Wurde Amerika in der Antike entdeckt?

Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya

Beck Reihe 6082

(3)
In den peruanischen Anden, in der kaum erforschten Region des rätselhaften, vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes der Chachapoya, stießen Abenteurer auf uralte steinerne Rundbauten und gewaltige Festungen, die nirgendwo in Amerika ihresgleichen finden, die aber bis ins Detail den zweitausend Jahre alten Bauwerken spanischer Kelten entsprechen.
Zufall, könnte man meinen. Aber Hans Giffhorn entdeckte weitere Indizien, die für eine Herkunft der Chachapoya aus dem antiken keltisch-karthagischen Kulturraum sprechen: ähnliche Götterdarstellungen, fast identische Steinschleudern, die gleiche Technik der Schädelbohrung. Mehr noch: In uralten Mumien der Chachapoya konnte die aus der Alten Welt stammende Tuberkulose nachgewiesen werden, und neue genetische Untersuchungen ergaben Indizien für eine Verwandtschaft von Nachkommen der Chachapoya mit spanischen Kelten. Hans Giffhorn weist nach, dass es keltischen Kriegern durchaus möglich war, nach Peru zu gelangen, und er berichtet fesselnd von seiner akribischen Spurensuche am Amazonas und in den Anden, aber auch in Labors, Museen und Archiven.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 06.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-66488-5
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 21,8/14,9/2,5 cm
Gewicht 607 g
Abbildungen mit 102 farbigen Abbildungen und 4 Karten
Auflage 2. überarbeitete Auflage
Verkaufsrang 89.930
Buch (gebundene Ausgabe)
18,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Die Amerikaner der Antike
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

In den Hochebenen der Anden von Peru lebte einst ein antikes Volk namens „Chachapoya“. Neben einigen Grabstätten sind auch noch eine antike Festungsanlage, sowie mehrere Wohnhäuser in Rundbauform erhalten. Die Chachapoya hinterließen uns keine schrifltichen Aufzeichnungen wozu es für renommierte Archäologen sehr schwierig ist über dieses Volk zu forschen.... In den Hochebenen der Anden von Peru lebte einst ein antikes Volk namens „Chachapoya“. Neben einigen Grabstätten sind auch noch eine antike Festungsanlage, sowie mehrere Wohnhäuser in Rundbauform erhalten. Die Chachapoya hinterließen uns keine schrifltichen Aufzeichnungen wozu es für renommierte Archäologen sehr schwierig ist über dieses Volk zu forschen. In seinem Buch werden Sie als 1,80 Meter große Menschen mit blonden Haaren und (vermutlich) blauen Augen beschrieben. Viele Angehörige antiker Hochkulturen Europas sahen ebenso aus. Der ehemalige Geschichtsprofessor Hans Giffhorn stellt diese doch sehr gewagte Frage, ob wir nicht unsere Geschichtsbücher umschreiben müssen. Zusammen mit seinem Kameramann ist er einige Male in der Region Peru und Brasilien unterwegs und sucht dort Beweise für seine, meiner Meinung nach, doch sehr weit hergeholte Theorie. Der Name des Buch als solches ist ja schon Programm. Allein die These, daß Amerika nicht erst durch Christoph Kolumbus 1492, sondern bereits viel früher entdeckt wurde, finde ich durchwegs interessant. Giffhorn nimmt verschiedene Hochkutluren des Mittelmeeres her um seine Theorie zu stützen. Quer durch die Bank werden Phönizier, Karthager und auch das antike Griechenland als mögliche Kandidaten genannt. Er bezieht sich dabei auf die Arbeiten renommierter Wissenschaftler. Ein durchaus interessantes Buch, welches die verschiedenen Zweige der Archäologie hervorhebt. Verschiedene Fachleute aus Europa und Südamerika werden von Herrn Giffhorn zitiert. Fazit: Leicht lesbares Buch zu einem kaum bekannten Teil Südamerikanischer Geschichte, der auch schön bebildert ist. Ob Sie den vagen Thesen des Autors allerdings Glauben schenken, sei dahingestellt.

Amerika in der Antike
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 29.08.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Dieses Buch war für mich spannender als der beste Thriller. Hans Giffhorns Indizienbeweise sprechen für eine Auswanderungswelle nach Südamerika - aus Norafrika und der iberischen Halbinsel - schon während der Antike.

positive Überraschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Regensburg am 06.05.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Bücher mit ähnlichen Ttteln sind im allgemeinen eher reißerisch und extrem spekulativ. Dieses hier erscheint mir als löbliche Ausnahme. Obwohl die These im ersten Moment absurd klingt, gewinnt sie im Verlauf des sauber recherchierten Buches immer mehr an Glaubwürdigkeit. Giffhorn beschreibt exakt seine Überlegungen, gibt Indizien an und zeigt... Bücher mit ähnlichen Ttteln sind im allgemeinen eher reißerisch und extrem spekulativ. Dieses hier erscheint mir als löbliche Ausnahme. Obwohl die These im ersten Moment absurd klingt, gewinnt sie im Verlauf des sauber recherchierten Buches immer mehr an Glaubwürdigkeit. Giffhorn beschreibt exakt seine Überlegungen, gibt Indizien an und zeigt auch, wo seine Hypothese an Grenzen stößt. Ein sehr lesenswertes Buch.