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Die Ratsherrentochter

Historischer Kriminalroman

Die Ratsherrentochter 1

(4)
Wymphen, im Jahre 1523. Die junge Bürgerstochter Anna wird Opfer einer Intrige und unschuldig zum Tode verurteilt. Getrieben vom Willen zu überleben, willigt sie in eine Ehe mit dem Mann ein, der sie eigentlich hinrichten sollte. Fortan fristet sie ihr Dasein am Rande der Gesellschaft. Wird es Anna gelingen, den wahren Mörder zu entlarven? Und werden die Wymphener Bürger sie, das Weib eines Henkers, wieder in ihre Kreise aufnehmen?
Portrait
Petra Waldherr wurde 1974 in Möckmühl geboren. Sie lebt heute mit ihrer Familie nahe der Burgenstraße und der Württemberger Weinstraße und ist in der Finanzbuchführung tätig. Ihr ausgeprägtes Interesse an Geschichte ließ einen historischen Roman entstehen, dessen Schauplätze unweit des eigenen Wohnortes liegen. Die Autorin lebt quasi selbst in ihrer Geschichte. Der Roman ist ihre erste Veröffentlichung im Gmeiner-Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 05.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783839242995
Verlag Gmeiner Verlag
Verkaufsrang 40.064
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Meine Meinung
von Diana Jacoby aus Bretten am 05.03.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Untertitel: Die Freibitte des Wymphener Henker Zum Inhalt: Anna zieht mit ihrem Bruder, der Mutter und dem Stiefvater nach Wymphen. Der Stiefvater Steffen Brel ist dort ein angesehener Bürger und Ratsherr. Auf dem Weg dorthin begegnen sie Michael Kremer, dem Sohn des Scharfrichters. Michael verliebt sich Hals-über-Kopf in die Bürgerstochter. Anna wird kurze... Untertitel: Die Freibitte des Wymphener Henker Zum Inhalt: Anna zieht mit ihrem Bruder, der Mutter und dem Stiefvater nach Wymphen. Der Stiefvater Steffen Brel ist dort ein angesehener Bürger und Ratsherr. Auf dem Weg dorthin begegnen sie Michael Kremer, dem Sohn des Scharfrichters. Michael verliebt sich Hals-über-Kopf in die Bürgerstochter. Anna wird kurze Zeit später Opfer einer Intrige und zum Tode verurteilt. Michael steht zu ihr und hilft, den Täter ausfindig zu machen. Meine Meinung: Die Autorin schafft es durch einfühlsame Worten eine wunderschöne Liebesgeschichte zu erzählen, die bedingt durch die historischen Gepflogenheiten jedoch schon wieder grausam waren. Aufgrund der gesellschaftlichen Stellung des Scharfrichters, war es für diese Familien kaum möglich, eine Beziehung außerhalb der Scharfrichterdynastie zu führen. Für den Leser wird dieses Leben des Unehrbaren sehr detailliert dargestellt, so dass man die Abgrenzung deutlich spüren konnte. Allein an der Szene mit der Brosche, die die kleine Nichte Michaels von der Straße aufhebt wird deutlich, mit welchen Ängsten oder Feindschaften die Leute im späten Mittelalters Umzügen hatten. Übrigens, für alle die das Buch oder die Szene nicht kennen: die Brosche wurde durch die Kinderhand sozusagen "entbehrt". Sehr gut fand ich die altdeutschen Namen die im Roman verwendet wurden. Haydelberch (Heidelberg), Wymphen (Bad Wimpern) etc. Durch diese Begrifflichkeiten wird der Leser noch mehr in die Geschichte eingebunden. Fazit: Trotz einiger kleiner Schwächen (zähe Hänger und einige langatmig Dialoge) habe ich dieses Buches sehr genossen und werde es historisch begeisterten Lesern auf jeden Fall empfehlen. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung der Geschichte.

Ein wahrer Lese- Leckerbissen!
von Goldtime aus München am 05.09.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im badischen Wympfen, 1523: in einem mörderisch kalten Winter zieht Anna Eblin mit ihrer Mutter Amalia und ihrem Bruder Peter in die Reichsstadt, um ein neues Leben anzufangen: die verwitwete Amalia hat den reichen Rastherren Steffen Brel geheiratet, um ihren Kindern und sich selbst eine gesicherte Existenz zu schaffen.... Im badischen Wympfen, 1523: in einem mörderisch kalten Winter zieht Anna Eblin mit ihrer Mutter Amalia und ihrem Bruder Peter in die Reichsstadt, um ein neues Leben anzufangen: die verwitwete Amalia hat den reichen Rastherren Steffen Brel geheiratet, um ihren Kindern und sich selbst eine gesicherte Existenz zu schaffen. Anna lernt viele Menschen kennen, die in ihrem neuen Umfeld leben und arbeiten, allen voran den geächteten jungen Henker Michael Kremer und den jungen Rat Feit Morstett, dessen draufgängerisches Gehabe die unerfahrene junge Frau beeindruckt. Ist er der geheimnisvolle und leidenschaftliche Maskierte, mit dem sie einen unvergesslichen Fasnachtsabend verbringt? - Als sich der angesehene Stiefvater als jähzorniger, trunksüchtiger Tyrann entpuppt, spitzt sich die Lage dramatisch zu: Steffen Brel wird heimtückisch ermordet, und Anna gerät unter Verdacht. Nun kann nur einer sie retten... Petra Waldherr hat mit diesem historischen Roman ihr zweites Buch geschrieben. Sie lebt selbst in der Nähe des heutigen Bad Wimpfen und hat sich intensiv mit der Geschichte dieser wunderschönen kleinen Stadt in der Nähe Heidelbergs befasst. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, weil er sich sehr gut lesen lies, weil die Handlung spannend war, und weil ich - so ganz nebenbei - jede Menge lernen konnte: verschiedene neuzeitliche Berufe wurden erklärt, das interessante Leben der Henkersfamilien und ihre Nöte wurden bestens beschrieben, außerdem ist die Sprache konsequent der damaligen Zeit angepasst. Dadurch konnte ich so richtig in die Handlung eintauchen und mit der Heldin Anna mitfiebern. Die Charaktere sind recht vielschichtig dargestellt, so dass die Helden und Heldinnen immer wieder für Überraschungen sorgten! Fazit: ein absolut lesenswerter 5-von5-Sterne- Roman - für alle, die sich für außergewöhnliche Schicksale in den bewegten Zeiten der Reformation interessieren!

