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Gesichter

Roman

Familienurlaub auf einer griechischen Insel. Auf der Rückreise wird der Neurologe Gabor Lorenz am Hafen von Patras Zeuge, wie ein junger Mann auf einen Lastwagen springt, um unbemerkt auf die Fähre zu gelangen, mit der auch Lorenz und seine Familie nach Italien übersetzen. Das Bild lässt Lorenz nicht mehr los. Während der Überfahrt sucht er den Mann und wirft eine Tüte mit Lebensmitteln in den Laster, in dem der Fremde sich versteckt. Zu spät fällt ihm ein, dass sich darin auch Postkarten mit seiner Berliner Anschrift befinden.
Es dauert eine Woche, bis die erste dieser Karten bei Familie Lorenz ankommt, abgestempelt in Modena. Kurze Zeit später die zweite – mit Münchner Poststempel. Da weiß Lorenz, dass der Flüchtling näher kommt, dass er auf dem Weg ist zu ihm. Ein diffuses Gefühl von Bedrohung schleicht sich in Lorenz’ Alltag, das sich als Misstrauen in alle Lebensbereiche frisst.
›Gesichter‹ ist ein großer Roman, ein spannendes Seelendrama, das davon erzählt, wie jemand alles aufs Spiel setzt, weil er nicht in der Lage ist, sich selbst zu erkennen.
Portrait
Andreas Schäfer, 1969 in Hamburg geboren, ist deutsch-griechischer Herkunft. Er wuchs in Frankfurt/Main auf und lebt heute als Schriftsteller und Journalist mit seiner Familie in Berlin. Bisher veröffentlichte er den Roman ›Auf dem Weg nach Messara‹, für den er u. a. den Bremer Literaturförderpreis erhielt, und den Roman ›Wir vier‹ (DuMont 2010), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war und mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet wurde.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 01.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6301-3
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,5 cm
Gewicht 280 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Hammer !!!

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dr. Gabor Lorenz macht mit seiner Familie Urlaub auf einer kleinen griechischen Insel, wo er ein Ferienhaus besitzt. Die Tochter im Teenageralter ist zum ersten Mal verliebt in den Sohn eines griechischen Nachbarn - ansonsten verlaufen die Ferien wie gewünscht. Auf der Rückreise sieht Gabor, wie ein Flüchtling auf einen LKW springt und mit auf die Fähre gelangt. Er wirft ihm noch eine Tüte mit Obst zu, das er gerade gekauft hatte - um dann bei der Ankunft in Italien zu sehen, das der blinde Passagier verhaftet wird. Woran der Doc nicht gedacht hatte : in der Tüte waren auch die Postkarten, die er seiner Frau nach dem Urlaub zuschickt - als Urlaubsverlängerung. Darauf steht seine Adresse und als die erste Karte aus Modena eintrifft beschleicht ihn ein ungutes Gefühl. Und richtig - der Flüchtling rückt näher und die Tochter verschwindet. Sein ganzes Leben gerät aus den Fugen und er muss alles in Frage stellen .... Ein atmosphärisch dicht gewebter Roman, der so locker leicht anfängt und mit seinem Spannungsbogen den Leser fesselt. War ein Tipp für mich von einer lieben Kundin !! Danke dafür !!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Bedrohung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 17.06.2015

Auf dem Heimweg mit der Fähre von einer griechischen Insel beobachtet Gabor einen illegalen Flüchtling. Seitdem fühlt er sich von ihm verfolgt. Überall wittert er den Flüchtling, den er an seinen Fersen wähnt. Er verliert zu Sehens die Nerven und sein Leben droht ihm zu entgleiten. Der Roman verbindet einen individuellen psychi... Auf dem Heimweg mit der Fähre von einer griechischen Insel beobachtet Gabor einen illegalen Flüchtling. Seitdem fühlt er sich von ihm verfolgt. Überall wittert er den Flüchtling, den er an seinen Fersen wähnt. Er verliert zu Sehens die Nerven und sein Leben droht ihm zu entgleiten. Der Roman verbindet einen individuellen psychischen Konflikt mit einer ganz aktuellen gesellschaftlichen Problematik und baut dabei eine enorme Spannung auf. Zum einem spürt man die Furcht vor dem Flüchtling und die unbewußte Angst durch Migration seine bürgerlichen Privilegien zu verlieren. Aber auch die Angst und Bedrohung, wenn einem das eigene Leben aus den Händen gleitet.