht zum vereinbarten Treffpunkt – auch er lässt sie im Stich, wie früher Philip, ihre erste große Liebe. Sie kehrt nach Hause zurück. Eine Aussprache mit Ernst findet nicht statt. Margarethes Leben scheint zerstört.

Dieses Mal aber lenkt die Verlassene die Wut ihrer Enttäuschung nicht gegen sich selbst ...

Rezension
»Elke Schmitter erzählt faszinierend von einer Ehebrecherin.«
Berliner Zeitung, B.Z. 2.11.2012
Portrait

Elke Schmitter wurde am 25. Januar 1961 in Krefeld geboren. Nach ihrem Studium der Philosophie in München war sie von 1992-1994 Chefredakteurin der Berliner Tageszeitung. Seit 2001 ist sie Mitglied der Redaktion des Spiegels. 2000 erhielt sie den Niederrheinischen Literaturpreis.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783423423823
Dateigröße 1489 KB
eBook
7,99
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„Eine Mutter, ihre Tochter und drei Männer...“

Barbara Bramkamp, Thalia-Buchhandlung Hamburg

...diese explosive Mischung findet ihren Knall.
Da ist die Ehe mit Ernst, die inzwischen eher negativ beäugt wird.Da kommt Michael, mit dieser Liaison wird ein handfestes Ausbrechen möglich.
So zynisch sie vom Einen erzählt, so leidenschaftlich zweckmäßig vom Anderen. Der Dritte zwängt sich hinzu und nun ist eindeutig einer zuviel.
Herrlich kurzweilig für unterwegs zu lesen.Wen das Lesen nicht genug beschäftigt, der hört dazu Ryan Adams, Cold Roses und alles ist gut.
...diese explosive Mischung findet ihren Knall.
Da ist die Ehe mit Ernst, die inzwischen eher negativ beäugt wird.Da kommt Michael, mit dieser Liaison wird ein handfestes Ausbrechen möglich.
So zynisch sie vom Einen erzählt, so leidenschaftlich zweckmäßig vom Anderen. Der Dritte zwängt sich hinzu und nun ist eindeutig einer zuviel.
Herrlich kurzweilig für unterwegs zu lesen.Wen das Lesen nicht genug beschäftigt, der hört dazu Ryan Adams, Cold Roses und alles ist gut.

Kundenbewertungen

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Amour fou
von Polar aus Aachen am 25.07.2007
Bewertet: Taschenbuch

Schmale Romane, das hat Georges Simenon vorgemacht, besitzen den Vorteil, daß man sie gerne liest, weil man sie schnell ausgelesen hat. Die wenigsten Geschichten begleiten einen danach weiter. Elke Schmitter beschränkt sich auf das, was eine gute Geschichte ausmacht: Eine Geschichte. Ohne Schnörkel, ihre Poesie aus dem großen... Schmale Romane, das hat Georges Simenon vorgemacht, besitzen den Vorteil, daß man sie gerne liest, weil man sie schnell ausgelesen hat. Die wenigsten Geschichten begleiten einen danach weiter. Elke Schmitter beschränkt sich auf das, was eine gute Geschichte ausmacht: Eine Geschichte. Ohne Schnörkel, ihre Poesie aus dem großen Bogen ziehend, der sie zusammenhält. Sie berichtet aus dem Alltag und entblättert den Schrecken allmählich. Das Leben einer Frau gerät aus den Fugen, obwohl sie sich lange Zeit hat einreden wollen, daß es solchen Klebstoff überhaupt nicht gibt, weil sie sich jegliche Erwartungen verbietet. Dann kommt der Richtige, zur richtigen Zeit, sagt und tut das Richtige und schon rieselt alles zwischen den Steinen hervor. Elke Schmitters einfache Frau besitzt genauso viel Leben in sich wie alle anderen, und deswegen vermag sie auch, am Ende über sich hinauszuwachsen, um eine Verzweiflungstat zu tun. Nach dem Buch fragt man sich, warum das Leben in vielen Ehen so ruhig dahinplätschert. Ein Roman über die Liebe, die Verzweiflung, Sehnsucht was will man mehr.