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Vogelweide

Roman

(16)

Zwei Paare, die Liebe und die Macht des Begehrens
Ein Mann hat alles verloren, seine Freundin, seine Geliebte, seinen Beruf, seine Wohnung und ist hoch verschuldet. Nun lebt er allein auf einer Insel in der Elbmündung als Vogelwart. Doch Anna kündigt ihren Besuch an - eben jene Anna, die vor sechs Jahren vor ihm nach New York geflohen ist und zuvor sein Leben komplett aus den Angeln gehoben hat. Während Eschenbach sich auf das Wiedersehen mit ihr vorbereitet, besuchen ihn die Geister der Vergangenheit und es entfaltet sich die Geschichte von Eschenbach, Selma, Anna und Ewald. Die Geschichte von zwei Paaren, die glücklich miteinander waren und es nicht bleiben konnten. Uwe Timm erzählt präzise, schön, komisch und klug von den geheimnisvollen Spielregeln des Lebens und von der Kunst des Abschieds.

Portrait

Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre.

Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille.

Uwe Timm lebt in München und Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 01.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14379-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/3 cm
Gewicht 324 g
Verkaufsrang 83.358
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Auf Walthers Spuren“

Cornelia Hilbk, Thalia-Buchhandlung Münster

Der einst erfolgreiche Unternehmer Eschbach hat alles verloren: Freundin, Geliebte, Beruf und Firma. Als Vogelwart lebt er nun ein eremitisches Leben.

Uwe Timm hat einen fesselnden Roman über die Liebe und das Begehren geschrieben: Zwei Paare, die miteinander nicht unglücklich sind, verlieben sich trotzdem jenseits ihrer Ehe. Was passiert mit Liebe, Leidenschaft und Seitensprüngen im 21. Jahrhundert?
Der einst erfolgreiche Unternehmer Eschbach hat alles verloren: Freundin, Geliebte, Beruf und Firma. Als Vogelwart lebt er nun ein eremitisches Leben.

Uwe Timm hat einen fesselnden Roman über die Liebe und das Begehren geschrieben: Zwei Paare, die miteinander nicht unglücklich sind, verlieben sich trotzdem jenseits ihrer Ehe. Was passiert mit Liebe, Leidenschaft und Seitensprüngen im 21. Jahrhundert?

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Uwe Timm beschreibt zwei Paare, die ins Chaos der Gefühle geraten. Er Lässt einen der Protagonisten erzählen, der am Ende alles verloren hat.
Uwe Timm beschreibt zwei Paare, die ins Chaos der Gefühle geraten. Er Lässt einen der Protagonisten erzählen, der am Ende alles verloren hat.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Zauberhaft geschrieben Roman von einem meiner Lieblingsschriftsteller! Unbedingt lesen!! Zauberhaft geschrieben Roman von einem meiner Lieblingsschriftsteller! Unbedingt lesen!!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein Mann hat alles verloren und zieht sich zurück. Bis die Frau, die ihn verlassen hat und das Unglück in Gang setzte, ihren Besuch ankündigt. Tolles Buch. Ein Mann hat alles verloren und zieht sich zurück. Bis die Frau, die ihn verlassen hat und das Unglück in Gang setzte, ihren Besuch ankündigt. Tolles Buch.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Ich mag Uwe Timms Romane sehr. Seine Sprache, seine Beschreibungen, seine Wahrnehmungen ... Aber dieser Roman ist leider ein Befindlichkeitsroman eines altes Mannes. Ich mag Uwe Timms Romane sehr. Seine Sprache, seine Beschreibungen, seine Wahrnehmungen ... Aber dieser Roman ist leider ein Befindlichkeitsroman eines altes Mannes.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Als Anna kommt verliert der Eremit auch noch das Letzte- seine Einsamkeit. Einfühlsam. Als Anna kommt verliert der Eremit auch noch das Letzte- seine Einsamkeit. Einfühlsam.

