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Die "glückliche" Gebärmutter: Innere Bilder – selbstheilende Kraft bei Unterbauchbeschwerden

Mit praktischen Übungen nach der Methode Wildwuchs®

Gabriele Pröll

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Beschreibung

Unterleibserkrankungen wie Endometriose, Myome und Menstruationsschmerzen oder unerfüllter Kinderwunsch sind für viele Frauen ein Dauerthema, das oft mit einem langen Leidensweg verbunden ist. Ein heilsamer Umgang mit diesen Beschwerden kann beginnen, wenn wir den eigenen Körper nicht länger als „Problemzone“ betrachten.

Die hier angeleitete Selbstheilungsarbeit mit inneren Bildern richtet sich deshalb an Frauen, die nicht der Gynäkologie das Sich-Kümmern überlassen wollen, sondern die im Kontakt mit ihrem Körper weibliche Eigenmacht und Selbstheilungskompetenz neu entdecken möchten.
Verschiedene Heil- und Abschiedsrituale sowie Wahrnehmungsübungen, wie das Goaching®, unterstützen dabei, eigene Selbstheilungsschritte zu entwickeln und als gesundheitsfördernde Qualitäten in den Alltag zu bringen. Denn das Selbstheilungspotential liegt in unserer eigenen Natur.

Dieses Buch ist auch allen Gebärmüttern dieser Welt gewidmet. Mögen sie sich in ihrer ganzen Macht und Würde aufrichten und ein starkes Bündnis mit den Frauen eingehen, die ihre Energie in sich tragen. „Kurz vor meinem Vortrag auf einem Kongress überkam mich große Angst. Ich ging auf die Toilette und sagte meiner Gebärmutter, dass ich mich am liebsten hier im Klo einsperren würde. Sie gab mir den Befehl: ‚Geh rauf auf die Bühne, lächle mir zu und ich mach die Arbeit, vertraue mir!‘ Ich wurde seltsam ruhig in mir, und tatsächlich wurde es einer meiner besten Vorträge.“

Dr. Gabriele Pröll, Jahrgang 1959, ist Dipl.-Pädagogin mit langjähriger Erfahrung als Trainerin für Wirtschafts- und Sozialkompetenz. Seit 2002 ist sie als selbstständige Lebens- und zertifizierte Wildwuchsberaterin tätig. Neben der Einzelberatung hält sie Vorträge und Gruppenseminare in „Selbstheilung“ und „gesundem Coaching im Beruf“, und ist als Kräuterpädagogin und „Moon-Mother“ unterwegs. Für ihre Beratungspraxis hat sie eigene Elemente der Selbstheilungsarbeit, wie Heil- und Ritualarbeit in der Natur, Beratung im Gehen (Goaching®) und Techniken zur Ursachenlösung entwickelt.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 07.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938580-70-7
Verlag Diametric
Maße (L/B/H) 20,8/14,6/1,5 cm
Gewicht 310 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen kreativer Arbeiten von Frauen aus der Wildwuchsberatung
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 80421

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Botschaften des Körpers
von Regina Riss aus Wien am 26.11.2014

Ich bin sehr dankbar für dieses Buch, dass Frauen in einem wertschätzenden und natürlichem Umgang mit ihren weiblichen Organen und ihrem Frausein unterstützt. Es macht deutlich welche inneren Bilderwelten wir durch Entspannung und durch die Begleitung einer Wildwuchs-Beraterin eröffnen können und wie wir diese teils überraschend... Ich bin sehr dankbar für dieses Buch, dass Frauen in einem wertschätzenden und natürlichem Umgang mit ihren weiblichen Organen und ihrem Frausein unterstützt. Es macht deutlich welche inneren Bilderwelten wir durch Entspannung und durch die Begleitung einer Wildwuchs-Beraterin eröffnen können und wie wir diese teils überraschenden Antworten und Lösungsansätze selbstverantwortlich in unser Frauenleben integrieren können.

