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Das letzte Polaroid

Roman

(10)
Die gefährliche Versuchung, das Leben eines anderen zu leben

Als sich Anna und Kinga im Urlaub am Balaton begegnen, beginnt eine Freundschaft, die beider Leben für immer verändern wird. Vom ersten Moment an teilen sie alles miteinander, ihre Kleidung, ihr Parfüm, ihre Süßigkeiten und ihr erstes Mal. Auch wenn sie sich danach jahrelang nicht sehen, erzählen sie einander alles: Von Kingas sexuellen Vorlieben bis zur Trennung von Annas Eltern.

Als Anna erfahren muss, dass Kinga nach einem Unfall im Koma liegt, reist sie nach Budapest, eine Stadt im Aufruhr gegen die Orban-Regierung. Doch statt an Kingas Krankenbett zu sitzen, beginnt Anna immer tiefer in Kingas altes Leben einzutauchen. Immer wieder muss sie dabei an die Tage am Balaton denken. War es wirklich so eine unbeschwerte Zeit gewesen, oder hatte sie die Ereignisse bis zuletzt nie richtig verstanden? Konnte sie überhaupt für Kinga da sein?

Leichtfüßig, voll untergründiger Sprengkraft und mit einem furiosen Finale: Eine Geschichte über große Freundschaft und die gefährliche Versuchung, das Leben eines anderen zu leben.

„Mitreißend, abgründig und zwischen den Zeilen duftet es nach Budapester Dobostorte.“ Stefanie de Velasco, Autorin von Tigermilch
Portrait
Nina Sahm arbeitete als Dramaturgin in Aalen und Gießen. Seit sie bei einem Studienaufenthalt in Budapest für eine ungarische Kulturzeitschrift eine Rezension zu Antal Szerbs Reise ins Mondlicht verfasste, ist das Land ein fester Bestandteil ihres Lebens und Schreibens. 2012 war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto Stiftung. Sie lebt in München. Das letzte Polaroid ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 237 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783841207555
Verlag Aufbau digital
eBook
7,99
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Die junge Frau Anna aus Deutschland fährt zu ihrer im Koma liegenden Freundin nach Ungarn. Der Unfall und die Folgen für Kinga sind aber letztlich nebensächlich. Stattdessen liest man zunehmend irritiert wie Anna das Leben der Freundin in Budapest Schritt für Schritt als ihr eigenes erobert. Eindrucksvoll schildert Nina Sahm begleitend auch die politischen Umstände in Ungarn der Gegenwart. Für mich ist „Das letzte Polaroid“ ein beeindruckendes Debut, das lebensnah und spannend von einer Person und einem Land im Umbruch erzählt. Die junge Frau Anna aus Deutschland fährt zu ihrer im Koma liegenden Freundin nach Ungarn. Der Unfall und die Folgen für Kinga sind aber letztlich nebensächlich. Stattdessen liest man zunehmend irritiert wie Anna das Leben der Freundin in Budapest Schritt für Schritt als ihr eigenes erobert. Eindrucksvoll schildert Nina Sahm begleitend auch die politischen Umstände in Ungarn der Gegenwart. Für mich ist „Das letzte Polaroid“ ein beeindruckendes Debut, das lebensnah und spannend von einer Person und einem Land im Umbruch erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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5
1
0
0

von Charlotte Werner aus Silz am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein gelungener Entwicklungsroman. Das Ende ist zwar eher ungewöhnlich, aber dennoch (oder deshalb?) sehr interessant!