„Das hat er nun davon!“

Paul Deppen, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein erfolgreicher Architekt setzt leichtfertig sein Ehe-Glück und seine Existenz aufs Spiel, um Ende weder das alte noch das neue Glück gewonnen zu haben. Der Roman spielt geschickt mit den Rückblenden. Die Hauptfigur ist sympathisch, aber man möchte den Mann manchmal schütteln...Für reiferen Leser, die selbst ab und zu mal auf ihr bisheriges Leben zurückblicken. Unbedingt lesenswert, auch und gerade für Männer. Ein erfolgreicher Architekt setzt leichtfertig sein Ehe-Glück und seine Existenz aufs Spiel, um Ende weder das alte noch das neue Glück gewonnen zu haben. Der Roman spielt geschickt mit den Rückblenden. Die Hauptfigur ist sympathisch, aber man möchte den Mann manchmal schütteln...Für reiferen Leser, die selbst ab und zu mal auf ihr bisheriges Leben zurückblicken. Unbedingt lesenswert, auch und gerade für Männer.

„Partnerschaft contra Begehren“

Elvira Sperling, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Eschenbach hat alles verloren, seine Freundin, seine Geliebte, seine Wohnung, seine Firma. Hochverschuldet flüchtet er sich als Vogelwart auf eine kleine Insel, wo er in völliger Abgeschiedenheit lebt. Durcheinandergewirbelt wird sein Tagesablauf durch die Besuchsankündigung seiner ehemaligen Geliebten...
Eine vielschichtige Geschichte von 2 Paaren um Liebe, Begehren und Leidenschaft.
Eschenbach hat alles verloren, seine Freundin, seine Geliebte, seine Wohnung, seine Firma. Hochverschuldet flüchtet er sich als Vogelwart auf eine kleine Insel, wo er in völliger Abgeschiedenheit lebt. Durcheinandergewirbelt wird sein Tagesablauf durch die Besuchsankündigung seiner ehemaligen Geliebten...
Eine vielschichtige Geschichte von 2 Paaren um Liebe, Begehren und Leidenschaft.

„Vogelweide“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Dieses Buch knüpft für mich an die Erfolge an, die Uwe Timm mit -Die Erfindung der Currywurst- und mit -Rot- feierte. Eine großartige Geschichte über das Leben und die Macht der Liebe. Dieses Buch müssen Sie lesen!
Dieses Buch knüpft für mich an die Erfolge an, die Uwe Timm mit -Die Erfindung der Currywurst- und mit -Rot- feierte. Eine großartige Geschichte über das Leben und die Macht der Liebe. Dieses Buch müssen Sie lesen!

„Leidenschaft“

Steffi Hirsch, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieses ist ein wunderbares, leises Buch über die Macht der Leidenschaft und eine große Liebe, die nicht gelebt werden kann.
Es erzählt die Geschichte zweier befreundeter Paare - Eschenbach und Selma und Anna und Ewald. Als Eschenbach mit der Frau seines Freundes ein Verhältnis beginnt wird alles auf den Prüfstand gestellt und die heile Welt bricht auseinander. Um Abstand zu gewinnen, geht Anna nach New York und Selma und Ewald trösten einander.
Eschenbach, der nicht nur privat sondern auch beruflich am Ende ist, zieht auf eine einsame Nordseeinsel und arbeitet dort als Vogelwart. Jetzt hat er genügend Zeit, sein Leben zu überdenken.
Eines Tages kündigt Anna ihren Besuch an...

Es ist eine sensible, feine Geschichte, die mir großes Lesevergnügen bereitet hat.
Dieses ist ein wunderbares, leises Buch über die Macht der Leidenschaft und eine große Liebe, die nicht gelebt werden kann.
Es erzählt die Geschichte zweier befreundeter Paare - Eschenbach und Selma und Anna und Ewald. Als Eschenbach mit der Frau seines Freundes ein Verhältnis beginnt wird alles auf den Prüfstand gestellt und die heile Welt bricht auseinander. Um Abstand zu gewinnen, geht Anna nach New York und Selma und Ewald trösten einander.
Eschenbach, der nicht nur privat sondern auch beruflich am Ende ist, zieht auf eine einsame Nordseeinsel und arbeitet dort als Vogelwart. Jetzt hat er genügend Zeit, sein Leben zu überdenken.
Eines Tages kündigt Anna ihren Besuch an...