Warum ich dieses Buch geschrieben habe:
von Dr. Gabriele Pröll aus wien am 25.11.2014

Ich arbeite jetzt schon viele Jahre mit Menschen, die selber etwas zu ihrer Heilung beitragen wollen. 80% davon sind Frauen, die an Unterleibsbeschwerden leiden. Wenn man davon ausgeht, dass 90% der Frauen Menstruationsbeschwerden haben, jede 10. Frau an Endometriose leidet, ein Drittel aller über 30jährigen an Myomen leidet... Ich arbeite jetzt schon viele Jahre mit Menschen, die selber etwas zu ihrer Heilung beitragen wollen. 80% davon sind Frauen, die an Unterleibsbeschwerden leiden. Wenn man davon ausgeht, dass 90% der Frauen Menstruationsbeschwerden haben, jede 10. Frau an Endometriose leidet, ein Drittel aller über 30jährigen an Myomen leidet, jedes 7. Paar von unerfülltem Kinderwunsch betroffen ist und 30% aller Frauen keinen Orgasmus bekommen, macht das schon betroffen. Gebärmutterentfernungen und Kaiserschnittgeburten stehen bei chirurgischen Eingriffen an oberster Stelle. In dem Buch, das auf Basis meiner Dissertation geschrieben wurde, möchte ich Frauen von der vermeintlichen Schuld befreien und die kulturhistorischen und gesellschaftlichen Faktoren aufzeigen, die auf den weiblichen Unterleib in der Form einwirken, dass Frauen oft keine oder eine irritierte Verbindung zu ihren weiblichen Organen haben, diese häufig als fremd bzw. in Form von Beschwerden wahrnehmen. Gleichsam ist es mir wichtig, der Gebärmutter als Zentrum unserer Weiblichkeit wieder die Würde und den Respekt zu erteilen, der ihr als mächtiges, weises und schöpferisches Organ zusteht. Heilung ist letztendlich ein Prozess, in dem Frauen in Kontakt gehen mit ihrem Unterleib und sich wieder mit ihrer weiblichen Kraft verbinden. Das Buch liefert verschiedene ganz praktische Werkzeuge, Visualisierungen und Übungen aus meiner Praxis, die helfen, Unterleibsprobleme zu verstehen und selbst heilsam einzuwirken. Basis dafür ist die Selbstheilungsarbeit nach Methode Wildwuchs®, die mit inneren Bildern und im engen Kontakt mit dem Körper arbeitet. Die enorme Wirksamkeit innerer Bilder in Heilungsprozessen wird von den Neurowissenschaften bestätigt. Im Buch wird auch aufgezeigt, was diese Arbeit bringen kann bzw. betroffenen Frauen gebracht hat.

"Die 'glückliche' Gebärmutter"
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 19.11.2014

Dieses Buch zeigt sehr gut auf, dass Themen, die unseren Unterleib betreffen, wie Probleme in der Sexualität, Kinderwunsch, Beschwerden und Erkrankungen viel mit unserer weiblichen Geschichte und dem gesellschaftlichen Umgang und nichts mit der Schuld der einzelnen Frau zu tun haben. Sehr klar und anschaulich wird ein Weg mit ga... Dieses Buch zeigt sehr gut auf, dass Themen, die unseren Unterleib betreffen, wie Probleme in der Sexualität, Kinderwunsch, Beschwerden und Erkrankungen viel mit unserer weiblichen Geschichte und dem gesellschaftlichen Umgang und nichts mit der Schuld der einzelnen Frau zu tun haben. Sehr klar und anschaulich wird ein Weg mit ganz praktischen Schritten aufgezeigt, den Frauen gehen können, um ihrem Unterleib heilsam zu begegnen und selbst Einfluss auf ihr Wohlbefinden zu nehmen. Das Buch wurde auf der Grundlage einer wissenschaftlichen Studie geschrieben und erzählt auch ganz konkret von der Methode Wildwuchs und was die Arbeit mit inneren Bildern den betroffenen Frauen ganz persönlich gebracht hat.


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  • Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung, und sie gedeiht mit der Freude am Leben. (Thomas von Aquin)

    Unterleibsbeschwerden sind ein sehr häufiges Phänomen in unserer Gesellschaft. Wenn wir davon ausgehen, dass 90 Prozent der Frauen Menstruationsbeschwerden haben, jede zehnte Frau an Endometriose, ein Drittel aller über 30-Jährigen an Myomen leidet, jedes siebte Paar von unerfülltem Kinderwunsch betroffen ist und 30 Prozent der Frauen keinen Orgasmus bekommen, macht das schon betroffen.

