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Täuscher

Kriminalroman

Lincoln Rhyme Band 8


»Je schlechter der Mensch, desto größer das Glück.«

Landshut 1922: Die Musiklehrerin Clara Ganslmeier und ihre Mutter wurden in ihrer Wohnung ermordet, ihr Schmuck ist gestohlen. Die polizeilichen Ermittlungen und Aussagen diverser Zeugen führen rasch auf die Spur von Hubert Täuscher, dem Verlobten von Clara Ganslmeier. Die Indizien scheinen erdrückend und er wird trotz seiner Unschuldsbeteuerungen schuldig gesprochen, das Todesurteil vollstreckt. Aber hat er tatsächlich den Mord begangen?

Rezension
"Schenkel durchleuchtet alles, und das auf so kluge und spannende Weise, dass man sich für den nächsten Roman von ihr die doppelte Seitenzahl wünscht."
Frankfurter Stadtkurier 16.06.2015
Portrait
Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, ist freie Schriftstellerin, lebt in Regensburg und zeitweise in New York. Ihr Debütroman ›Tannöd‹, erschienen 2006, war ein Überraschungserfolg und wurde ein vielfach preisgekrönter Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21574-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,4/12,2/2,4 cm
Gewicht 227 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
7
1
1
0
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sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schauplatz ist Landshut in Bayern. Es ist um Ostern im Jahr 1922. Clara Ganslmeier und ihre pflegebedürftige Mutter Elsa werden Opfer eines brutalen Raubmordes. Clara verdient sich den Lebensunterhalt als Klavierlehrerin. Dabei lernt sie auch den charmanten, umtriebigen Lebemann Hubert Täuscher kennen. Er ist der Sohn eines reic... Schauplatz ist Landshut in Bayern. Es ist um Ostern im Jahr 1922. Clara Ganslmeier und ihre pflegebedürftige Mutter Elsa werden Opfer eines brutalen Raubmordes. Clara verdient sich den Lebensunterhalt als Klavierlehrerin. Dabei lernt sie auch den charmanten, umtriebigen Lebemann Hubert Täuscher kennen. Er ist der Sohn eines reichen Bürstenfabrikanten. Immer wieder unterstützt Clara Hubert finanziell, in der Hoffnung auf eine seriöse Bindung. Geldnöte, falsche Gesellschaft und bei Hubert geraten die Dinge außer Kontrolle. Als Clara und Elsa Ganslmeier ermordet aufgefunden werden, ist Hubert Täuscher der Haupttatverdächtige. Und er leugnet..... Sehr spannend.

Historischer Fall aktuell spannend
von Uli Geißler aus Fürth am 30.12.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die literarisch fiktionale Um-Schreibung des echten Falles – Mord an der Musiklehrerin Clara Ganslmeier und deren Mutter Elsa samt Diebstahl einiger Wertgegenstände aus der Wohnung - ist der Autorin gut geglückt, denn unabhängig davon, dass der Vorfall schon annähernd hundert Jahre alt ist, verfolgt man – leider jedoch aufgrund ... Die literarisch fiktionale Um-Schreibung des echten Falles – Mord an der Musiklehrerin Clara Ganslmeier und deren Mutter Elsa samt Diebstahl einiger Wertgegenstände aus der Wohnung - ist der Autorin gut geglückt, denn unabhängig davon, dass der Vorfall schon annähernd hundert Jahre alt ist, verfolgt man – leider jedoch aufgrund der sehr zurückhaltenden und kaum spektakulären Erzählung – nicht durchgängig gespannt den Verlauf des Kapitalverbrechens 1922 in Landshut. Kriminaloberwachtmeister Johann Huther befasst sich mit den Morden. Der Verdacht fällt schnell auf Huther, den Sohn eines örtlichen Unternehmers, der ein Doppelleben führte. Einerseits war er der feste Freund von Thea Schwankl, andererseits hatte er sich heimlich mit Clara verlobt. Auch ein Zusammenhang mit dem Schmuckraub scheint es gegeben zu haben, denn ein Huther bekannter Kleinkrimineller - Luck Schinder – behauptete, den Schmuck von Huther erhalten zu haben. Der bestreitet das jedoch. Eine Reihe erdachter Auszüge aus Vernehmungsprotokollen, Aussagen und Einschätzungen und ausgedachten Hergängen fügt die Autorin zu ihrem Roman zusammen. Auch wenn man kaum merkt, wann historische Wahrheit, individuelle Bewertung tatsächlicher Geschehnisse oder auch erfundene Geschehnisse die Zeilen füllen, so folgt man doch manchmal etwas zweifelnd der Erzählung. Das liegt freilich auch mit dem von Andrea Maria Schenkel beschriebenen, kaum zu glaubenden Vorgehen der Gerichtsbarkeit einerseits, der etwas sprunghaften Geschichte andererseits. Ein etwas bemühter, unterhaltender Kriminalroman, der seine Spannung durch die Authenzität eines echten Falles und interessanter fiktiver Ergänzungen erhält.

War früher alles besser?
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 14.10.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nein,früher war nicht alles besser.In diesem sehr dicht und lebendig beschriebenen Kriminalfall aus sehr vergangenen Tagen wird es deutlich.Hätte man damals die Möglichkeiten der Fingerabdrücke und mikroskopischer Spurensuche gehabt,wäre nicht die Justiz der Politik unterlegen gewesen,vielleicht hätte man den Täter schnappen kön... Nein,früher war nicht alles besser.In diesem sehr dicht und lebendig beschriebenen Kriminalfall aus sehr vergangenen Tagen wird es deutlich.Hätte man damals die Möglichkeiten der Fingerabdrücke und mikroskopischer Spurensuche gehabt,wäre nicht die Justiz der Politik unterlegen gewesen,vielleicht hätte man den Täter schnappen können.Wir dürfen als Leser auf eine Zeitreise gehen und einen Einblick in eine andere Welt erhalten.