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Spirou und Fantasio 10: Das Nest im Urwald

(Neuedition)

Spirou und Fantasio Band 10

André Franquin

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Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Reporterin Steffani ist im palumbianischen Urwald unterwegs, um einen Film über die legendären Marsupilamis zu machen. Dabei gelingen ihr Aufnahmen, wie sie nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Wie leben diese Tiere, wie ernähren sie sich, wie und wo findet das Familienleben dieser seltenen Wesen statt? Steffani schafft das Unmögliche. Sie präsentiert nach ihrer Rückkehr aus dem Dschungeln ein kleines filmisches Meisterwerk.

André Franquin ist neben Hergé der wichtigste stilprägende Comic-Zeichner Europas. Franquin wurde 1924 in Brüssel geboren. Nachdem er zuvor die Académie St.-Luc besucht hatte, begann er im Alter von 23 Jahren die Titelseite für das belgische Magazin "Spirou" zu zeichnen. "Spirou und Fantasio" war 1938 von Rob-Vel erdacht und seit 1944 von Jijé betreut worden, doch erst Franquin, der als dritter Zeichner der Serie 1946 mit der Kurzgeschichte "Der Panzer" seinen Einstand gab, verlieh ihr einen eigenen Charakter. Dies lag vor allem daran,dass Franquin seine beiden schon existierenden Hauptfiguren herum ein kleines Universum an bemerkenswerten Nebenfiguren aufbaute. Die wichtigste Neuschöpfung Franquins war sicherlich das Marsupilami, das am 31. Januar 1952 erstmals in Erscheinung trat, bald darauf gefolgt von dem fiktiven Büroboten Gaston, der im Februar 1957 seinen ersten Auftritt in "Spirou" hatte. Von 1955 bis 1959 zeichnete Franquin außerdem für das Magazin "Tintin" die Serie "Mausi und Paul". Grund für diesen Seitensprung war ein zeitweiliges Zerwürfnis mit dem "Spirou"-Verleger Dupuis, der recht rigide Einfluss auf die Gestaltung der Titelserie seines Magazins nehmen wollte. Nachdem "Gaston" Ende 1957 eine eigene Seite im Heft bekommen hatte, wurde die Mehrfachbelastung für Franquin, der neben seinen zwei beziehungsweise drei laufenden Serien auch noch sämtliche "Spirou"-Titelbilder gestaltete und zahlreiche redaktionelle Beiträge illustrierte, zu groß. Trotz der Unterstützung zahlreicher fähiger Assistenten (unter ihnen Jidéhem und Greg) brach Franquin im Dezember 1961 mit einer nervösen Gelbsucht und schweren Depressionen mitten in der Arbeit an "QRN ruft Bretzelburg" zusammen. Als er 1963 die Arbeit wiederaufnahm, hatte er sich entschieden, "Spirou & Fantasio" schnellstens aufzugeben, um seine Kräfte ganz auf »Gaston« zu konzentrieren. Nach zwei weiteren Kurzgeschichten übernahm 1968 Jean-Claude Fournier "Spirou & Fantasio". Die Rechte an der Figur Marsupilami verblieben allerdings bei ihrem Erfinder. Aus dem Wunsch heraus, "gewisse Themen zu bearbeiten, die bis dahin in ''Spirou'' ziemlich vernachlässigt worden waren", entwickelte Franquin 1977 mit Yvan Delporte zusammen die Magazin-Beilage "Trombone Illustré", zu der er die Reihe "Schwarze Gedanken" beisteuerte. In den 80er-Jahren zog sich Franquin weitestgehend aus der Comic-Produktion zurück. Er zeichnete weiterhin "Gaston" und war ansonsten hin und wieder hinter den Kulissen und als Geburtshelfer mehrerer neu konzipierter Serien anderer Zeichner tätig, bis er 1987 das Marsupilami wieder aufleben ließ, dessen Soloabenteuer unter seiner Mitwirkung von Greg und Yann geschrieben und von Batem gezeichnet wurden. Andrè Franquin verstarb am 5. Januar 1997 in Nizza nach langer, schwerer Krankheit.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 48
Altersempfehlung 8 - 10
Erscheinungsdatum 22.08.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-77210-7
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 29,4/22/0,7 cm
Gewicht 238 g
Originaltitel Le nid des Marsupilamis
Abbildungen farbige Illustrationen
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 98062

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Kundenbewertungen

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Witzig, unterhaltsam und spannend !
von Cachmisis am 02.06.2008

Mein Bruder hatte in seiner Jugend ein Abonnement des „Le Journal de Spirou“, damals ein Wochenmagazin, das jeden Dienstag bei uns mit der Post eintraf. Als ich soweit war und – endlich! - lesen konnte, trug dieses Jugend-Magazin erheblich zu meiner Allgemeinbildung bei! Es war nämlich ungeheuer interessant, kreativ und vielseit... Mein Bruder hatte in seiner Jugend ein Abonnement des „Le Journal de Spirou“, damals ein Wochenmagazin, das jeden Dienstag bei uns mit der Post eintraf. Als ich soweit war und – endlich! - lesen konnte, trug dieses Jugend-Magazin erheblich zu meiner Allgemeinbildung bei! Es war nämlich ungeheuer interessant, kreativ und vielseitig. Und fast könnte ich behaupten: Bei der Geburt des Marsupilamis war ich dabei! Es war die Überraschung des Jahres 1952 – danke nochmals an seinen Schöpfer, André Franquin! - und Woche für Woche wurde danach das Warten auf das nächste Spirou-Heft noch spannender als zuvor. In diesem Band, vor ca. 50 Jahren entstanden, „Das Nest im Urwald" - "Le nid des marsupilamis" - stehen das Marsupilami und seine Familie im Mittelpunkt der Geschichte, Spirou und Fantasio spielen ausnahmsweise Nebenrollen. Franquin erzählt auf erheiternde Weise alles Wissenswerte über das drollige, gelenkige gelbe Tier mit den schwarzen Flecken und dem unheimlich langen und flexiblen Schwanz, der ihm allerlei Hilfe leistet – zur Fortbewegung, zur Kommunikation, zum Greifen und, ganz besonders, zur Verteidigung, z.B. als Lasso. Und die Bilder – ein Traum, wie das ganze, leider viel zu kurze Buch! Nach dessen Lektüre wissen Sie, daß das Marsupilami abwechseln liebreizend, verliebt, guter Familienvater, kampfbereit, neckisch, seinen wahren Freunden zugeneigt, jedoch für seine Feinde recht gefährlich sein kann. Also, eine Art amüsante „Tierstudie“ aus dem Urwald von Palumbien – witzig, unterhaltsam, spannend – einfach genial! Für Kinder, Jugendliche und andere Junggebliebene.


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