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Tea-Bag

Roman

(13)
Jesper Humlin hat es nicht leicht. Zwar ist er ein gefeierter Lyriker, doch sein Verleger besteht darauf, dass er endlich einen Kriminalroman schreibt, der Kurs seiner Wertpapiere ist gefallen, seine Freundin will ein Kind von ihm, und seine Mutter hat eine Agentur für Telefonsex eröffnet. Da lernt er bei einer Lesung Tea-Bag, ein schwarzes Flüchtlingsmädchen, und ihre Freundinnen kennen. Nach und nach erfährt er ihre Geschichten. Ein Roman, der das Gegensätzlichste verbindet - eine Satire auf den modernen Literaturbetrieb und einen Einblick in die illegale Welt der Einwanderer. Ein Buch von wunderbarer Komik und tiefem Ernst - ein neues Genre, in dem Mankell wie in seinen früheren Büchern brilliert.
Portrait
Henning Mankell, geboren 1948 in Stockholm und aufgewachsen in Härjedalen, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay "Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein" (2015), die Neuausgabe von "Die italienischen Schuhe" (Roman, 2016), "Die schwedischen Gummistiefel" (Roman, 2016) und der frühe Afrika-Roman "Der Sandmaler" (2017). Im Herbst 2018 erscheint sein allererster Roman, "Der Sprengmeister".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 17.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783552057012
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Übersetzer Verena Reichel
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Einwanderer-Roman von Mankell. Spannend und gesellschaftskritisch. Mit vielen interessanten Charakteren. Auch ohne Mord und Leiche ein spannendes Einwanderer-Roman von Mankell. Spannend und gesellschaftskritisch. Mit vielen interessanten Charakteren. Auch ohne Mord und Leiche ein spannendes

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Spannende Charaktere, atemberaubende Story und toll geschrieben. Sehr lesenswert! Spannende Charaktere, atemberaubende Story und toll geschrieben. Sehr lesenswert!

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Sehr viel schwächer als "Der Chronist der Winde". Schade, hatte man sich doch gerade gefreut, dass Mankell nicht nur Krimis verfassen kann. Absolutes Mittelmaß. Sehr viel schwächer als "Der Chronist der Winde". Schade, hatte man sich doch gerade gefreut, dass Mankell nicht nur Krimis verfassen kann. Absolutes Mittelmaß.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Obwohl gefeierter Lyriker, hadert Humlin mit seinem Leben. Da trifft er Tea-Bag und ihre Freundinnen, denen er das Schreiben lehren soll. Humorvoll und voller Verwicklungen. Obwohl gefeierter Lyriker, hadert Humlin mit seinem Leben. Da trifft er Tea-Bag und ihre Freundinnen, denen er das Schreiben lehren soll. Humorvoll und voller Verwicklungen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
4
1
1
5
2

MANKELL, URKOMISCH UND DOCH ERNST
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Nicht-Krimi-Fan freue ich mich sehr über das Engagement, das Henning Mankell in Afrika zeigt, noch mehr freue ich mich darüber, dass er den literarischen Sprung vom Krimi zum gesellschaftskritischen Roman ohne Mühe schafft, nicht ohne anzumerken, dass seine Krimis ja ohnehin gesellschaftskritisch sind. Mit Tea-Bag ist Henning Mankell,... Als Nicht-Krimi-Fan freue ich mich sehr über das Engagement, das Henning Mankell in Afrika zeigt, noch mehr freue ich mich darüber, dass er den literarischen Sprung vom Krimi zum gesellschaftskritischen Roman ohne Mühe schafft, nicht ohne anzumerken, dass seine Krimis ja ohnehin gesellschaftskritisch sind. Mit Tea-Bag ist Henning Mankell, ein für das Thema Einwanderung und Asyl, äusserst humorvoller Roman gelungen. Ich erinnere mich an einige Szenen, bei denen ich herzlich lachen musste. Tea-Bag erzählt die Geschichte einer jungen, afrikanischen Frau, deren Flucht aus ihrem Heimatland, sie in das ferne Schweden führt. Mit einigen Freundinnen, ebenfalls Flüchtlingsmädchen, lernen sie den gefeierten Lyriker Jesper Humlin kennen, der ihnen bei ihrem Anliegen, ebenfalls Autorinnen werden zu wollen, helfen soll. Nach und nach begegnen sich zwei Kulturen, bis Jesper Humlin schliesslich vollends in eine haarsträubende Geschichte verwickelt wird... Ein ansprechendes Buch zum Nachdenken und Schmunzeln.

