Der Weg des Falken

Jamil Ahmad macht eine haochbrisante, aber kaum bekannte Krisenregion der Welt literaturfähig

(12)

Irgendwo in Belutschistan - Erzählungen aus einer entschwundenen Welt

Das Schicksal von Tor Baz steht unter einem schlechten Stern. Seine Eltern haben die Stammesregeln verletzt, waren jahrelang auf der Flucht und werden schließlich doch von ihren Angehörigen aufgespürt und erbarmungslos gerichtet. Den kleinen Jungen lässt man allein in der Wüste zurück. Zwar überlebt Tor Baz, doch sein Leben wird zu einer wahren Odyssee. Er erlebt Stammeszwiste und Mädchenhandel, begegnet Rebellen und Militärs, aber auch ganz normalen Männern und Frauen, die alles dafür geben würden, um ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Diese jedoch beginnt sich vor ihren eigenen Augen aufzulösen.

Portrait

Jamil Ahmad, 1933 in Jalandhar, Indien geboren, arbeitete als pakistanischer Staatsbeamter vor allem in der Frontier Province und Belutschistan. Später war der Vorsitzender der Tribal Development Corporation. Während der sowjetischen Invasion in Afghanistan 1979 war er als Minister in der pakistanischen Botschaft in Kabul tätig. ›Der Weg des Falken‹ war nominiert für die Shortlist des Man Asian Literary Prize sowie die des Commonwealth Prize. Jamil Ahmad lebt mit seiner deutschen Frau Helga in Islamabad.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14362-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,8 cm
Gewicht 213 g
Originaltitel The Wandering Falcon
Übersetzer Ditte Bandini, Giovanni Bandini
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Tor Baz führt uns durch eine Welt deren Geheimnisse und Weisheiten die im Westen kaum bekannt sind. Ahmads Sprache hat mich unglaublich beeindruckt und berührt , er gibt einem Volk seine Stimme dessen Kultur uns teilweise archaisch und brutal verkommt und ermöglicht so einen guten Einblick in Tradition und Wissen der alten Wüstenstämme. Viele Große Themen sind in diesem kleinen Roman versteckt Ehre, Familie, Liebe, Mitgefühl, Intoleranz um nur einige zu nennen. Sicherlich eine Bereicherung für all die Leser die gern in Fremde Kulturen eintauchen.

Ich scheue mich Vergleiche zu ziehen, da dieser Roman für mich einzigartig ist und zwar einzigartig gut .






Tor Baz führt uns durch eine Welt deren Geheimnisse und Weisheiten die im Westen kaum bekannt sind. Ahmads Sprache hat mich unglaublich beeindruckt und berührt , er gibt einem Volk seine Stimme dessen Kultur uns teilweise archaisch und brutal verkommt und ermöglicht so einen guten Einblick in Tradition und Wissen der alten Wüstenstämme. Viele Große Themen sind in diesem kleinen Roman versteckt Ehre, Familie, Liebe, Mitgefühl, Intoleranz um nur einige zu nennen. Sicherlich eine Bereicherung für all die Leser die gern in Fremde Kulturen eintauchen.

