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Die Liebenden von Leningrad

Roman

Die Tatiana und Alexander-Saga 1

(39)
Ein mitreißender Roman vor der prachtvollen Kulisse der goldenen Paläste Leningrads.

An einem warmen Sommertag 1941 begegnet Tatiana dem jungen Offizier Alexander, der Liebe ihres Lebens. Doch Alexander hütet ein Geheimnis, das so lebensgefährlich ist wie der Krieg, der vor den Toren Leningrads steht. Werden sie jemals ihre Gefühle füreinander zeigen können?

"Doktor Schiwago" und "Vom Winde verweht" in einem Buch!

Portrait
Paullina Simons, geboren 1963 in Leningrad, emigrierte Anfang der siebziger Jahre mit ihrer Familie in die USA. Sie arbeitete in Rom und Dallas und war vier Jahre als Wirtschaftsjournalistin in London tätig, bevor sie sich als Fernsehproduzentin in New York niederließ. Mit den Romanen »Die Liebenden von Leningrad«, »Tatiana und Alexander« und »Land der Lupinen« sowie »Land der Freiheit« gelangen ihr internationale Bestseller. Paullina Simons lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 752 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641141561
Verlag Heyne
Verkaufsrang 15.607
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Vergessen Sie "Doktor Schiwago". Die große Liebesgeschichte zwischen Tatiana und Alexander berührt die Herzen! Ein wunderschöner Roman der mitten im 2. Weltkrieg spielt! Vergessen Sie "Doktor Schiwago". Die große Liebesgeschichte zwischen Tatiana und Alexander berührt die Herzen! Ein wunderschöner Roman der mitten im 2. Weltkrieg spielt!

„Viel mehr als "nur" eine Liebesgeschichte“

Kristin Pein, Thalia-Buchhandlung Weimar

Ich war von diesem Buch sehr positiv überrascht: ich hatte "nur" eine romantische Liebesgeschichte erwartet; stattdessen fand ich darüber hinaus einen tiefgründigen Roman über Leben, Lieben und Leiden im Russland der 1940er Jahre, geprägt von den Schrecken des Krieges.

Besonders lesenswert wird es in meinen Augen durch die Hauptfiguren:
Tatiana (Tania) begegnet dem Leser als naive, weltfremde Siebzehnjährige, deren Leben bisher in wohlgeordneten Bahnen verlief. Im Laufe des Romans entwickelt sie eine Stärke, die ich ihr so nicht zugetraut hätte, ohne dass sie dabei ihren Glauben an das Gute im Menschen und an die Liebe verliert.
Alexander wirkt dagegen von Anfang an gefestigt; er steht mitten im Leben, weiß wer er ist und was er will. Bei ihm sind es die inneren Dämonen, die ihn ausmachen und die selbst in Zeiten des Glücks sein Leben überschatten.
Und dann ist da noch sein bester Freund Dimitri: ein undurchschaubarer Charakter, den ich beim Lesen unheimlich interessant fand - sein Verhalten ist unvorhersehbar; er bringt auch den Leser hin und wieder dazu, sich zu fragen: wie weit würde ich gehen, wenn der Einsatz mein Leben ist?

Kurzum: eine Liebesgeschichte, die berührt und dabei nicht das große Ganze aus den Augen verliert - sehr zu empfehlen!
Ich war von diesem Buch sehr positiv überrascht: ich hatte "nur" eine romantische Liebesgeschichte erwartet; stattdessen fand ich darüber hinaus einen tiefgründigen Roman über Leben, Lieben und Leiden im Russland der 1940er Jahre, geprägt von den Schrecken des Krieges.

Besonders lesenswert wird es in meinen Augen durch die Hauptfiguren:
Tatiana (Tania) begegnet dem Leser als naive, weltfremde Siebzehnjährige, deren Leben bisher in wohlgeordneten Bahnen verlief. Im Laufe des Romans entwickelt sie eine Stärke, die ich ihr so nicht zugetraut hätte, ohne dass sie dabei ihren Glauben an das Gute im Menschen und an die Liebe verliert.
Alexander wirkt dagegen von Anfang an gefestigt; er steht mitten im Leben, weiß wer er ist und was er will. Bei ihm sind es die inneren Dämonen, die ihn ausmachen und die selbst in Zeiten des Glücks sein Leben überschatten.
Und dann ist da noch sein bester Freund Dimitri: ein undurchschaubarer Charakter, den ich beim Lesen unheimlich interessant fand - sein Verhalten ist unvorhersehbar; er bringt auch den Leser hin und wieder dazu, sich zu fragen: wie weit würde ich gehen, wenn der Einsatz mein Leben ist?

