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Roman

Daniel Kehlmann

(13)
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Beschreibung

Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric. Der hochverschuldete Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet? Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die – jeder auf seine Weise – Betrüger, Heuchler sind. Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion – vielschichtig, geheimnisvoll, kühn.

Beeindruckend, wie "F" mit jeder Veränderung der Perspektive an Rasanz und Dichte gewinnt. So nah kamen sich philosophischer Roman und Pageturner noch nie. Die Welt

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 24.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24927-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,7 cm
Gewicht 332 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 28212

Buchhändler-Empfehlungen

Vorsicht vor Hypnose

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

"F" ist der fünfte Kehlmann, den ich bisher gelesen habe. "Die Vermessung der Welt" und "Tyll" bleiben in ihrer Position unangetastet, aber "F" sticht "Du hättest gehen sollen" mühelos aus und gesellt sich fast gleichwertig zu "Ruhm". Wie in den meisten seiner Werke präsentiert Kehlmann auch hier verschiedene Handlungsstränge, die sich teils nur wenig berühren. Der rote Faden ist direkter zu finden als bei "Ruhm", denn die Protagonisten sind zwei Zwillingsbrüder und ihr Halbbruder, aber wer Kehlmann gelesen hat, weiß, wie er es dennoch schafft, immer wieder überraschende zusätzliche Queverbindungen zu schaffen. Vor Allem hat er auch hier wieder einige Details in petto, die vermeiden, dass Figuren und Handlungen auch nur Gefahr laufen, durchschnittlich zu sein. Die Verbindung zwischen den Zwillingen etwa ist so einzigartig wie glaubwürdig geschildert, und - auch wenn ich das nicht unterschreiben kann - "Bubble Tea is not a Drink I Like!" ist so zeitverankernd und individualisierend. Letztlich fehlte mir ein bisschen die Größe von "Die Vermessung der Welt" und "Tyll", aber insgesamt ist Kehlmann lesbar wie eh und je!

Hat mich überrascht

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die meisten von Ihnen haben wahrscheinlich schon vorher mindestens einen anderen Daniel Kehlmann gelesen. Für mich war es allerdings eine Premiere. Und ich geb es zu, die Lektüre hat mich sehr verwirrt zurückgelassen, denn ich versteh es leider nicht, warum sich alle so mit Lobhymnen für dieses Buch überschlagen. Deshalb hier meine ganz subjektive Besprechung. Es ist die Geschichte der Familie Friedländer. Sie beginnt 1984 als der Vater und mäßig erfolgreiche Autor Arthur Friedländer mit seinen drei Söhnen zu einem Hypnotiseur fährt. Dieser Besuch verändert die Familie für immer, denn der Vater verlässt sie, um sich fortan nur noch dem Schreiben zu widmen. Und dieses Mal klappt es, er wird erfolgreich. Die restlichen Kapitel spielen in der Gegenwart und erzählen die Geschichte der drei Söhne. Martin ist katholischer Priester geworden, obwohl er nicht an Gott glaubt. Er ist stark übergewichtig und Essen ist seine Sucht. Sein Halbbruder Eric ist ein Finanzberater, der das ganze Geld seiner Kunden verloren und jetzt Panik hat, dass das auffliegt. Eric braucht diverse Tabletten, um sein Leben zu leben. Und Erics Zwillingsbruder Iwan wollte Maler werden, hat es aber nicht geschafft. Jetzt kümmert er sich als Kurator um den Nachlass seines verstorbenen Lebensgefährten. Eric hat Visionen, fühlt sich verfolgt, weiß aber nicht, ob diese Visionen ihm oder seinem Zwillingsbruder gelten. In allen drei Kapiteln der Brüder, taucht ein bestimmter Mensch wieder auf, der für einen der drei zum Verhängnis wird. Das Buch hat sich größtenteils sehr spannend und unterhaltsam gelesen. Etwas verwirrt haben mich gerade die Visionen von Eric und ein Kapitel mittendrin, welches ich überhaupt nicht verstanden habe. Es ist eine Erzählung, die der Vater Arthur geschrieben hat. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, was an diesem Roman so besonders sein soll? Soll es ein Sinnbild für unsere heutige Welt sein? Steht Arthur für die Allgemeinheit, die sich völlig in sich selbst zurückgezogen hat? Stehen die drei Söhne für die Werte, die uns abhanden gekommen sind? Jagen wir nur noch dem Geld und falschen Werten nach? Haben wir den Glauben verloren? Ich habe diesem Buch jetzt 4 Sterne gegeben, weil es sich gut, flüssig, teilweise amüsant, teilweise philosophisch liest, ich es aber nicht wirklich verstanden habe. Und ich habe leider nicht die Bezugspunkte zu den früheren Romanen gehabt wie meine Kollegin Anne Baldauf aus Leipzig. Vielleicht bin ich dafür einfach nicht intellektuell genug!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
4
1
1
0

eher langweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hergiswil NW am 29.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

ist nicht das beste buch von kehlemann. teilweise wiederholt sich die geschichte.

von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Familiengeschichte, vom großen F heimgesucht, Fatum, Schicksal. Fatale Verstrickungen mit einer Kehlmannschen Prise Wahnsinn - absolut lesenswert!

großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2014

Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen... Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine Halbbrüder können in ihrer beruflichen Laufbahn sehr unterschiedlichen Erfolg vorweisen. Während Eric sich als Finanzberater verspekuliert und am Vermögen seiner Klienten vergreift, wählt Iwan den Weg zur Kunst. Er wird Kunstexperte. Eine Liebesbeziehung bringt Iwan auf die Idee, die Bilder seines Freundes per Fälschung zu Geld und auf dem Kunstmarkt begehrt zu machen. Ohne Vorwarnung taucht eines Tages Arthur wieder auf........ "F"von Daniel Kehlmann ist ein großes Lesevernügen


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