Niemand liebt November

Antonia Michaelis

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Beschreibung

Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod.
Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft.
Ein großer Roman von Antonia Michaelis: eine starke, zugleich verletzliche Heldin inmitten mörderischer Geheimnisse, soghaft zwischen Traum und Realität und atemlos spannend

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Altersempfehlung 16 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-4295-6
Verlag Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Maße (L/B/H) 21,5/16,4/4,6 cm
Gewicht 768 g
Auflage 1
Illustrator Kathrin Schüler
Verkaufsrang 105514

Buchhändler-Empfehlungen

Wortgewaltig!

Manuela Schütt, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Ich habe selten so lange an einem Buch gelesen wie diesem. Nicht etwa weil es langweilig war, nein. Es war phantastisch. So eine poetische Sprache habe ich noch in keinem Jugendbuch erlebt. Die Geschichte ist voller Rätsel, Risse in den Realitäten und einem Jungen der manchmal wie aus dem Nichts auftaucht und wieder verschwindet. Es ist traurig, es macht wütend und man muss mit November mitfühlen ob man will oder nicht. Sie ist vielleicht nicht die netteste Hauptfigur aber dafür eine der menschlichsten. Ein Buch das mich emotional berührt hat.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

November ist auf der Suche nach ihren Eltern. Wo sind sie damals hin gegangen? Sie begibt sich auf die Suche und sieht ständig diesen Jungen. Er zeltet immer und über all...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Ein unglaublich fesselndes Buch.
von Jessica T. am 06.01.2021

Ich war nie eine große Leserin , habe bisher 2 Bücher mit diesem durchlesen. Für das erste habe ich 3 Monate gebraucht. Dieses Buch habe ich in 4 Tagen durch gelesen. Es packte mich so sehr das ich nicht anders konnte als lesen. Es ist anspruchsvoll und ließ mich selbst während der Arbeiten daran denken. Ich fühlte es stark mit... Ich war nie eine große Leserin , habe bisher 2 Bücher mit diesem durchlesen. Für das erste habe ich 3 Monate gebraucht. Dieses Buch habe ich in 4 Tagen durch gelesen. Es packte mich so sehr das ich nicht anders konnte als lesen. Es ist anspruchsvoll und ließ mich selbst während der Arbeiten daran denken. Ich fühlte es stark mit. Ich kann es nur empfehlen für jeden der emotionale, tiefgründige Bücher mag.

Verstörend
von PMelittaM aus Köln am 19.11.2020

November Larks Eltern verschwinden an ihrem 6. Geburtstag, danach muss sie bei Pflegeeltern, in Heimen und betreuten WGs leben, bis sie sich mit 17 Jahren auf den Weg gemacht hat, ihre Eltern zu suchen, zusammen mit ihrer Katze, die sie schon seit ihrer Kindheit begleitet Als einzige Spur hat sie ein Streichholzbriefchen der... November Larks Eltern verschwinden an ihrem 6. Geburtstag, danach muss sie bei Pflegeeltern, in Heimen und betreuten WGs leben, bis sie sich mit 17 Jahren auf den Weg gemacht hat, ihre Eltern zu suchen, zusammen mit ihrer Katze, die sie schon seit ihrer Kindheit begleitet Als einzige Spur hat sie ein Streichholzbriefchen der Kneipe „Bottled“, deren Wirt ihr Arbeit gibt, nach und nach findet sie Menschen, die ihren Vater kannten, dem sie zwar näher kommt, der ihr aber immer voraus bleibt. Immer wieder kreuzt auch ein Junge in einem gelbroten Zelt ihren Weg. November zahlt bei der Suche jeden Preis, sie selbst ist sich kaum etwas wert, sie lässt sich benutzen. Das zu lesen, ist oft sehr schwer, zumal vieles explizit genannt wird. Alleine deshalb denke ich nicht, dass der Roman für junge Jugendliche geeignet ist, und schon gar nicht für sensible, der Verlag empfiehlt den Roman ab 16 Jahren, auch für mich die Untergrenze. Ich hatte zunächst Probleme, in den Roman hineinzukommen und langweilte mich sogar, habe zunächst quergelesen, doch dann wurde es besser und ich habe das Querlesen eingestellt. November ist naturgemäß kein leichter Charakter, ein Mädchen mit vielen Problemen, das es dem Leser nicht immer leicht macht, es zu mögen. Sie packt den Leser aber auf jeden Fall emotional, auf welche Weise auch immer. Neben November sind weitere Charaktere vorhanden, die alle etwas anders und oft eher schwierig sind. Eine alte Frau, z. B., die sich Zettel schreibt, um nichts zu vergessen, oder Katja, der Wirt, der ebenfalls einen Verlust hinter sich hat – und es gibt auch den einen oder anderen ziemlich widerlichen Mann. Das Geheimnis um ihre Eltern wird am Ende gelüftet, wahrscheinlich für viele aber auf eher überraschende Weise. Auch das Geheimnis um den Jungen im Zelt wird aufgelöst, als Erwachsener hat man hier bereits früh geahnt, worauf das hinausläuft. Ich finde beide Auflösungen nachvollziehbar. Der Roman ist nicht Krimi oder gar Fantasy, sondern ein sehr psychologischer Roman, bei dem man sich auf die Charaktere und die Geschichte einlassen muss. Der Roman hat es wahrhaft in sich und ist nichts für sensible Menschen, vor allem in Bezug auf (sexuelle) Gewalt, Vernachlässigung, psychische Erkrankungen hat er einige Trigger auf Lager. Aus dem selben Grund bietet er auch viel Stoff zum Nachdenken, und das ist wiederum positiv. Ich fand ihn nicht immer leicht zu lesen, hatte viele Emotionen (jeglicher Art) während des Lesens und habe hin und wieder auch überlegt abzubrechen. Als ich diese Rezension anfing zu schreiben, war ich mir noch unsicher, was ich schreiben würde, was mir sonst so gut wie nie passiert – und bin nun erstaunt, dass ich den Roman vom Gefühl her doch besser finde als zunächst gedacht. Ich vergebe 3,5 Sterne (die ich wo nötig aufrunde) und eine eingeschränkte Leseempfehlung für psychisch gefestigte Jugendliche und Erwachsene . Am besten lesen die Eltern den Roman auch, um mit ihren Kindern darüber sprechen zu können – nötig könnte das sein.

An einem kalten Novembermorgen
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Selbst nach Genuss ihres bekannteren "Märchenerzähler"s ein wunderbares Jugendbuch. Viele Passagen werden ungeschönt und direkt beschrieben, an anderen Stellen driftet die Autorin gewollt ins Märchenhafte ab. Dadurch entsteht eine besonders einfühlsame und packende Geschichte rund um ein starkes Mädchen. Eindeutig die Autorin in... Selbst nach Genuss ihres bekannteren "Märchenerzähler"s ein wunderbares Jugendbuch. Viele Passagen werden ungeschönt und direkt beschrieben, an anderen Stellen driftet die Autorin gewollt ins Märchenhafte ab. Dadurch entsteht eine besonders einfühlsame und packende Geschichte rund um ein starkes Mädchen. Eindeutig die Autorin in Höchstform!


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