Kurzum: eine Liebesgeschichte, die berührt und dabei nicht das große Ganze aus den Augen verliert - sehr zu empfehlen!

„Epischer Schmöker“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Einen Tag vor ihrem siebzehnten Geburtstag begegnet Tatiana mitten in ihrer Heimatstadt Leningrad in dem jungen Offizier Alexander der Liebe ihres Lebens.
Doch als kurz darauf die Wehrmacht die Sowjetunion überfällt und die Belagerung Leningrads beginnt, geraten die beiden nicht nur durch den Krieg in Gefahr, sondern auch Alexander hütet ein tödliches Geheimnis...
Ein Buch, das man nicht nur einmal liest, sondern das einen auch beim zweiten, dritten und vierten Mal begeistert, und an dessen Ende man unbedingt sofort die Fortsetzung lesen will. Ein Epos über Russland, die Liebe, den Krieg und den Traum von Freiheit.
Einen Tag vor ihrem siebzehnten Geburtstag begegnet Tatiana mitten in ihrer Heimatstadt Leningrad in dem jungen Offizier Alexander der Liebe ihres Lebens.
Doch als kurz darauf die Wehrmacht die Sowjetunion überfällt und die Belagerung Leningrads beginnt, geraten die beiden nicht nur durch den Krieg in Gefahr, sondern auch Alexander hütet ein tödliches Geheimnis...
Ein Buch, das man nicht nur einmal liest, sondern das einen auch beim zweiten, dritten und vierten Mal begeistert, und an dessen Ende man unbedingt sofort die Fortsetzung lesen will. Ein Epos über Russland, die Liebe, den Krieg und den Traum von Freiheit.

Olga Zermal, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Liebe auf den ersten Blick, während des 2. Weltkrieges vor der Besetzung Leningrads.Eine dramatische Liebesgeschichte die unter die Haut geht, sich jedoch teils in die Länge zieht. Liebe auf den ersten Blick, während des 2. Weltkrieges vor der Besetzung Leningrads.Eine dramatische Liebesgeschichte die unter die Haut geht, sich jedoch teils in die Länge zieht.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Kelkheim

Das erste Buch der Trilogie um Tatiana und Alexandra. Eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen! Das erste Buch der Trilogie um Tatiana und Alexandra. Eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen!

Daniela Lanick, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Für mich die schönste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe und sicherlich nie vergessen werde. Für mich die schönste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe und sicherlich nie vergessen werde.

Nina Warnke, Thalia-Buchhandlung Rostock

Simmons zeichnet um eine kitschige Liebesgeschichte vor allem ein eindringliches Bild über die Leningrader Blockade und den Verfall einer Stadt und der Moral ihrer Bewohner. Simmons zeichnet um eine kitschige Liebesgeschichte vor allem ein eindringliches Bild über die Leningrader Blockade und den Verfall einer Stadt und der Moral ihrer Bewohner.

Alexander und Tatia, Offizier und jüngste Schwester. Eine schicksalhafte Liebe, mit Hindernissen, die kaum zu überwinden sind. In Leningrad während des 2. Weltkriegs. Alexander und Tatia, Offizier und jüngste Schwester. Eine schicksalhafte Liebe, mit Hindernissen, die kaum zu überwinden sind. In Leningrad während des 2. Weltkriegs.

