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Der Richter und sein Henker - Friedrich Dürrenmatt

Arbeitsheft, Lernmittel, Schülerheft

detebe Band 22535

Elinor Matt

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Beschreibung

"Der Richter und sein Henker" ist einer der berühmtesten Romane von Friedrich Dürrenmatt - die Geschichte eines Mordes. Mit den reißerischen Mitteln einer Detektivstory erzählt er die Aufklärung einer Gewalttat an einem Polizeileutnant, den letzten Fall des totkranken Komissars Bärlach - die Geschichte einer hintergründigen Pointe. Dürrenmatts berühmtester Kriminalroman (weltweite Gesamtauflage über 5 Millionen) in neuer Ausgabe. Mit vielen Standfotos aus dem 1975 von Maximilian Schell gedrehten Film und einem umfangreichen Anhang: den wichtigsten Kritiken und Interpretationen des Romans, mit Daten und Dokumenten zu Autor und Werk, reich bebildert mit Ausschnitten aus dem gleichnamigen Comic und mit zum Teil unveröffentlichten Selbstzeugnissen, mit Briefen und Interviews, Lebens– und Werkchronik sowie Bibliographie von Werk und Kritik. Das kompetenzorientierte Schülerarbeitsheft enthält u. a. Aufgabenformate zu Inhalt, Aufbau, Interpretation, Sprache und Autor. Es trägt den Anforderungen der Differenzierung Rechnung.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Krapp & Gutknecht Verlag GmbH
Seitenzahl 64
Erscheinungsdatum 01.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-941206-70-0
Verlag Krapp & Gutknecht Verlag
Maße (L/B/H) 29,7/20/0,7 cm
Gewicht 211 g
Abbildungen mit vielen Standfotos aus dem 1975 von Maximilian Schell gedrehten Film
Auflage 1

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
3
4
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Hm
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zweifels ohne ein wahrer Klassiker der Schweizer Literatur. Doch liess mich dieser Roman Dürrenmatts etwas kalt. Etwas, was ich so nicht erwartet hätte. Vielleicht war ich nicht aufmerksam genug, oder erkenne die Biliantz nicht.

zwiegespalten
von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten... Einerseits war es spannend zu lesen, mit einer schockierenden Geschichte der Protagonisten und mit einer unvorhergesehenen Wendung am Schluss. Andererseits schien mir gerade diese Wendung etwas zu unvorhersehbar um glaubwürdig zu sein. Es wirkte als käme die Aussage "es war alles so gepla... Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten... Einerseits war es spannend zu lesen, mit einer schockierenden Geschichte der Protagonisten und mit einer unvorhergesehenen Wendung am Schluss. Andererseits schien mir gerade diese Wendung etwas zu unvorhersehbar um glaubwürdig zu sein. Es wirkte als käme die Aussage "es war alles so geplant" nur, um nicht die Kontrolle über das Geschehen zu verlieren. Ein Buch, das immer mehr Tiefe bekommt, je länger man darüber nachdenkt. Sehr beeindruckend. Trotzdem haben mir "Der Besuch der alten Dame" und "Das Versprechen" etwas besser gefallen.

