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Die rote Antilope

Roman

Die Afrika-Romane Band 3

Henning Mankell

(3)
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Beschreibung


Eine Geschichte über das Heimweh und ein erschütterndes Gleichnis über die Wurzeln des Fremdenhasses.

»Ich sehe den Jugen vor mir, mutterseelenallein auf den lehmigen Äckern in Schonen, im Nebel. Wie er dasteht und horcht nach den Trommeln in der Ferne« (Henning Mankell)

Im Jahre 1877 findet der schwedische Foschungsreisende Hans Bengler am Rande der Kalahariwüste einen verwaisten Eingeborenenjungen und beschließt, für ihn zu sorgen. Dazu muß er ihn nach Europa mitnehmen. Doch obwohl Daniel (der eigentlich Molo heißt) die schwedische Sprache rasch versteht, wird er sich in diesem kalten Land nie heimisch fühlen. Er muß Schuhe tragen, an Türen klopfen und sich pausenlos anstarren lassen: die meisten Schweden haben nie zuvor einen Schwarzen gesehen.

Als sein Ziehvater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar, wo man ihn zum Christentum bekehren will. Angeregt durch die biblische Geschichte, beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Doch diese Sehnsucht wird ihm zum Verhängnis.

Pro verkauftem Buch wird ein Euro an ein Hilfsprojekt in Afrika gespendet.

""Die rote Antilope" ist ein schön geschriebener, durchaus melancholischer Roman, den es sich zu lesen lohnt."
Giessener Anzeiger

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21545-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 18/10,8/2,5 cm
Gewicht 234 g
Originaltitel Videns son Norstedts, Stockholm 2000
Übersetzer Verena Reichel
Verkaufsrang 174666

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Von Heimat und Heimweh.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 12.02.2018

Ein Roman, der sowohl tief berührt als auch zum nachdenken anregt. Als der Insektenforscher Hans Bengler bei einer Expedition durch die Kalahari den verwaisten Molo aufgreift und mit in seine Heimat Schweden nimmt, sieht es zunächst nach einer Verbesserung der Umstände für den Jungen aus. Doch obwohl Bengler den aufgeklärten Re... Ein Roman, der sowohl tief berührt als auch zum nachdenken anregt. Als der Insektenforscher Hans Bengler bei einer Expedition durch die Kalahari den verwaisten Molo aufgreift und mit in seine Heimat Schweden nimmt, sieht es zunächst nach einer Verbesserung der Umstände für den Jungen aus. Doch obwohl Bengler den aufgeklärten Reisenden gibt, scheint er den Jungen nicht zu verstehen und behandelt ihn mehr wie eine Attraktion. Er lässt ihn wissenschaftlich untersuchen, will ihm schwedisch und europäische Manieren beibringen. Molo, von Bengler nur Daniel genannt, leidet jedoch sichtlich in diesem fremden, kalten Land, in dem ihn keiner versteht. Er sehnt sich nach seinen Eltern und heißem Wüstensand unter den Füßen, unternimmt mehrere Fluchtversuche, will lernen über das Wasser zu laufen und stirbt letztendlich, man kann es nicht anders sagen, an Heimweh. Ein herzzerreißender Roman über die Annäherung unterschiedlicher Kulturkreise und die gravierenden Missverständnisse, die dabei entstehen können und ein Roman über Heimat und was es bedeutet zuhause zu sein.

Sowohl spannender Roman als auch ein Gleichnis
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 14.04.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Statt des erhofften unbekannten Insekts, entdeckt einGroßwildjäger Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika einen verwaisten Buschmannjungen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Europa. Einfühlsam beschreibt Mankell die Schwierigkeiten des Jungen sich in seiner neuen "Heimat" zu integrieren oder sich gar zu Hause zu fühlen. Schnel... Statt des erhofften unbekannten Insekts, entdeckt einGroßwildjäger Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika einen verwaisten Buschmannjungen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Europa. Einfühlsam beschreibt Mankell die Schwierigkeiten des Jungen sich in seiner neuen "Heimat" zu integrieren oder sich gar zu Hause zu fühlen. Schnell wird er zum wissenschaftlichen Schauobjekt, da die meisten Schweden bis dahin fast nie einen Schwarzen zu Gesicht bekommen hatten. Um dieser grausamen Welt zu entfliehen bleiben ihm nur die Träume und Erinnerungen an seinem leiblichen Vater, der einst eine rote Antilope in den afrikanischen Fels geritzt hatte... Ein Roman, der unter die Haut geht. Mich hat er noch lange nach Beendigung tief bewegt.

unendlich traurig und ergreifend
von Diana Müller aus Esslingen am Neckar am 24.03.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Undendlich traurig, spannend und fesselnd...man kann die Sehnsucht nachemfpinden und hofft über viele Seiten, dass dieser kleine Junge wieder nach Hause, nach Afrika findet, zurück in eine Welt, wie er sie kennt. Man empfindet Verzweiflung darüber, dass keiner in seinem Umfeld begreift, was doch so offensichtlich ist... Sehr... Undendlich traurig, spannend und fesselnd...man kann die Sehnsucht nachemfpinden und hofft über viele Seiten, dass dieser kleine Junge wieder nach Hause, nach Afrika findet, zurück in eine Welt, wie er sie kennt. Man empfindet Verzweiflung darüber, dass keiner in seinem Umfeld begreift, was doch so offensichtlich ist... Sehr interessantes und emotionales Buch über das Zusammentreffen zweier unterschiedlicher Welten und Lebensweisen. Ein Buch das sehr zum Nachdenken anregt und


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