„Lesen Sie es!“

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Hagen

Gibt es Liebe auf den ersten Blick?
Für Tatiana und Alexander gibt es sie. Unabhängig davon, ob Russland und Deutschland im Krieg sind. Unabhängig davon, ob es für die Millionenbevölkerung Leningrads nichts zu essen gibt und der Winter kommt.
Wäre da nicht ein kleines Problem.
Alexander ist Sohn amerikanischer Eltern, der mit sechzehn von einem Strafgefangenentransport der Russen geflohen ist, und um zu überleben eine neue russische Identität angenommen hat, die es nun zu verbergen gilt.
Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf…
Ich habe dieses Buch nun schon zum zweiten Mal verschlungen und es hat sich gelohnt. Es hat alles was ein gutes Buch braucht; Liebe, Abenteuer, Spannung, Dramatik und Humor. Die Autorin schafft es mit ihrer Sprache und ihrem Stil einen so zu fesseln, dass man wissen möchte, was das Schicksal für die beiden als nächstes bereit hält und was eine Liebe im Krieg aushalten kann. Und ich muss sagen, es hat mich beeindruckt. Genau das Richtige für ein Wochenende auf der Couch und eine Reise 65 Jahre zurück in die Vergangenheit.
Lesen Sie es!
Gibt es Liebe auf den ersten Blick?
Für Tatiana und Alexander gibt es sie. Unabhängig davon, ob Russland und Deutschland im Krieg sind. Unabhängig davon, ob es für die Millionenbevölkerung Leningrads nichts zu essen gibt und der Winter kommt.
Wäre da nicht ein kleines Problem.
Alexander ist Sohn amerikanischer Eltern, der mit sechzehn von einem Strafgefangenentransport der Russen geflohen ist, und um zu überleben eine neue russische Identität angenommen hat, die es nun zu verbergen gilt.
Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf…
Ich habe dieses Buch nun schon zum zweiten Mal verschlungen und es hat sich gelohnt. Es hat alles was ein gutes Buch braucht; Liebe, Abenteuer, Spannung, Dramatik und Humor. Die Autorin schafft es mit ihrer Sprache und ihrem Stil einen so zu fesseln, dass man wissen möchte, was das Schicksal für die beiden als nächstes bereit hält und was eine Liebe im Krieg aushalten kann. Und ich muss sagen, es hat mich beeindruckt. Genau das Richtige für ein Wochenende auf der Couch und eine Reise 65 Jahre zurück in die Vergangenheit.
Lesen Sie es!

„Dieses Buch hat mir schlaflose Nächte beschert“

Daniela Lanick, Thalia-Buchhandlung Chemnitz, Sachsenallee

Ich habe mir "Die Liebenden von Leningrad" gekauft, weil ich schon immer ein Faible für russische Geschichte hatte und wurde nicht enttäuscht. Vordergründig geht es zwar um die Liebe von Tatjana und Alexander, trotzdem erfährt und lernt man viel über die Schrecken des II. Weltkrieges und seine Folgen für die Bewohner Russlands. Ich habe dieses Buch in drei Tagen durchgelesen, nicht mehr als vier Stunden geschlafen und mir tagsüber Gedanken gemacht, wie die Geschichte weitergeht.
Dieses Buch hat einen Ehrenplatz in meinen Regalen - eigentlich hätte es mindestens zehn Sterne verdient.
Ich habe mir "Die Liebenden von Leningrad" gekauft, weil ich schon immer ein Faible für russische Geschichte hatte und wurde nicht enttäuscht. Vordergründig geht es zwar um die Liebe von Tatjana und Alexander, trotzdem erfährt und lernt man viel über die Schrecken des II. Weltkrieges und seine Folgen für die Bewohner Russlands. Ich habe dieses Buch in drei Tagen durchgelesen, nicht mehr als vier Stunden geschlafen und mir tagsüber Gedanken gemacht, wie die Geschichte weitergeht.
Dieses Buch hat einen Ehrenplatz in meinen Regalen - eigentlich hätte es mindestens zehn Sterne verdient.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
35
3
0
0
1

Mühsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 13.08.2018

Ich wundere mich über die vielen positiven Rezensionen, ich finde das Buch kitschig, habe es nur zu Ende gelesen, weil ein paarinteressante geschichtliche Hintergründe vorkommen. Bittersüße Liebesgeschichte, plötzliches Tränendrückeende, schablonenhafte Figuren, mühsam....

