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Das Orakel von Port-Nicolas

Kriminalroman

Kommissar Kehlweiler ermittelt/ Die drei Evangelisten Band 2

Fred Vargas

(8)
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Beschreibung

Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sitzt auf Bank 102 an der Pariser Place de la Contrescarpe, als sein Blick auf einen winzigen weißen Gegenstand fällt, ein blankgewaschenes Knöchelchen, so scheint es. Man muß schon Kehlweilers blühende Phantasie haben, um daran etwas Ungewöhnliches zu finden. Doch nach wenigen Tagen hat er dank seiner alten, nicht immer ganz legalen Beziehungen heraus, daß es sich um den kleinen Zeh einer Frau handelt, der von einem Hund verdaut worden ist. Eine dazugehörige Leiche gibt es allerdings nicht im ganzen Arrondissement - dafür eine Menge Hundehalter, die zu beobachten und deren Gewohnheiten herauszufinden Kehlweiler sich vornimmt. Mit Hilfe der drei wissenschaftlich tätigen, wenn auch arbeitslosen junge Historiker Mathias, Marc und Lucien stößt er schließlich auf einen Pitbull-Besitzer und leidenschaftlichen Sammler alter Schreibmaschinen, der allwöchentlich zwischen Paris und der Bretagne pendelt. Und in Port-Nicolas, einem trostlosen bretonischen Hafenstädtchen, ist in der Tat vor wenigen Tagen eine Frau von der Steilküste gestürzt.

"Knochentrocken selbst in den absurdesten Momenten

und voller Wahnsinns-Typen." Frankfurter Rundschau

"Mörderisch menschlich, mörderisch gut."

Frankfurter Rundschau

Fred Vargas, geboren 1957 und von Haus aus Archäologin. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin und eine Schriftstellerin von Weltrang, übersetzt in 40 Sprachen. Sie erhielt für Fliehe weit und schnell den Deutschen Krimipreis, für ihr Gesamtwerk wurde sie mit dem Europäischen Krimipreis ausgezeichnet.
Bei Aufbau liegen in Übersetzung vor:
Die schöne Diva von Saint-Jacques, Der untröstliche Witwer von Montparnasse, Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord, Bei Einbruch der Nacht, Das Orakel von Port-Nicolas, Im Schatten des Palazzo Farnese, Fliehe weit und schnell, Der vierzehnte Stein, Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken, Die dritte Jungfrau, Die schwarzen Wasser der Seine, Das Zeichen des Widders, Der verbotene Ort, Die Tote im Pelzmantel, Die Nacht des Zorns, Von der Liebe, linken Händen und der Angst vor leeren Einkaufskörben  

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 285
Erscheinungsdatum 01.02.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-1514-1
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/2,2 cm
Gewicht 245 g
Originaltitel Un peu plus loin sur la droite
Auflage 18. Auflage
Übersetzer Tobias Scheffel
Verkaufsrang 17213

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Buchhändler-Empfehlungen

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Ebenso spannender wie auch schräger Kriminalroman aus Frankreich. Man muss Vargas einfach mögen. Herrliche Charaktere und eine aufregende Handlung zeichnen dieses Buch aus.

schräg, intelligent, liebenswert

Britta Weiler, Thalia-Buchhandlung

Kehlweiler, ehemaliger Inspektor des Innenministeriums, kann nicht aus seiner Haut: er findet ein Knöchelchen von einem Menschen, für das sich die Polizei nicht interessiert, und muß mit seiner unfehlbaren Intuition und Spürnase der Sache auf den Grund gehen. Zur Unterstützung heuert er den Historiker Marc Vandoosler an, und die Leserschaft kann sich über ein Wiedersehen mit den Evangelisten freuen! Kehlweiler, den man anfangs nicht recht einzuschätzen weiss, und "der heilige Markus" bilden ein sehr ungewöhnliches und überaus unterhaltsames Ermittlerduo, das alle hohen Fred-Vargas-Erwartungen wieder voll erfüllt - Krimiunterhaltung vom Feinsten!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
5
3
0
0
0

---
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberems am 17.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Verglichen mit den jüngeren Bücher von Fred Vargas ist dieses nicht sooo spanend

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Kehlweiler und die Historiker sind ein unglaubliches Team. Wieder einmal beweist Vargas warum sie im Moment eine der besten ihres Faches ist.

Komisch und spannend zugleich!
von Kai Aline Hula aus Wien am 28.03.2011

Es gibt Dinge, die lassen Louis Kehlweiler einfach nicht mehr los. Dazu gehört der kleine weiße Gegenstand, der ihm eines Tages auf einem einfachen Baumgitter mitten in Paris ins Auge sticht. Dem Ganzen etwas nachgehen, sich nicht darin verlieren, würde Fred Vargas es vielleicht nennen, aber schon bald will Kehlweiler es wirklic... Es gibt Dinge, die lassen Louis Kehlweiler einfach nicht mehr los. Dazu gehört der kleine weiße Gegenstand, der ihm eines Tages auf einem einfachen Baumgitter mitten in Paris ins Auge sticht. Dem Ganzen etwas nachgehen, sich nicht darin verlieren, würde Fred Vargas es vielleicht nennen, aber schon bald will Kehlweiler es wirklich wissen und halbe Sachen liegen so gar nicht in seiner Natur. Glück für ihn, dass sie auch nicht in der Natur des jungen Historikers Marc liegen, der als einer drei „Evengelisten“ bereits aus „Die schöne Diva von Saint-Jaques“ bekannt ist und durch seinen Onkel zufällig bei Kehlweiler Beschäftigung gefunden hat – und schon findet man sich wieder im Bann der Fred Vargas, deren Schreibstil amüsiert, beschäftigt, nachdenklich stimmt, anregt, tröstet und vieles mehr... wenn doch das Buch nur etwas länger wäre! Ein besonderer Spaß ist immer wieder das Rätseln um den Titel, denn wie so oft werden Handlung und Titel erst dann richtig stimmig, wenn es schon fast zu spät ist, man sich bereits fragt, was man übersehen haben könnte und ob es vielleicht dieser oder jener gewesen sein könnte? Die herrlich kuriosen Dialoge und die liebevollen Feinheiten, mit denen die einzelnen Charaktere bestückt wurden, sind nur zwei der vielen Gründe, aus denen dieses Buch für mich ein wahrer Lesegenuss war!


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