Beeindruckender Debütroman
von vielleser18 aus Hessen am 07.03.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Anna ist vierzehn, als sie bei einem Familienurlaub am Balaton Kinga kennenlernt - und durch sie eine ganz andere Art zu leben und lieben. Auch wenn ihre Begegnung nur ein paar Tage andauerte, entsteht daraus eine 10jährige Brieffreundschaft. Als Kinga verunglückt und im Koma liegt, ist Anna sofort zur... Anna ist vierzehn, als sie bei einem Familienurlaub am Balaton Kinga kennenlernt - und durch sie eine ganz andere Art zu leben und lieben. Auch wenn ihre Begegnung nur ein paar Tage andauerte, entsteht daraus eine 10jährige Brieffreundschaft. Als Kinga verunglückt und im Koma liegt, ist Anna sofort zur Stelle - und nun ? Scheinbar nahtlos gehen in diesem Roman die Übergänge zwischen Vergangenheit, Erinnerungen und der Echzeit ineinander über, fließend, aber dennoch deutlich zu erkennen und abgegrenzt. Ein Widerspruch ? Nein, Nina Sahm gelingt es sehr gekonnt hier eine packende Geschichte aus Sicht der Protagonistin Anna zu erzählen, uns mitzunehmen auf eine Reise, eine Lebensgeschichte, eine Suche, die sich über mehr als 10 Jahre hinzieht. Der Sprach- und Schreibstil von Nina Sahm hat ein absolut hohes Niveau, ohne unverständlich zu sein, im Gegenteil. Man taucht regelrecht ein in eine Geschichte, die anders ist als andere. Die einen schon nach den ersten Seiten gefangen nimmt und die einen auch nach dem zuklappen der Buchtitel nicht sofort wieder loslässt. Eine Geschichte, die man gerne weiter spinnen, weiter raten, weiter sinnierieren, weiter fragen, weiter denken möchte. "Das letzte Polaroid", und damit auch die Polaroidkamera, die in dem Roman eine große Rolle spielt, wecken nostagische Erinnerungen an die Zeit der Sofortbildkamera. Es ist auch ein Sinnbild für das Festhalten von Erinnerungen und ein Betrachten von Erinnerungen, so wie es Anna hier mit ihren Erinnerungen tut. Hervorheben muss ich aber noch die vielen, vielen (un-)nützlichen Weisheiten, die die Autorin hier zusammengetragen hat und Anna und ihrem Vater in den Mund gelegt hat. Sie erheitern, gefallen, lassen den Leser schmunzeln und den Kopf schütteln, verleihen dem Roman aber eine humorige Note, die das ganze Abrunden zu einem tollen, nachdenklichen und empfehlenswerten Buch!

Ein Buch zum Nachdenken...
von Tiana_Loreen am 02.03.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

meine Meinung: Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, da Nina Sahn eine deutschsprachige Debütautorin ist und ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr viele Erstlingswerke von Autoren zu lesen. Die Inhaltsangabe hatte mich neugierig gemacht und auch wenn ich mit dem Wort "Polaroid" zu Beginn nicht viel anfangen konnte (zum Glück... meine Meinung: Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, da Nina Sahn eine deutschsprachige Debütautorin ist und ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr viele Erstlingswerke von Autoren zu lesen. Die Inhaltsangabe hatte mich neugierig gemacht und auch wenn ich mit dem Wort "Polaroid" zu Beginn nicht viel anfangen konnte (zum Glück gibts Google ;P ), da diese Kameras und Fotos noch vor meiner Zeit waren, wollte ich das Buch einfach lesen. Doch auch wenn die Handlung und die Aufteilung zwischen Vergangenheit und Gegenwart fließend waren, vermisste ich die fehlende Satzzeichen. Mir ist bewusst, dass sich Nina Sahn damit abheben wollte, mit den fehlenden Indirekten-Reden-Satzzeichen, aber dieses Alleinstellungsmerkmal konnte mich nicht ansprechen und ist der Grund, weshalb ich einen Stern abziehen musste. Zu den Personen selbst...man erfährt viel über die Vergangenheits-Kinga, daa die Gegenwarts-Kinga ja im Koma liegt, aber durch die Erzählungen von Freunden und Verwandten merkt man als Leser schon, dass Kinga angekommen ist in ihrem Leben. Und dann ist da noch Anna. Das schüchterne, wohlbehütete Mädchen aus München. Alleine nach ein paar Seiten wusste man, dass ihre Kindheit nicht spaßig war, sondern nur so aus Fakten und Wissen gewimmelt hatte, aber dennoch, je länger sie in Budapest blieb, desto schneller verlor sie sich selbst- jedenfalls erschien es mir so- und desto unsymphatischer wurde sie mir. Doch der Schluss änderte alles....zum Glück ^^ . Die Handlung regt zum Nachdenken an und man stellt sich selbst oft selbst in Frage. Bin ich mir selbst treu? Einfach ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und das gefiel mir sehr gut! Fazit: Zusammengefasst kann ich "nur" sagen, dass mir das Buch sehr gut gefiel, es hatte eben ein paar "Schönheitsfehler", aber kein Buch ist perfekt. Die Art und Weise, wie Frau Sahn schrieb, gefiel mir gut, nur die fehlenden Satzzeichen und der träge Anfang, dämpfen meine Freude über das Buch. Doch durch Inhalt und Handlung gebe ich dem Buch verdiente 4 von 5 Sterne!