Eine außergewöhnliche Geschichte, die mich vor allem mit einer mutigen und tapferen jungen Frau überzeugen konnte
von Susi Aly am 17.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Und dann gibt es da diese Bücher , die dich nicht nur völlig mitreißen und völlig überrollen. Sie stürmen mit einer immensen Kraft über dich herein und brechen dir schlussendlich das Herz. ?Die Liebenden von Leningrad? ist eins dieser Bücher. Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Tatiana und Alexander... Und dann gibt es da diese Bücher , die dich nicht nur völlig mitreißen und völlig überrollen. Sie stürmen mit einer immensen Kraft über dich herein und brechen dir schlussendlich das Herz. ?Die Liebenden von Leningrad? ist eins dieser Bücher. Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Tatiana und Alexander Saga. Als ich dieses Buch sah, wusste ich, ich muss es lesen. Ich habe nicht geahnt, das es mich so immens treffen würde. Denn hier geht es um viel mehr , als um zwei liebende Menschen, denen das Schicksal immer wieder neue Wege auferlegt. Es ist vor allem ein Buch über eine starke und mutige junge Frau, die alles gibt, Grenzen sprengt und über sich hinauswächst. Es ist eine Geschichte über eine Zeit, die dunkel, brutal und längst vergessen ist. Eine Geschichte, in der zwei Menschen mehr als um das Überleben kämpfen. Sie kämpfen um ihre Liebe, mit allen Mitteln. Komme was wolle. Paullina Simons hat eine wunderbare und enorm einnehmende Art zu schreiben. Mit jeder Zeile hat man das Gefühl, tiefer hineinzutauchen. Man weiß, man wird es nicht unbeschadet überstehen und doch muss man diesen Weg gehen. Als ich Tatiana kenenlernte, schloss ich sie nicht nur in mein Herz. Ich bewunderte sie, ich liebte sie. Sie ist nicht nur eine tapfere, junge Frau, die eine enorme Gabe hat. Sie sieht das Innerste der Menschen, opfert sich auf und vergisst dabei leicht, selbst zu leben. Man taucht dabei in das Jahre 1941 ein. Ein schwieriges und leidgeprüftes Jahr. Es herrscht Krieg, der Autorin gelingt auf sehr bildgewaltige Art und Weise, ein Teil dessen vor Augen zu führen. Man kann nicht umhin, mit diesen Menschen mitzuleiden, zu spüren, welchen Schmerz und welche Ängste , sie in sich tragen. Doch es ist erst der Anfang. Die Tragik hat erst begonnen. Und dann inmitten dieser schwierigen Zeit trifft man auf Tatiana und Alexander. Sie sind wie ein Licht in der Dunkelheit. Sie schaffen Hoffnung, wo es keine mehr gibt. Sie geben Liebe, wo eigentlich kein Platz dafür ist. Doch diese beiden Menschen haben nicht mit dem Schicksal gerechnet. Sie müssen kämpfen, für sich und ihre Liebe. Sie bekommen Steine in den Weg gelegt, müssen Verluste und Schmerz ertragen. Doch das ist nicht alles. Alexander trägt ein schweres Geheimnis mit sich herum. Ein Geheimnis, das alles zerstören und mit sich reißen könnte. Werden sie es schaffen? Ist ihre Liebe stark genug? Wie bereits erwähnt ist Tatiana eine wunderbare und außergewöhnliche junge Frau. Aber auch Alexander versteht mit seiner Art zu punkten. Ich mochte ihn sehr. Das wofür er steht, wofür er kämpft. Das er sein Herz am richtigen Fleck hat. Dabei hat mir sehr gut gefallen, das man von beiden die Perspektiven erfährt. Sie erfahren dadurch viel mehr Raum und Tiefe. Wenn man die beiden kennenlernt, hat man das Gefühl, sie sind zusammen ein Ganzes. Ein Wunder. Aber auch die anderen Charaktere sind wunderbar gestaltet. Es gibt Menschen , die liebt man sofort, aber dann gibt es auch Menschen, die lösen einfach nur Abscheu und Wut aus. Man bekommt hier ein breites Spektrum dessen zu sehen. Und doch sind sie wichtig für die Geschichte. Sie wirken zudem authentisch, greifbar und voller Facetten. Die Handlung selbst empfand ich als sanft, einfühlsam und voller Höhen und Tiefen. Es steckt eine Spannung dahinter, die temporeich und voller Emotionen ist. Man bekommt hier nicht nur eine Liebesgeschichte geboten. Es geht um die Zeit. Was sie mit den Menschen machte, wofür sie standen und wie sie, sie letztendlich überstanden. Das Buch wurde dabei in vier Teile untergliedert, was sehr gut zum Geschehen passt. Der historische Kern ist sehr gut erfasst und man erlebt, wie schwierig und ausweglos es war. Vorhersehbar ist dabei in keinster Weise irgendetwas. Tatiana und Alexander haben mich durch eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen. Hoffen oder untergehen sollte. Ich habe so mitgefiebert, nach mehr gelechzt. Lag am Boden und stand wieder auf. Es hat mir das Herz gebrochen, bei dem, was ich hier miterleben musste. Und doch ist es wunderschöne und außergewöhnliche Geschichte, die mich vollkommen in Atem gehalten hat. Sie konnte mich mit all ihren Facetten überzeugen. Man erfährt Geheimnisse, die alles erschüttern. Die Hintergründe, haben mir mehr als einmal ein Schluchzen entlockt. Doch es ist ohne Gleichen eine Geschichte voller Wendungen, voller Erkenntnisse und Aufopferungen. Eine Geschichte über Freundschaft, Loyalität und vor allem Hoffnung. Eine Geschichte , die einfach etwas ganz besonderes ist. Sie ist abgründig, man erlebt Feindseligkeit, Intrigen und doch auch die wärtmenden Strahlen der Liebe. Das Ende hat mich mehr als getroffen und ich muss jetzt unbedingt sofort weiterlesen. Fazit: Der Auftakt der Tatiana und Alexander Saga hat mich sprichwörtlich völlig niedergerungen und nach Luft schnappen lassen. Eine außergewöhnliche Geschichte, die mich vor allem mit einer mutigen und tapferen jungen Frau überzeugen konnte. Eine Liebegeschichte, in einer dunklen Zeit. Es hat mir das Herz gebrochen. Paullina Simons hat hier einen Auftakt geschaffen, der nicht nur sehr emotional und voller Höhen und Tiefen ist. Er ist besonders. Eine Geschichte die mitten ins Herz trifft. Ein absolutes Highlight für mich. Ich muss jetzt auch sofort weiterlesen, weil ich unbedingt issen muss, wie es weitergeht.