    Betrachtet frau den weiblichen Unterleib im kulturhistorischen Kontext, wird besser verständlich, warum diese Beschwerden so häufig auftreten. Denn Unterleibsbeschwerden sind mehr als die Summe ihrer Symptome. Und unser Körper ist nicht nur ein natürlicher Organismus, sondern Treffpunkt von persönlicher, sozialer und kultureller Geschichte, die wesentlich zur Entstehung von Beschwerden beitragen kann. Eine kurze Reise durch die kulturhistorische Geschichte der Gebärmutter zeigt, wie Beschwerdebilder als ein Ausdruck von kulturell irritierter weiblicher Körperlichkeit zu verstehen sind.

    Bei der Heilung von Unterleibsbeschwerden geht es also um mehr als um eine körperliche Behandlung oder Operation. Es geht um die Heilung von entwürdigter Weiblichkeit, um einen Wandel des Frauenbildes. Heilung in diesem Sinne bedeutet den Vollzug eines Abschieds aus einer überfordernden, masochistischen Frauenrolle hinein in ein lustvolles, wohlgenährtes und geachtetes Frausein.

    Heute bestimmen die Optimierung des Menschen und damit der Anspruch, allzeit störungsfrei zu funktionieren, in einem hohen Maße unser westliches Wertesystem, in dem es vor allem um kommerziellen Erfolg, Effizienz und Gewinnmaximierung geht. Es genießen diejenigen hohes Ansehen, die Geld, Macht und Status haben. Fähigkeiten wie Fürsorge, Empathie und soziales Engagement erfahren dagegen weit geringere Wertschätzung. Dazu brauchen wir uns nur einmal anzuschauen, wie die Alten- und Krankenpflege oder die Arbeit im Kindergarten, wo mehrheitlich Frauen beschäftigt sind, monetär und gesellschaftlich honoriert werden, und dies mit Jobs in Banken, Börsen und Versicherungen, die nur mit "Papier" handeln, vergleichen.

    In der Selbstheilungsarbeit mit inneren Bildern spielen diese kollektiven und persönlichen Faktoren eine zentrale Rolle. Die Methode Wildwuchs ist eine Form dieser Selbstheilungsarbeit, bei der die Beschwerden mit Hilfe innerer Bilder erkundet werden, um das daraus gewonnene Wissen zur Entwicklung eines ganz persönlichen Selbstheilungsprogramms zu nutzen. Wie dabei die inneren Bilder funktionieren und was sie in uns bewirken, hat die Wissenschaft in den letzten Jahren intensiv beschäftigt. Mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen, die bei dieser Methode für die Selbstheilungsarbeit genutzt werden.

    Und es geht um die sich bietenden Möglichkeiten, Chancen und einfachen praktischen Ansätze für den eigenen heilsamen Umgang mit Unterleibsbeschwerden. Beginnen wir also damit, unseren Körper nicht länger als "Problemzone" zu betrachten und unsere Energie dafür zu verschwenden, ihn an äußere Normen anzupassen, sondern erlauben wir uns stattdessen, einfach so zu sein, wie wir sind: mit unseren einzigartigen Körpern, Brüsten, Bäuchen und "Vaginas".

    Die schöpferischen weiblichen Heilkräfte

    Der Körper weiß mehr, als wir denken.
    Weibliche Weisheit wurde in alter Zeit aus Erkenntnissen des Leibes gewonnen und entwickelte sich lange vor der Zeit des männlich geprägten "Logos", des Verstandes. Frauen schöpften Wissen aus ihrer Körperweisheit, oft an bestimmten heiligen Orten und zu besonderen Zeiten, zum Beispiel in der Zeit der Blutung.

    Die Historikerin Barbara Duden schreibt von einer Leibgebundenheit im 18. Jahrhundert, wo Frauen nicht vom Körper sprachen, sondern selbst ihr Körper waren.1 Sie verwendeten eine Vielzahl an Worten, wie zum Beispiel Ziehen, Reißen, Treiben, Pochen, Fließen, Verkrampfen; und sie