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Die Republik der Frauen

Roman

Gioconda Belli

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Beschreibung

Faguas ist das Land, von dem ganz Lateinamerika spricht, denn hier ist Unerhörtes gelungen: Eine Handvoll entschlossener Frauen, angeführt von der charismatischen Viviana Sansón, hat den rückständigen Machos die Macht entrissen. Mit Humor, Toleranz und Selbstironie (und mit Hilfe eines Vulkanausbruchs, aber das ist eine andere Geschichte …) haben Frauen jeden Bereich des öffentlichen Lebens übernommen. Das Land blüht auf – so sehr, dass selbst die Männer überzeugt sind.
Alle Männer? Eines Tages, bei einer flammenden Rede der Präsidentin Viviana, geschieht es: Ein Attentäter schießt die wichtigste Frau des Landes nieder …

Gioconda Belli, geboren in Managua / Nicaragua, beteiligte sich ab 1970 am Widerstand der Sandinisten gegen die Diktatur in ihrem Land und ging 1975 ins Exil nach Mexiko. Seit ihr 1988 mit "Bewohnte Frau" der internationale Durchbruch als Schriftstellerin gelang, hat sie mit zahlreichen Romanen, Gedichtbänden und ihrer Autobiographie ein millionenfach gelesenes Werk geschaffen. Nach mehreren Jahren in den USA lebt sie heute wieder in Nicaragua.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30411-2
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,5 cm
Gewicht 300 g
Originaltitel El país de las mujeres
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Lutz Kliche
Verkaufsrang 23330

Buchhändler-Empfehlungen

Immerhin, wir kommen voran...wir setzen einfach einen Fuß vor den anderen

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Das ist doch mal ein Muttertagsgeschenk der besonderen Art - Giaconda Bellis witzige ,orginelle Utopie von einem Staat in dem Frauen die Schlüsselpositionen in allen wichtigen Funktionen übernommen haben ! Das Land Faguas blüht auf, selbst die Männer scheinen überzeugt, bis ein Attentat auf Viviana die charismatische Präsidentin verübt wird... da scheint die Zeit dafür gekommen , einer neuen Utopie nachzugehen - vielleicht doch die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ? Rollen und Identitäten werden hier durcheinander geworfen, extreme Maßnahmen aufgezeigt und auch der Preis, der für Veränderungen gezahlt wird , ist hoch , aber es macht richtig Spaß gedanklich mitzugehen und außerdem gefällt mir der Witz und die feine Ironie ganz besonders !

Kundenbewertungen

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Revolutionär, Tiefgreifend und Fiktiv
von Helga Herzog aus Steyr am 26.07.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

In Gioconda Bellis fiktivem Land FAGUAS werden sämtliche Männer aus dem öffentlichen Leben verbannt und die Frauen übernehmen das Regime.Angeführt von der charismatischen Viviana Sanson wird den rückständigen Machos die Macht entrissen und das Land blüht auf! Als die Präsidentin eine Rede hält ,wird Sie jedoch von einem Attentä... In Gioconda Bellis fiktivem Land FAGUAS werden sämtliche Männer aus dem öffentlichen Leben verbannt und die Frauen übernehmen das Regime.Angeführt von der charismatischen Viviana Sanson wird den rückständigen Machos die Macht entrissen und das Land blüht auf! Als die Präsidentin eine Rede hält ,wird Sie jedoch von einem Attentäter angeschossen...Doch auch dass kann sie nicht aufhalten... Belli beweist wiederum , welch leidenschaftliche Revolutionärin sie ist!

Eine Utopie?
von hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 07.05.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Diesen Gedanken spielt die nicaraguanische Autorin Gioconda Belli in ihrem neuen Roman "Die Republik der Frauen" einmal durch. In ihrer Story startet sie das Experiment auf Zeit, indem sie die Posten der Verwaltung einschließlich Justiz und Polizei nur noch von Frauen besetzen lässt. Die entlassenen Männer sollen sich sechs Mona... Diesen Gedanken spielt die nicaraguanische Autorin Gioconda Belli in ihrem neuen Roman "Die Republik der Frauen" einmal durch. In ihrer Story startet sie das Experiment auf Zeit, indem sie die Posten der Verwaltung einschließlich Justiz und Polizei nur noch von Frauen besetzen lässt. Die entlassenen Männer sollen sich sechs Monate bei vollen Bezügen als Hausmänner bewähren. Für beide Seiten also echte Herausforderungen. In Rückblenden erzählt die Autorin zugleich die Vorgeschichte des Coups, und das ist hier vor allem die Geschichte von Viviana und ihren Mitstreiterinnen. Gioconda Belli sagt selbst, dass ihr fiktiver Staat Faguas nicht nur zufällig an ihr eigenes Heimatland Nicaragua erinnert. Nachdem dort die Sandinisten Ende der 70er Jahre die despotische Herrscherfamilie Somoza vertrieben hatten, galten sie als Hoffnungsschimmer im politisch und wirtschatflich zerrüttetenten Land, bis sie die Macht 1990 überraschend wieder abtreten mussten - damals übrigens zugunsten einer Frau. Mittlerweile herrschen in Nicaragua wieder Armut und Korruption. Ist damit Bellis Gedankenspiel bereits erledigt? Nein, denn mit viel Hintergrundwissen über die Frauenbewegung der letzten fünf Jahrzehnte legt sie dar, wie der heutige Feminismus aussieht und wo er sich von früheren Strömungen unterscheidet. Und auch wenn es mittlerweile viele Staaten gibt, die Frauen an ihrer Spitze haben, liest sich die “Die Republik der Frauen” fast wie eine Utopie oder als zu Ende gedachter Gedanke über eine “weibliche Zukunft”.


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