Krieg und Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der ein oder andere wird sich jetzt fragen: Was? Das soll eine Neuerscheinung sein? Niemals! Davon habe ich doch schon zigmillionenmal gehört! Stimmt und stimmt wiederum nicht. Paullina Simons Tatiana und Alexander-Reihe ist nämlich schon längst eine weltweite Erfolgsserie, die nun vom Heyne-Verlag noch einmal neu aufgelegt wurde und... Der ein oder andere wird sich jetzt fragen: Was? Das soll eine Neuerscheinung sein? Niemals! Davon habe ich doch schon zigmillionenmal gehört! Stimmt und stimmt wiederum nicht. Paullina Simons Tatiana und Alexander-Reihe ist nämlich schon längst eine weltweite Erfolgsserie, die nun vom Heyne-Verlag noch einmal neu aufgelegt wurde und das zurecht! Erstmal sind die neuen Cover der Reihe tausendmal schöner als die vorigen - ich liebe diese zarten Farben und allgemein bin ich ja ein totaler Fan von dieser Art der Cover, auf denen man die Protagonistin von hinten und einen Ausblick auf das Setting des Buches bestaunen kann - und dann ist es diese Reihe auch einfach so wert immer und immer wieder produziert und auch in der Zukunft noch viele Male verschlungen zu werden! In diesen historischen Roman kann man sich wirklich fallen lassen, denn das Setting sowie die Atmosphäre dieser Zeit wurden von der Autorin unglaublich gut eingefangen. Nach einigen Seiten vergisst man wirklich, dass man sich ja eigentlich im Jahre 2018 in Deutschland befindet. Durch zahlreiche ausführliche Ortsbeschreibungen bekommt man einfach immer wieder das Gefühl, in diesem Augenblick tatsächlich neben Tatiana zu stehen und auf dem Dach ihres Wohnhauses über ein Leningrad zu spähen, das sich dem Krieg immer mehr nähert. Es war wirklich spannend zu sehen, unter welchen Umständen und mit welchen Gefühlen die Menschen damals unter Stalin gelebt haben und mit welchen Ansichten sie auch den Krieg angegangen sind. Eine außerordentlich tolle Leistung der Autorin! Geprägt ist der Roman somit von wirklich detailreicher Recherche, das spürt man mit jeder Faser des Körpers. Immer wieder bringt die Autorin kleine Geschehnisse auf, die sich in das Schicksal unserer Protagonisten verweben, und bei denen es einen regelrecht in den Fingerspitzen kribbelt, sie noch einmal nachzulesen. Besonders geschätzt habe ich hier auch, dass die Autorin keine direkte subjektive Meinung, geschweige denn unterschwellige Vorwürfe und -urteile einfließen lässt, die das Lesen unangenehmer gestalten lässt. Durch ihre Charaktere gelingt es ihr, dem Leser einen tollen Überblick und viel neues Wissen über diese Kriegs- und Krisenzeit anzuhäufen, unter anderem auch Dinge, die man nicht ohne weiteres in der Schule lernt. Wenn wir jetzt mal direkt auf die Geschichte blicken, die das Buch uns hier erzählt, dann kann ich nur betonen, wie wahnsinnig toll der Schreibstil der Autorin ist. Wie oben schon erwähnt hat sie ein wirkliches Talent dafür, dem Leser die Umgebungen bildlich näherzubringen und auch Personen bis aufs kleinste Detail vor dem inneren Auge widerzuspiegeln. Dagegen hatte ich immer das Gefühl, dass ihr natürliche Dialoge nicht ganz so liegen - Gespräche wirkten oft sehr hölzern und komisch formuliert, mit Aussagen wurde mit der Tür ins Haus gefallen und allgemein würde, wenn wir ganz ehrlich sind, einfach kein Mensch so reden. Aus diesem Grunde habe ich auch mal in die Originalsprache geschnuppert und feststellen können, dass es definitiv nicht an einer schlechten Übersetzung liegt. Ebenso widersprüchlich wirkten oft die Charaktere selbst. Hier muss man bemerken, dass die Figuren der Geschichte keine sind, die man von der ersten Sekunde an liebt. Oh nein! Man braucht eine Zeit, um mit ihnen warm zu werden und sie nachempfinden zu können. Das beste Beispiel ist da unsere liebe Tatiana mit ihren zarten siebzehn Jahren. Sie ist der blauäugigste, unschuldigste und naivste Mensch, den ich je in einem Buch kennengelernt habe und anfangs hat mich das wirklich auf die Palme gebracht. Aber sind wir mal ehrlich ... Wie sollte es in dieser Zeit denn anders gewesen sein? Mit der Zeit empfand ich ihre Art und Weise auf das Leben zu sehen oder mit Menschen umzugehen als eins der authentischsten Dinge am Buch. Umso schöner und mitreißender war es, zuzusehen, wie Tatiana an den Rückschlägen wächst, die sie während des Buches erlebt. Sie ist für mich einfach eine total süße Maus, die ich zu lieben begonnen habe. Ähnlich spielt man diese Entwicklung mit Alexander durch, auch wenn dies in meinen Augen viel, viel schwerer war, denn er benimmt sich über die ein Drittel des Buches wirklich wie der letzte Ar***. Entschuldigt bitte, ich weiß, so kennt ihr mich nicht, aber anders kann man es leider nicht sagen. Ich bin bei seinen Aktionen, und vor allem wie er (meine kleine süße, unschuldige) Tatiana behandelt hat, teilweise so aggressiv geworden, dass ich echt ins Zweifeln gekommen bin, ob ich ihn überhaupt jemals mögen können werde. Aber doch, es ist tatsächlich möglich! Was es damit auf sich hat, müsst ihr aber natürlich selbst lesen. :b Hut ab kann ich auch nur sagen, wenn ich bedenke, wie authentisch Paullina Simons es geschafft hat, diese krassen Gegensätze von Krieg und Liebe in eine Geschichte zusammenfließen und verflechten zu lassen, dass es dem Leser nicht an Spannung, Angst, Herzklopfen, schwitzigen Händen oder Atemnot fehlt. Gerade der Kennlernprozess sowie natürlich die weitere Entwicklung unserer beiden Liebenden in Leningrad ist so gelungen, dass man bei dieser enormen Zahl von Seiten mit der kleinsten Schrift, die ich je gesehen habe, trotzdem geradezu hindurch fliegt. In diesem Roman folgt tatsächlich Schlag auf Schlag auf Schlag, sodass man gar nicht zur Ruhe oder ansatzweise langatmigen Momenten kommt. In diesem Fall hätte ich mir sogar hin und wieder ein bisschen mehr Tiefe in wichtigen Momenten gewünscht, gerade bei dem tollen beschreibenden Schreibstil der Autorin. Fazit: Während das Setting und die Atmosphäre jeden Leser sofort mit sich ziehen, braucht man ein wenig mehr Zeit, um sich an die Charaktere zu gewöhnen. Sobald dies aber geschehen ist, fliegt man nur so durch die 750 Seiten und will immer mehr! Ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Teil und hoffe, euch auch von diesem berichten zu können.