Es ist eine sensible, feine Geschichte, die mir großes Lesevergnügen bereitet hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
8
5
1
2
0

zu viel auf einmal gewollt
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 01.05.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Klappentext klingt gut, der wohlbekannte Autor verspricht viel. Gehalten wird nichts. Uwe Timm ist gebildet und weiß viel und alles, wirklich alles versucht er in dieser Erzählung unterzubringen. Der Plot, das Hauptthema wenn man so will, geht unter in all diesen Betrachtungen und der Abhandlung von diesem und... Der Klappentext klingt gut, der wohlbekannte Autor verspricht viel. Gehalten wird nichts. Uwe Timm ist gebildet und weiß viel und alles, wirklich alles versucht er in dieser Erzählung unterzubringen. Der Plot, das Hauptthema wenn man so will, geht unter in all diesen Betrachtungen und der Abhandlung von diesem und jenem. Gelehrtes Geschwätz um des Geschwätzes willen, ohne dass erkennbar wird, wofür es für die Geschichte wichtig ist. Natürlich muss nebenbei die Bologna Reform an den Unis genauso erwartungsgemäß abgekanzelt werden, wie zu den Verhältnissen in Neukölln Stellung genommen wird und zu allem und jedem ein gelehrter Kommentar des schlauen Autors geliefert wird. Motive aus anderen Werken werden mehrfach eingebaut (Besuch in jungen Jahren bei beliebten Autor und die Mülldeponie in Ostdeutschland sind auch in "Freitisch" verarbeitet). Worum soll es nochmal gehen überhaupt? Kurz: Alternde Moderne werden eben auch konservativ, selbstgerecht und besserwisserisch; Timm auf dem Weg zum Helmut Schmidt der Literatur? Sonst empfehlen einen de Lektoren doch Selbstbeschränkung, wieso hier nicht. Und zum Thema an sich: Ein großes Thema eher läppisch verarbeitet. Schade, ich bin maßlos enttäuscht.

laaangweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 14.09.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Was wird da nicht alles vom Verlag über dieses Buch gepriesen. Es fallen Wörter wie "die Macht des Begehrens, Leidenschaft, hohe Intensität". Leider konnte ich nichts von alledem darin finden. Der Erzählfluss beginnt vielversprechend, ruhig und gelassen. Wie ich es mir vorstellte von jemandem, der sich aus dem Leben zurückzieht,... Was wird da nicht alles vom Verlag über dieses Buch gepriesen. Es fallen Wörter wie "die Macht des Begehrens, Leidenschaft, hohe Intensität". Leider konnte ich nichts von alledem darin finden. Der Erzählfluss beginnt vielversprechend, ruhig und gelassen. Wie ich es mir vorstellte von jemandem, der sich aus dem Leben zurückzieht, um auf einer kleinen Insel Vögel zu erkunden. Doch dann kommt einfach nichts, das fesselt. Die Erzählung plätschert und dümpelt nur vor sich hin. Zum Erzähler genauso wie zur Handlung distanziert man sich immer mehr, außerdem kommt erschwerend hinzu, dass die ständigen Zeitwechsel und die nicht artikulierte wörtliche Rede auf Dauer verwirren und anstrengen.

Was treibt Menschen in die Flucht vor der Gemeinschaft?
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 06.02.2014
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Burghart Klaußner liest sehr gut; man kann ihn, den Vorleser zu jeder Zeit für jenen Einsiedler halten, der uns erzählt, warum er momentan lieber auf seiner Vogelweide alleine ist.Er erzählt ruhig was ihn zum Verlierer seiner eigenen vordem so bürgerlich ja fast idealen Lebensbiographie macht. Mit jedem erinnernd vorgekramten... Burghart Klaußner liest sehr gut; man kann ihn, den Vorleser zu jeder Zeit für jenen Einsiedler halten, der uns erzählt, warum er momentan lieber auf seiner Vogelweide alleine ist.Er erzählt ruhig was ihn zum Verlierer seiner eigenen vordem so bürgerlich ja fast idealen Lebensbiographie macht. Mit jedem erinnernd vorgekramten Vorfall, mit jeder nacherzählten Szene wird deutlich, wie oft ein Schicksal, ein Zufall alles von Menschenhand sorgfältig Aufgebaute im Handstreich ruiniert. Spannend, nicht im Sinne des Bibberns vor Spannung, sondern spannend als Gegenentwurf unserer oft allzu hochmütig erwarteten "Machbarkeit" von Glück.