Leben

Roman

Das autobiographische Projekt - Karl Ove Knausgård Band 4

Karl Ove Knausgard

(18)
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Beschreibung

Karl Ove Knausgård über die Entdeckung des Lebens.

Es ist eine Zeit des Umbruchs und der Veränderungen. Das Abitur hat er in der Tasche, die Eltern haben sich getrennt, die Begegnungen mit dem Vater sind spannungsgeladen, die ersten Schritte hinein in ein selbstbestimmtes Leben begleitet von Alkoholräuschen, die der junge Karl Ove in seiner Not immer öfter sucht, weil er diese mit einem Gefühl von Freiheit verbindet - verheißen sie ihm doch Befreiung von all den Komplexen, Unsicherheiten und Nöten, die ihn plagen und noch lange Jahre plagen werden. Lebenslust sieht anders aus.

Unschlüssig, was er mit seinem Leben beginnen soll, beschließt Knausgård ein Jahr als Aushilfslehrer an eine Dorfschule nach Nord-Norwegen zu gehen. Dabei wird er nicht nur mit Schülern konfrontiert, die ihn verständlicherweise als Autoritätsperson nicht ernstnehmen, sondern auch mit einer überwältigenden, für ihn ebenso neuen wie faszinierenden Natur. Bald bildet sich ein Lebensmuster heraus. Den Job erledigt er mit möglichst wenig Aufwand, danach versucht er sich mittels Schreibversuchen an der Etablierung einer Autorenidentität. An den Wochenende wird hemmungslos getrunken, wobei die älteren Kollegen keinerlei Versuche machen, ihren jugendlichen Aushilfslehrer zu mäßigen. Statt dessen trinken sie mit. Am Ende des Jahres steht die Rückkehr in südlichere Regionen an - und die Aufnahme an der neu gegründeten Akademie für Schreibkunst in Bergen ...

Was war das für ein Jahr? Und inwiefern ist es exemplarisch für andere Anfänge? Für unseren Start ins Erwachsenenleben? Wer Knausgård liest, wird schnell gefangengenommen von eigenen Erinnerungen, die Fragen aufwerfen, die weit über eine gewöhnliche Lektüre hinausgehen.

"Karl Ove Knausgård ist einer der radikalsten Schriftsteller der Gegenwart."

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 624 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641102074
Verlag Random House ebook
Originaltitel Min Kamp IV
Dateigröße 1808 KB
Übersetzer Ulrich Sonnenberg
Verkaufsrang 40051

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Buchhändler-Empfehlungen

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein Jahr als Aushilfslehrer kurz nach dem Abitur steht im Mittelpunkt in diesem Band. Überwältigt von Freiheit, Alkohol und der Natur, sucht der junge Ove das Erwachsensein.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Mit 18 und dem Abitur in der Tasche hat er noch große Träume, aber die Realität holt ihn ein. Ist das ein Leben?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
11
2
2
2
1

Deprimierend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 03.05.2021

Manche Sätze sind sehr schön und man liest in diesen vereinzelten Sätzen einen Poeten mit Talent. Ich fand Verbindungen zu meiner eigenen Jugend, was mir auch gefiel. Gleichzeitig wirkt das Buch wie gestückelt, einzelne Texte, die zusammen gesteckt wurden. Dadurch entstanden Kanten. Wenn der Protagonist sich vor den Geschehnisse... Manche Sätze sind sehr schön und man liest in diesen vereinzelten Sätzen einen Poeten mit Talent. Ich fand Verbindungen zu meiner eigenen Jugend, was mir auch gefiel. Gleichzeitig wirkt das Buch wie gestückelt, einzelne Texte, die zusammen gesteckt wurden. Dadurch entstanden Kanten. Wenn der Protagonist sich vor den Geschehnissen eines Rausches fürchtet, man wieder mal neugierig wird und plötzlich die Vatergeschichte in einem wiederkehrenden Muster und Rhythmus ausgebreitet wird. Die naheliegendsten Figuren wie die Mutter bleiben oberflächlich. Aber am meisten leidet der Roman an seiner Ereignislosigkeit. Diese Ereignislosigkeit wäre natürlich selbst Stoff genug, aber Knausgard taucht nicht ein, er fliegt darüber mit kurzen Ausführungen über das, was er sah und spürte als er auf sie und das Dorf zurück blickt. Darüber hinaus kommt nichts. Der Vater ist der Vater, der Bruder ist der Bruder, die Mutter ist die Mutter und dann noch Freunde, die nebenbei laufen und mehr oder weniger den 18jährigen Aushilfslehrer respektieren. Was mich persönlich auch stört sind zum einen die klischeehaften Lieblingsbands und trotz der großen Verehrung der Musik und der Bands eine sehr gewöhnliche Beschreibung ihrer. Ich fand den Roman langweilig mit wenigen, wenn auch sehr schönen Farbtupfern in der Formulierung. In Summe liest es sich deprimierend.

Karl Ove sucht nach dem Sinn des Lebens und nach großen Titten!!!
von Miri am 25.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir fällt die Bewertung wirklich schwer, was nicht nur mit dem Hauptprotagonisten Karl Ove zu tun hat, sondern mit der ganzen Stimmung des Buches. Nichtsdestotrotz habe ich mich entschieden diese fiktive Autobiographie vom ersten Band zu lesen, da ich denke, dass eigentlich mehr in diesem Inhalt steckt als mir zurzeit bewusst is... Mir fällt die Bewertung wirklich schwer, was nicht nur mit dem Hauptprotagonisten Karl Ove zu tun hat, sondern mit der ganzen Stimmung des Buches. Nichtsdestotrotz habe ich mich entschieden diese fiktive Autobiographie vom ersten Band zu lesen, da ich denke, dass eigentlich mehr in diesem Inhalt steckt als mir zurzeit bewusst ist, da ich mitten drin (Band 4) angefangen habe. Die Handlung spielt in einem kleinen norwegischen Dorf, dessen Atmosphäre wunderbar eingefangen ist. Schreibstil, Komposition und detailliert ausgearbeitete Charaktere der Protagonisten ziehen in den Band. Als Entwicklungsroman hat das Buch viel zu bieten, allerdings auf die hin und wieder eher schockierende Art und Weiße. Es geht um Karl Ove selbst, der Platz in seinem jungen Leben sucht und als Aushilfslehrer sein erstes Geld verdient. Dabei kommt er nicht immer gut weg. Mein Fazit: Ich habe das Buch und vor allem Karl Ove an manchen stellen wirklich gehasst wie zum Beispiel; einen Obdachlosen anpissen, 13-jährige Mädchen als Sexobjekte zu betrachten, Katze einschläfern, weil man sie vergessen hatte (haben die dort keinen Tierheim oder Nachbarn, der sie nimmt???), ständiges Kotzen (so detailliert beschrieben habe ich es noch nirgendswo gelesen), Frauen resp. Mädchen verarschen - einfach komplett unsympathisch. Es gab aber auch Szenen, in denen man sich trotz allem Sorgen um Karl Ove machte wie als die Oma ihn nicht meh sehen wollte, weil (...). Was ich toll fand, war das schönungslose Bild einer kaputten Familie und eines Teenagers, der nur das eine im Kopf hatte (Sex). Im Großen und Ganzen kann ich das Buch jedem empfehlen, der schönungslose Realität mag und der gefallen an pubertären (die auch lustig sein können) Handlungen Freude findet. Das Buch hinterlässt auf jeden Fall ihre Spuren und man vergisst es nicht so schnell, ob man es mag oder nicht.

von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 21.05.2017
Bewertet: anderes Format

Radikal, ehrlich, auto-biographisch.


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