Ein literarischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 05.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Als Krimi- und Dürrenmattfan war dieses Buch für mich ein Muss, obwohl ich es weder als Pflichtlektüre in der Schule lesen musste, noch Literatur studiert habe. Da ich von Dürrenmatt vor allem Dramen kannte, wusste ich nicht, was mich hier erwartet und auch nach der Lektüre ist die Literaturgattung für mich schwer einzuordnen (i... Als Krimi- und Dürrenmattfan war dieses Buch für mich ein Muss, obwohl ich es weder als Pflichtlektüre in der Schule lesen musste, noch Literatur studiert habe. Da ich von Dürrenmatt vor allem Dramen kannte, wusste ich nicht, was mich hier erwartet und auch nach der Lektüre ist die Literaturgattung für mich schwer einzuordnen (irgendwas zwischen Novelle und Krimi), die literarische Qualität des Buches ist mir dafür umso klarer. Ein kleiner Ort in der Schweiz. Ein Polizist wird in seinem Auto ermordet aufgefunden. Er trägt schicke Kleidung und scheint sich in nobler Gesellschaft befunden zu haben, eher er ermordet wurde. Diesen Hinweis benutzt Kommissar Bärlach, um den Fall aufzuklären. Doch: auf eine überraschende Wendung folgt die nächste. Das letzte Drittel der Geschichte ist besonders rasant und es ist eine große Freude, sich die kunstvoll verstrickten Zusammenhänge nach und nach von Friedrich Dürrenmatt aufdecken zu lassen. Auf deutsche Leser wirken manche Wörter oder Schreibweisen ein wenig eigenartig; das liegt weniger am Alter des "Kriminalromans", als an der Tatsache, dass Dürrenmatt selbst Schweizer war und die in der Schweiz spielende Geschichte so authentischer und für die Schweizer zu sowas wie einem "Heimatkrimi" wird. Die Charaktere haben volkstümlichen Charakter und es werden Berner Eigenheiten aufs Korn genommen. Als Deutscher ohne besonderes Hintergrundwissen zur Schweiz ist das nicht ganz so einfach nachzuvollziehen. Ich befürchte, dass wir so von der künstlerisch eingesetzten Ironie nur einen Teil verstehen. Im Anhang des Buches finden sich, was ich als besonderes Goodie empfinde, originale Rezensionen zu dem Kriminalroman aus Zeitungen der Jahre 1952-54. Dahinter finden sich mehrere Aufsätze, die sich ebenfalls mit diesem Werk Dürrenmatts beschäftigen. Beides fand ich sehr interessant, zum einen um die Wirkung in der damaligen Zeit nachzuvollziehen und zum anderen, weil die darin enthaltenen Details zum größeren Verständnis der Lektüre beigetragen haben und ein paar einer wirrer, abstrakten Gedanken bzw. Ahnungen durch präzise, fachmännische Worte durch die zeitgenössischen Rezensenten auf den Punkt gebracht wurden. Die dramatischen Effekte und das Absurde- was sich beides in klassischen Kriminalromanen normalerweise nicht findet - sind mir durchaus aufgefallen, aber dadurch, dass ich es als Freizeitlektüre gelesen und nicht großartig darüber sinniert habe, wäre mir beinahe abhanden gekommen, was einer der alten Rezensenten treffend anmerkt: "[...] ein Bild unserer Zeit, die jedes Ethos einem ins Absurde gesteigerten Nützlichkeitsdenken und -handeln unterordnet." Ich denke, daran zeigt sich auch, was Dürrenmatts Kriminalroman von klassischen Vertretern dieser Gattung unterscheidet: Er kritisiert, v.a. im Gewand des Absurden, er bringt dramaturgische Effekteund philosophische Ansätze und er versucht, den Umständen der damaligen Zeit geschuldet, aus dem Kriminalroman (der damals literarisch wenig angesehen war) ein literarisch hohes Gut zu schaffen - was auf der anderen Seite zu wenig glaubhaften Handlungen führt, verglichen mit "echten" Kriminalromanen. Dieses Buch ist aus literarischer Sicht großartig und, obwohl es kein Drama ist, ein "klassischer Dürrenmatt". Aber, obwohl ein abgehalfterter, kranker Kommissar die Hauptrolle spielt, es Tote, Mörder und ein komplexes Verbrechen sowie eine intelligente Aufklärung gibt, ist es nicht das, was man sich normalerweise unter einem Kriminalroman vorstellt. Wer nur an "normalen" Krimis interessiert ist, der sollte die Finger von diesem Buch lassen, denn es würde die Erwartungen njcht erfüllen. Wer aber an Dürrenmatt und der hohen Kunst der Literatur interessiert ist, der wird seine Freude an diesem Kunstwerk haben. Normalerweise ändere ich am Tolino das vom Verlag vorgegebene Layout von Schriftart und -größe etc., doch bei diesem Buch ist es sogar ohne Änderung recht angenehm. Wer nach dieser Lektüre auf den Geschmack von Schweizer Krimis gekommen ist, dem seien die Bücher von Friedrich Glauser empfohlen. Diese bzw. deren Hauptcharakter gaben wohl auch die Vorlage für Dürrenmatts Kommissar Bärlach. Weitere "Kriminalromane" von Friedrich Dürrenmatt sind: Der Verdacht (Nachfolgeband zu "Der Richter und sein Henker"), Das Versprechen, Justiz, Der Pensionierte. Alle ebenfalls beim Diogenes Verlag erschienen.


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