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Pferde stehlen

Roman

Norwegen im Sommer 1948: Der fünfzehnjährige Trond verbringt die Ferien in einer Hütte nahe der schwedischen Grenze. Als in der Nachbarsfamilie ein schreckliches Unglück geschieht, entdeckt der Junge das wohlgehütete Lebensgeheimnis seines Vaters. In den Kriegsjahren hatte dieser zusammen mit der Nachbarin politisch Verfolgte über den Fluss gebracht. Und sich dabei für immer in diese Frau verliebt. Noch ahnt Trond nicht, dass er seinen Vater nach diesem gemeinsamen Sommer nie wiedersehen wird.
Portrait
Per Petterson, geboren 1952 in Oslo, ist ausgebildeter Bibliothekar und arbeitete als Buchhändler und Übersetzer, bevor er sich als Schriftsteller etablierte. Sein Buch Sehnsucht nach Sibirien wurde 1997 für den Nordic Council's Literature Prize nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 248 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2014
Sprache Deutsch, Norwegisch
EAN 9783446246669
Verlag Hanser
Originaltitel Ut og stjaele hester
Dateigröße 1414 KB
Übersetzer Ina Kronenberger
Verkaufsrang 24854
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Buchhändler-Empfehlungen

Starke Vater-Sohn-Geschichte

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Trond erinnert sich als alter Mann an das beglückende Zusammensein mit seinem Vater, in den Sommerferien seiner Kindheit, in der Wildnis. Mit einer Spur Trauer, denn nach einem der Ausflüge kehrt der Vater nicht mit zurück zur Familie in der Stadt... Eindrücklich wird geschildert, wie wichtig Väter für ihre Kinder sind. Und wie die Trauer über den abwesenden Vater ein leben lang bleibt.

Sicherlich einer der schönsten modernen Klassiker aus Norwegen

Michaela Höher, Thalia-Buchhandlung Berlin

Es ist immer wieder gut und wichtig, zu den Klassikern zurückzukehren, in diesem Fall zu einem modernen Klassiker. Der Ausgangspunkt dieser norwegischen Erzählung spielt 1999, kurz vor der Jahrtausendwende und hat sozusagen 20. Jubiläum. Norwegen ist in diesem Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Last but not least ist die Geschichte gerade mit Stellan Skarsgård verfilmt und auf der diesjährigen Berlinale vorgestellt worden. Und wie es so ist bei vielen Verfilmungen: lieber erst das Buch lesen! Hauptpersonen sind unter anderem, wunderschön beschrieben, die nordische Natur, das Wasser und der Wald. Auch die Geschichte um 1945 spielt eine Rolle, eine Vater-Sohn-Beziehung, aber vor allem die Jugend und das Alter, bzw. das Zurückblicken auf die Jugend im Alter. Es ist geradezu unheimlich, wie Petterson es (beinahe unmerklich) stilistisch hinbekommt, dass der Ich-Erzähler in seinen Jugenderinnerungen wie eine völlig andere Person wirkt. Und das wird man doch schließlich, zu einer völlig anderen Person als sein junges Selbst. In einem Gespräch über Dickens’ Roman David Copperfield heisst es: “Ich fand (den Roman-) Anfang immer etwas unheimlich, weil er die Möglichkeit ansprach, dass wir nicht zwangsläufig die Hauptperson in unserem eigenen Leben sein müssen. Ich begriff nicht, wie das möglich war, so etwas Schreckliches: eine Art Geisterleben, in dem man nur zusehen konnte, wie jemand meinen Platz einnahm ... weil ich zu irgendeinem Zeitpunkt aus meinem Leben herausgefallen war ... und ein anderer saß angeschnallt auf meinem Sitz, obwohl es mein Platz war...” Nicht nur die Zeit trägt das Ihre zu den Veränderungen bei, auch traumatische Erfahrungen tun es: “Es war als habe sich eine Decke herabgesenkt und verberge alles, was ich jemals wusste. Es war als beginne man das Leben von vorn. Die Farben waren anders, die Gerüche waren anders, das Gefühl, das mir Dinge tief in mir drin gaben, war anders. Nicht nur der Unterschied zwischen Wärme und Kälte, hell und dunkel, lila und grau, sondern ein Unterschied in der Art, Angst zu haben, in der Art, sich zu freuen.” Intensive Naturverbundenheit ohne jeden Kitschalarm, Tücken der Erinnerung, erzähltes Leben mit großen und weniger großen Tragödien, Schönheit und Schrecken, sie alle liegen hier eng beieinander.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
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Kindheitserinnerungen
von Fugu am 15.12.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Trond zieht sich für den letzten Lebensabschnitt in eine Hütte im norwegischen Wald zurück. Dort trifft er einen Nachbar vor, den er aus der Vergangenheit kennt. Erinnerungen und Geheimnisse kommen zurück an die Oberfläche und beschäftigen Trond. Das Buch ist gut geschrieben, was für Feinschmecker. Es lässt auch Raum für eigene... Trond zieht sich für den letzten Lebensabschnitt in eine Hütte im norwegischen Wald zurück. Dort trifft er einen Nachbar vor, den er aus der Vergangenheit kennt. Erinnerungen und Geheimnisse kommen zurück an die Oberfläche und beschäftigen Trond. Das Buch ist gut geschrieben, was für Feinschmecker. Es lässt auch Raum für eigene Gedanken offen, was mir gut gefallen hat.

es duftet nach holz
von Daniela aus Berlin am 23.08.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

diesen tipp meiner Buchhändlerin kann ich weitergeben an entspannte Leser, die sich gerne in Wälder denken sozusagen astrein formuliert,vielleicht ein bisschen ernst,aber deswegen glaubwürdig

Wir wollen los und Pferde stehlen
von Katrin Schamaun aus St. Gallen am 30.10.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Trond Sander ist 67 und hat sich nach dem Tod seiner Frau in ein kleines, baufälliges Haus im Osten Norwegens zurückgezogen, wo er als Jugendlicher die Sommerferien mit seinem Vater verbracht hat. Hier erinnert er sich an die Idylle dieses Sommers, aber auch daran, wie diese plötzlich zerbrach. Er erinnert sich an das Doppel... Trond Sander ist 67 und hat sich nach dem Tod seiner Frau in ein kleines, baufälliges Haus im Osten Norwegens zurückgezogen, wo er als Jugendlicher die Sommerferien mit seinem Vater verbracht hat. Hier erinnert er sich an die Idylle dieses Sommers, aber auch daran, wie diese plötzlich zerbrach. Er erinnert sich an das Doppelleben, das der Vater während des Krieges geführt hat und an seinen damals besten Freund, mit dem er regelmässig aufbrach, um Pferde zu stehlen. Auch wenn man aus der Handlung meiner Meinung nach etwas mehr hätte machen können, ist "Pferde stehlen" eine tolle Vater-Sohn-Geschichte, die vor allem durch die ruhige Erzählweise besticht.