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Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof

Roman

Ein Fantasy-Roman

Der Amerikaner Hank Morgan wird durch einen Zeitsprung ins 6. Jahrhundert versetzt. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Kenntnisse kann er den Zauberere Merlin verdrängen und wird zum Premierminister bei König Artus. Seine Versuche, die politischen Ideen der Neuzeit im Mittelalter umzusetzen haben abenteuerliche Folgen....

Mark Twain schuf mit diesem Roman ein klassisches Werk der utopischen Literatur.

Portrait

Mark Twain wurde am 30. November 1835 als Samuel Langhorne Clemens in Florida geboren. Er ging vielen Berufen nach, arbeitete unter anderem als Drucker und Journalist, als Lotse auf dem Mississippi und als Reporter. Seinen ersten literarischen Erfolg erzielte er 1865 mit der »Jumping-Frog«-Story. Twains Werke zeigen einen ausgeprägten Sinn für subtile Pointen und feine Ironie, sparen aber auch nicht mit Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen in den Südstaaten. Seine Abenteuer um die Freunde Tom Sawyer und Huckleberry Finn legten den Grundstein für die moderne amerikanische Jugendliteratur. Mark Twain starb am 21. April 1910 in Redding, Connecticut.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.07.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12393-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,2/12,1/2,9 cm
Gewicht 333 g
Originaltitel A Connecticut Yankee in King Arthur´s Court.
Auflage 2. Auflage
Illustrator Norman Rockwell
Übersetzer Lore Krüger
Verkaufsrang 98766
Buch (Taschenbuch)
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Eine kleine Schlägerei, und schon erwacht man mitten im Mittelalter. Aber damit nicht genug, man legt sich auch noch gleich mit Merlin an. Wunderbar.

Kundenbewertungen

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Ein Meisterwerk
von Fugu am 06.08.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mark Twain hat hier eine Wundergeschichte geschaffen, mit sehr viel Witz und Originalität. Eine Zeitreise der besonderen Art. Was der Zeitreisende dann im mittelalterlichen England anstellt... unglaublich! Dieses Buch ist ein Muss, ein Klassiker eben.

Ein amerikanischer Klassiker, der Geduld erfordert
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 16.09.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim Namen Mark Twain fallen den meisten wohl als erstes die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn ein. „Ein Yankee aus Connecticut an König Artus’ Hof“ ist bis heut ein eher unbekanntes Werk des in Missouri unter dem Namen Samuel Clemens geborenen Schriftstellers. Eigentlich zu unrecht, denn die abgedrehte Geschichte um... Beim Namen Mark Twain fallen den meisten wohl als erstes die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn ein. „Ein Yankee aus Connecticut an König Artus’ Hof“ ist bis heut ein eher unbekanntes Werk des in Missouri unter dem Namen Samuel Clemens geborenen Schriftstellers. Eigentlich zu unrecht, denn die abgedrehte Geschichte um den Yankee, der eine Zeitreise unternimmt und urplötzlich im Mittelalter auftaucht, gehört, was den Inhalt und die darin enthaltenen fortschrittlichen Ideen angeht, zu Twains wichtigsten Werken. Glaubt man nach den ersten Seiten noch einen komödiantischen Abenteuerroman in der Hand zu haben, wird daraus schon bald eine geschickt inszenierte Anklage am menschlichen Streben der Gegenwart. Und geschickt ist schon untertrieben. Wahrhaft genial verpackt der Autor seine Seitenstiche auf den um sich greifenden Fortschritt des 19. Jahrhunderts. George Bernard Shaw hat es perfekt auf den Punkt gebracht: „Mark Twain muss die Dinge so darstellen, dass die Leute, die ihn andernfalls hängen würden, glauben, er mache Spaß.“ Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hank Morgan, der nach einem Knockout durch den Schraubenschlüssel eines Prügelgegners unter dem Baum liegend im finsteren 6. Jahrhundert erwacht. Was er anfangs für eine umfangreiche Anlage eines Irrenhauses hält, entpuppt sich schon nach kurzer Zeit als Realität. Er ist in der Vergangenheit gelandet. Direkt an König Artus Hof. Von der Hinrichtung kann er sich dank seines Wissens aus der Zukunft retten und dabei gleichzeitig seinen Rivalen, den Hofzauberer Merlin, ausstechen. Nun stehen ihm alle Tore offen. Nach und nach treibt er die Industrialisierung des Mittelalters voran und bringt die so genannte „Zivilisation“ bis in den entlegensten Winkel des Königreichs. Bald sprießen Waffenfabriken in die Höhe, zieren Telegrafenmasten und Zugstrecken die Landschaft. Und aus der anfangs witzigen Satire wird mehr und mehr eine knallharte Kritik an Twains eigenem Zeitalter. Ohne es zu merken, wird dem Leser vor Augen gehalten, dass sich die Menschen der Gegenwart von ihren Ahnen im so barbarischen Mittelalter kaum unterscheiden. Das Ende, wo Hank mithilfe von etwa 50 Getreuen, die gesamte Ritterschaft mit Gatling-Kanonen, Stromzäunen und Dynamit ins Jenseits schickt, legt den Finger tief in die Wunde und macht sprachlos. Das Twain hier unwissentlich auch noch die Ereignisse kommender Weltkriege vorhergesagt hat, tut ihr übriges dazu. Einziges Manko: Die zeitgenössische Sprache macht das Buch zu einem sehr zäh lesbaren Werk, in dem besonders die langen, verschachtelten Sätze desöfteren an der Geduld des Lesers zehren. Insbesondere in der Mitte zieht sich der Roman sehr und der anfängliche Esprit und Witz geht hier streckenweise komplett verloren. Insgesamt ist „Ein Yankee aus Connecticut an König Artus’ Hof“ ohne Zweifel ein amerikanischer Klassiker, der Genreelemente von Ritterromanen und Science-Fiction verbindet und eine Kritik an der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, die sich auf dem Höhepunkt der Zivilisation glaubte. Kein Buch für zwischendurch, sondern ein tiefgründiges Werk mit Message, das dem Leser ein gewisses Maß an Geduld abverlangt.