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Der pakistanische Schriftsteller Jamil Ahmad hält in seinen Geschichten einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren fest – wohl die 20er, 30er, 40er, 50er Jahre. Als europäischer Leser kann man das nicht so genau ausmachen. Mehr oder weniger lose verbunden sind die Geschichten durch die Figur des Tor Baz, dessen Eltern mit ihrer Liebe zueinander ihren Stamm gegen sich aufgebracht haben. Gleich in der ersten Geschichte erfährt man von ihrem unglücklichen Schicksal. Ahmad erzählt Geschichten aus dem Raum Afghanistan/ Pakistan, erzählt von der zum Teil noch archaischen Lebensweise der Stämme, vom gewaltsamen Ende von jahrhundertealten Traditionen, stammesbezogenen Weltsichten, dem scheinbar immer wieder aussichtslosen Kampf ums individuelle Glück und vielem mehr. Es ist, als würde man einen Blick in eine für uns unverständliche und überholte Welt tun und an der einen oder anderen Stelle verstehen können. Ahmad schildert diese Welt so wie sie ist – poetisch und fremd zugleich. Der pakistanische Schriftsteller Jamil Ahmad hält in seinen Geschichten einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren fest – wohl die 20er, 30er, 40er, 50er Jahre. Als europäischer Leser kann man das nicht so genau ausmachen. Mehr oder weniger lose verbunden sind die Geschichten durch die Figur des Tor Baz, dessen Eltern mit ihrer Liebe zueinander ihren Stamm gegen sich aufgebracht haben. Gleich in der ersten Geschichte erfährt man von ihrem unglücklichen Schicksal. Ahmad erzählt Geschichten aus dem Raum Afghanistan/ Pakistan, erzählt von der zum Teil noch archaischen Lebensweise der Stämme, vom gewaltsamen Ende von jahrhundertealten Traditionen, stammesbezogenen Weltsichten, dem scheinbar immer wieder aussichtslosen Kampf ums individuelle Glück und vielem mehr. Es ist, als würde man einen Blick in eine für uns unverständliche und überholte Welt tun und an der einen oder anderen Stelle verstehen können. Ahmad schildert diese Welt so wie sie ist – poetisch und fremd zugleich.

Kundenbewertungen

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Ein Wunderwerk...
von Maria Vaclavicek aus Bludenz am 13.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

...an sprachlicher Schönheit ist dieses Buch eines der, für mich, besten die ich dieses Jahr gelesen habe. Jamil Ahmad ist kein Mann der großen Worte, seine Poetik entsteht durch die Einfachheit und Zurückhaltung seiner Sprache - einfach fantastisch. Als Leser bekommt man auf etwas weniger als 200 Seiten ein... ...an sprachlicher Schönheit ist dieses Buch eines der, für mich, besten die ich dieses Jahr gelesen habe. Jamil Ahmad ist kein Mann der großen Worte, seine Poetik entsteht durch die Einfachheit und Zurückhaltung seiner Sprache - einfach fantastisch. Als Leser bekommt man auf etwas weniger als 200 Seiten ein Gefühl vermittelt, dass man so schnell nicht mehr los wird - die Verbundenheit der Wandervölker im pakistanisch/afghanischen Grenzgebiet steht im Vordergrund der Erzählung und man wird mitten hineingezogen in eine fremde, uns ferne Welt!

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Über dieses Buch ist bereits so viel Lob ausgegossen worden, dass es überflüssig ist noch weitere Hymnen auf die Erzählweise anzustimmen. Aber erst nach der Lektüre kann der Leser den Rezensenten wirklich glauben, dass ihre Begeisterung aufrichtig und der vielgerühmte "Blick in eine fremde Welt" mehr als eine Phrase... Über dieses Buch ist bereits so viel Lob ausgegossen worden, dass es überflüssig ist noch weitere Hymnen auf die Erzählweise anzustimmen. Aber erst nach der Lektüre kann der Leser den Rezensenten wirklich glauben, dass ihre Begeisterung aufrichtig und der vielgerühmte "Blick in eine fremde Welt" mehr als eine Phrase ist.

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Der pakistanische Autor Ahmad ist ein herausragender Geschichtenerzähler mit einer kraftvoll poetischen Sprache. Mit “Der Weg des Falken” hat er eine fantastische Sammlung von Kurzgeschichten veröffentlicht, die alle mit dem Schicksal des Jungen Tor Baz (Schwarzer Falke) verwoben sind. Diese Geschichten handeln von verschiedenen Stammesgebieten Afghanistans u. Pakistans, dadurch... Der pakistanische Autor Ahmad ist ein herausragender Geschichtenerzähler mit einer kraftvoll poetischen Sprache. Mit “Der Weg des Falken” hat er eine fantastische Sammlung von Kurzgeschichten veröffentlicht, die alle mit dem Schicksal des Jungen Tor Baz (Schwarzer Falke) verwoben sind. Diese Geschichten handeln von verschiedenen Stammesgebieten Afghanistans u. Pakistans, dadurch erhalten wir einen Einblick in eine kaum bekannte aber hochbrisante Krisenregion der Welt.