Ein Blatt Liebe

Emile Zola

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Beschreibung

In seinem 1878 veröffentlichten Roman geht es Emile Zola (1840-1902) um die Desillusionierung der Liebe in der bürgerlichen Welt: Die kürzlich verwitwete Hélène Grandjean hat eine epileptische Tochter, die von dem verheirateten Dr. Deberle behandelt wird. Dabei kommen sich Hélène und der Arzt näher, schließlich schlafen sie miteinander. Doch die Liebe zerbricht, als die Tochter stirbt. Deberle verlässt die um alle Lebenshoffnungen betrogene Hélène, die sich in eine Ehe mit einem nichtssagenden Kaufmann flüchtet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.02.2014
Verlag Dearbooks
Seitenzahl 180
Maße (L/B/H) 21/14,8/1,2 cm
Gewicht 270 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9545563-9-7

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Seitensprung ohne bleibende Wirkung!
von Eva Lemberger aus Linz am 04.08.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Welch gutes Gefühl sich wieder in einen französischen Klassiker zu verlieren. Ein ideales Buch für Kunsthistoriker, die Paris in den 1840 Jahren kennenlernen möchten. Die Handlung ist leicht erzählt. Die verwitwete Helene hat höchste Mühe mit ihrer kranken, schwindsüchtigen Tochter. In ihrer Not bittet sie den Arzt Henri Deberle... Welch gutes Gefühl sich wieder in einen französischen Klassiker zu verlieren. Ein ideales Buch für Kunsthistoriker, die Paris in den 1840 Jahren kennenlernen möchten. Die Handlung ist leicht erzählt. Die verwitwete Helene hat höchste Mühe mit ihrer kranken, schwindsüchtigen Tochter. In ihrer Not bittet sie den Arzt Henri Deberle um Hilfe für ihre Tochter Jeanette, dabei entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe von beiden Seiten. Nur: Henri Deberle ist natürlich verheiratet. Was tun? Man wagt den fürchterlichen Schritt des Ehebruchs. Als Leser ersehnt man eine Fortsetzung. Doch weit gefehlt. Die Tochter erliegt schließlich ihrer Schwindsucht und der genüßliche Ehebruch wird sich nicht mehr wiederholen. Helene ergibt sich in ein mittelmäßiges Eheglück mit einem Mann für den sie keine Leidenschaft empfindet. Soviel zur Handlung. Doch dieser Roman weist noch viele andere Stärken auf. Da Zola mit den Malern seiner Zeit verkehrte. ( Paul Cezanne etc.) beschreibt er Paris in allen vier Jahreszeiten sehr malerisch.


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