Enttäuschend - langatmig
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 23.02.2009
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das schwächste Buch, das ich je von Mankell gelesen habe - und ich habe alle gelesen, sowohl seine Wallander-Krimis, seine Afrika-Romane und andere Titel. Ich war sehr enttäuscht, und mehr als einmal versucht, das Buch nicht zu Ende zu lesen. Normalerweise brauche ich immer etwas Zeit um ein Mankell-Buch... Das schwächste Buch, das ich je von Mankell gelesen habe - und ich habe alle gelesen, sowohl seine Wallander-Krimis, seine Afrika-Romane und andere Titel. Ich war sehr enttäuscht, und mehr als einmal versucht, das Buch nicht zu Ende zu lesen. Normalerweise brauche ich immer etwas Zeit um ein Mankell-Buch zu verarbeiten.Insbesondere seine Afrika-Bücher gehen einem wegen ihrer Authentizität und ihrer schnörkellosen Beschreibung an die Nieren. Somit war meine Erwartung an dieses Buch ziemlich hoch. Zumal die Thematik der illegalen Einwanderungen vielversprechend war. Kurz zum Inhalt: Jesper Humlin, ein bedeutender Lyriker steckt inmitten einer Schaffenskrise, als er von seinem Verleger aufgefordert wird, einen Kriminalroman zu schreiben. Während einer Lesung lernt er Tea-Bag kennen, ein Mädchen, das illegal aus Afrika nach Schweden eingewandert ist. Zusammen mit Tea-Bag treten drei weitere Flüchtlingmädchen in sein Leben. Nach und nach öffnen sich die Mädchen und Humlin erfährt mehr über ihre Lebensumstände und Gründe, warum sie aus ihrer jeweiligen Heimat geflüchtet sind ... Allein schon die Figur des Humlin ist mehr als unglaubwürdig und nervig. Die eigentliche Story spielt sich nur im Hintergrund ab. Eigentlich handelt das ganze Buch überwiegend von diesem selbstgerechten, egoistischen Menschen Humlin, der mit allen Mitmenschen Probleme hat. Die Lebensbeichten der Mädchen werden dadurch zur Nebensache. Der Titel des Buchs hätte eigentlich "Humlin - der gelangweilte Poet" heißen müssen. Schade.

Verwicklungen
von Polar aus Aachen am 11.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der gute Wille ist unübersehbar. Das Schicksal Tea-Bags und ihrer Freundinnen ergreift angesichts der Aussichtslosigkeit ihres Lebens. Doch das holprige Konstrukt, das Mankell der Geschichte aufsetzt, ist zäh und unglaubwürdig. Ausgerechnet Humlin, der berühmte Lyriker, der mitten in privaten Problemen steckt, in die ein Autor seinen Helden schickt, um... Der gute Wille ist unübersehbar. Das Schicksal Tea-Bags und ihrer Freundinnen ergreift angesichts der Aussichtslosigkeit ihres Lebens. Doch das holprige Konstrukt, das Mankell der Geschichte aufsetzt, ist zäh und unglaubwürdig. Ausgerechnet Humlin, der berühmte Lyriker, der mitten in privaten Problemen steckt, in die ein Autor seinen Helden schickt, um ihn an einem Wendepunkt in seinem Leben zu zeigen, trifft auf Tea-Bag und ihre Freundinnen, die nichts anderes als Schriftstellerinnen werden wollen. Das kann nicht gut gehen, wenn es nicht in viel Humor getunkt wird. Wer mehr von Mankell gelesen hat, weiß, daß dies nicht zu seinen Stärken gehört. Der Roman mag eine zutreffende Lebensbeschreibung von Flüchtlingen darstellen, doch schadet der Autor seiner eigenen Geschichte, indem er sie so verpackt. Das kann Mankell besser.