Gekonnte bittere Satire
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 04.01.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu Unrecht ist dieses Werk von Mark Twain in der Bekanntheit hinter Tom Sawyer und Huck Finn gereiht. Es ist eine bittere Satire sowohl auf das Mittelalter als auch auf die Moderne, und es hat seine Berechtigung bis in die heutige Zeit behalten. Der in die Zeit Arthurs (1. Hälfte des 6. JH) zurückversetzte Hank Morgan (Icherz... Zu Unrecht ist dieses Werk von Mark Twain in der Bekanntheit hinter Tom Sawyer und Huck Finn gereiht. Es ist eine bittere Satire sowohl auf das Mittelalter als auch auf die Moderne, und es hat seine Berechtigung bis in die heutige Zeit behalten. Der in die Zeit Arthurs (1. Hälfte des 6. JH) zurückversetzte Hank Morgan (Icherzähler), wird aufgrund seines überragenden technischen Wissens als größter Zauberer seiner Zeit anerkannt. Er wird zum zweiten Mann im Staate (nach Arthur) und beginnt im Geheimen an einem Plan für die Revolution zur Republik zu arbeiten. Twain richtet sich nicht nur gegen die romantisierende Glorifizierung des Mittelalters, sondern greift im Laufe des Buches den Kapitalismus der Moderne immer massiver an. Zum Ende hin vernichtet er den gesamten Adelsstand dieser Zeit - ein klarer Genozid - sodass dem Leser das Lachen im Halse stecken bleiben muss. Ganz klar bezieht Mark Twain Stellung gegen den Adel und die Staatskirche und für die Gleichheit der Menschen. Aber Ungerechtigkeiten gibt es auch in der Gesellschaft in der Mark Twain lebt (und heute ist das nicht anders) und auch diese stellt er an den Pranger. Besonders interessant an diesem Werk ist die sprachliche Vielfalt mit der Mark Twain virtous spielt. Er wechselt ständig den Erzählstil und lässt so die Szenen sehr unterschiedlich wirken. Ebenso werden durch den laufenden Einsatz von Anachronismen Verfremdungseffekte spürbar. Sein großes Wissen auf vielen Gebieten verflicht er ständig mit der Handlung, und er spart nicht mit Anspielungen auf historische Ereignisse.