Beeindruckender historischer Roman
von mabuerele am 04.09.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Annas Vater ist seit einem Jahr tot. Ihre Mutter hat den Wympfener Ratsherrn Steffen Brel geheiratet. Nun ist die Familie auf den Weg in die neue Heimat. Anna traut ihrem Stiefvater nicht. An der Fähre treffen sie einen jungen Mann. Michael ist der Sohn des Henkers, hat in verschiedenen... Annas Vater ist seit einem Jahr tot. Ihre Mutter hat den Wympfener Ratsherrn Steffen Brel geheiratet. Nun ist die Familie auf den Weg in die neue Heimat. Anna traut ihrem Stiefvater nicht. An der Fähre treffen sie einen jungen Mann. Michael ist der Sohn des Henkers, hat in verschiedenen Städten das Handwerk des Vaters gelernt und sein Meisterstück gemacht. Jetzt kehrt er nach Hause zurück. Es ist höchste Zeit, denn sein Vater liegt im Sterben. Es scheint, als habe er nur auf die Rückkehr des Sohnes gewartet. Wilhelm, der Schwiegersohn, hat noch nicht sein Meisterstück als Scharfrichter gemacht. So ermöglicht Michaels Erscheinen der Familie, in der Heimat bleiben zu können. Die Autorin ließ auf beeindruckende Weise die Welt des Jahres 1523 in Wymphen und Umgebung vor meinen Augen lebendig werden. Sie hat interessante Protagonisten kreiert. Dazu möchte ich aber gar nicht viel sagen. Ihre Stärken und Schwächen erschließen sich beim Lesen des Buches. Beeindruckend ist auch der Gegensatz zwischen dem Leben der Scharfrichterfamilie und den bürgerlichen Haushalten. Scharfrichter galten als Unehrliche. In der Familie aber wurde ein liebevoller Umgang gepflegt. Greta, Michaels Schwester, war der gute Geist. Ihre Kräuterkenntnisse besserten das Einkommen der Familie auf. Sie kümmerte sich um die kleinen und großen Wehwehchen, konnte aber durchaus Michael ihre Meinung sagen, wenn sie es für richtig hielt. Die kleine Lisbet, ihre Tochter, zeichnet sich durch Wissbegierde und Mitgefühl aus. Die schöne Fassade der Bürgerhäuser dagegen verdeckte, was an Übel und Gewalt hinter ihrer Mauer geschah. Das Buch ließ sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu beigetragen hat die vielschichtige Handlung, aber auch die Vielzahl an Informationen über die Zeitverhältnisse. Nicht nur die Tätigkeit des Scharfrichters, auch die Arbeit des Küfers, das Fastnachttreiben und Gerichtsverhandlungen auf der nahe gelegenen Burg waren einige der Themen der Geschichte. Der Schriftstil entspricht zwar in großen Teilen den heutigen Gewohnheiten, doch es wurden auch Begriffe der damaligen Zeit mit einfließen lassen. Eine detailgenaue Beschreibung von Geschehnissen und Abläufen, die Verwendung treffender Metapher, die gekonnte Wiedergabe von Gefühlen machten das Lesen zum Vergnügen. Der Spannungsbogen war von Anfang an hoch und steigerte sich weiter. Das lag nicht nur an der äußeren Handlung, sondern auch an der Auslotung der Psyche der Protagonisten und an den widersprüchlichen Beziehungen der handelnden Personen. Als Leser wurde ich auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen geschickt. In der großen Geschichte um Anna und Michael stecken viele kleine Geschichten, die den Blick auf die Zeitverhältnisse und die Lebensumstände weiten. Der Roman zeugt von einer umfangreichen Recherche der Autorin. Dadurch bekommt er eine besondere Authentizität. Das Buch wird ergänzt durch ein Quellenverzeichnis, eine Personenliste und ein Begriffsregister. In der Personenlist wird genau aufgeschlüsselt, wer wann urkundlich erwähnt ist und wer der Phantasie der Autorin entsprungen ist. Das Cover mit der reichgekleideten Frau passt perfekt zum Titel. Warum das Porträt erst unterhalb des Kopfes beginnt, erschließt sich beim Lesen des Buches. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag nicht nur an der abwechslungsreichen Handlung, sondern dazu habe viel Kleinigkeiten in der Geschichte beigetragen. Nicht zuletzt habe ich einiges über das Leben im Jahre 1523 dazugelernt.