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Brief an den Vater

Nachw. v. Hans-Ulrich Treichel

Franz Kafka

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Beschreibung

Franz Kafka hat den Brief an den Vater 1919 geschrieben, diesen jedoch nie seinem Vater gezeigt. Unmittelbarer Auslöser war des Vaters Mißbilligung der standeswidrigen Verlobung Franz Kafkas mit der Schustertochter Julie Wohryzek, zum anderen die verletzende Gleichgültigkeit, mit der er auf die ihm gewidmeten Erzählbände In der Strafkolonie und Ein Landarzt reagiert hatte. Aber auch während des Schreibens kann sich Kafka nicht aus seiner prekären Bindung befreien. Vielmehr erscheint die von Furcht, Liebe und Verachtung gleichermaßen geprägte Beziehung noch bedrohlicher. Er stilisiert den Vater zu jener überdimensionalen Macht, die seine schriftstellerische Betätigung als Gegenreaktion provoziert und die Entfaltung seiner bürgerlichen Existenz verhindert. Kafkas Brief an den Vater gehört zu seinen ausführlichsten und schmerzlichsten autobiographischen Dokumenten. Als literarisches Werk wurde es berühmt als die selbsterzählte Leidensgeschichte eines Franz K.

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 in Prag geboren und starb am 3. Juni 1924. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren deutschsprachiger Literatur und veröffentlichte neben seinen Romanen eine Vielzahl von Erzählungen. Ein Großteil seines Werks erschien erst posthum durch seinen Freund und Nachlassverwalter Max Brod..
Hans-Ulrich Treichel, am 12.8.1952 in Versmold/Westfalen geboren, lebt in Berlin und Leipzig. Er studierte Germanistik an der Freien Universität Berlin und promovierte 1984 mit einer Arbeit über Wolfgang Koeppen. Er war Lektor für deutsche Sprache an der Universität Salerno und an der Scuola Normale Superiore Pisa. Von 1985-1991 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin und habilitierte sich 1993. Von 1995 bis 2018 war Hans-Ulrich Treichel Professor am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Seine Werke sind in 28 Sprachen übersetzt.
 

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 93
Erscheinungsdatum 25.08.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-34649-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 17,6/11,1/1 cm
Gewicht 91 g
Auflage 3

Kundenbewertungen

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Der arme Kafka...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 02.09.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

...im "Brief an den Vater" offenbart Kafka viel Persönliches von sich. Er analysiert sein Verhältnis zu seinem Vater, von den Verletzungen in seiner Kindheit und den Verwicklungen in seinen späteren Liebesbeziehungen. Der Brief liest sich natürlich nicht so spannend wie ein Roman. Aber bei der Lektüre hatte ich das Gefühl, Kafka... ...im "Brief an den Vater" offenbart Kafka viel Persönliches von sich. Er analysiert sein Verhältnis zu seinem Vater, von den Verletzungen in seiner Kindheit und den Verwicklungen in seinen späteren Liebesbeziehungen. Der Brief liest sich natürlich nicht so spannend wie ein Roman. Aber bei der Lektüre hatte ich das Gefühl, Kafka ziemlich nah zu kommen. Das macht den „Brief“ für mich zu wertvoller Stück Literatur. Sehr gut gefallen haben mir bei dieser Ausgabe auch die anschließenden Zusatzinformationen zum Brief und zu Kafka (Kafka-FAQ, Biographie)

Kafka kommt einem sehr nah - emfpehlenswert!
von Ein Leser am 16.04.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe den "Brief an den Vater" in einem Rutsch gelesen. Kafka kommt einem darin sehr nahe, er entblößt sich regelrecht - kein Wunder, dass er nicht wollte, dass dieser Brief veröffentlicht wird. Obendrein gibt es bei dieser Ausgabe aufschlussreiche Zusatzinformationen zum Brief, aber auch zu Kafka als Mensch und Autor (Biogra... Ich habe den "Brief an den Vater" in einem Rutsch gelesen. Kafka kommt einem darin sehr nahe, er entblößt sich regelrecht - kein Wunder, dass er nicht wollte, dass dieser Brief veröffentlicht wird. Obendrein gibt es bei dieser Ausgabe aufschlussreiche Zusatzinformationen zum Brief, aber auch zu Kafka als Mensch und Autor (Biographie und FAQ). Sehr empfehlenswerte Ausgabe!

Wow!
von Pepa am 23.10.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich bin seit jeher ein Kafka-Fan, genau genommen seit meiner Schulzeit. Dieses ist vermutlich Kafkas persönchlichstes Werk, auch wenn sich der Vater-Sohn-Konflikt auch in einigen seiner anderen Publikationen wiederfindet. Er beschreibt in "Brief an den Vater" sein problamatisches und gestörtes Verhältnis zu seinem Vater, der... Ich bin seit jeher ein Kafka-Fan, genau genommen seit meiner Schulzeit. Dieses ist vermutlich Kafkas persönchlichstes Werk, auch wenn sich der Vater-Sohn-Konflikt auch in einigen seiner anderen Publikationen wiederfindet. Er beschreibt in "Brief an den Vater" sein problamatisches und gestörtes Verhältnis zu seinem Vater, der für ihn, trotz allem, ein Vorbild war. Natürlich, Vater-Sohn-Konflikte hat es schon immer gegeben und sie sind auch heute noch ein Thema, aber in Kafkas Fall ist es so besonders, weil er es doch geschafft hat, etwas aus sich zu machen, auch wenn sein Vater nie an ihn geglaubt hat und er ständig das Gefühl hatte, dass er, egal, was er auch mache, nie den Ansprüchen seines Vaters genügen könne. Absolut empfehlenswert!!!


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