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M / Tabor Süden Bd.19

Ein Tabor Süden Roman

Tabor Süden Band 19

Friedrich Ani

(4)
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Beschreibung

Poet und Menschenkenner, Beobachter und großer Erzähler mit unbestechlichem Blick auf unsere (politische) Alltagswirklichkeit – das alles ist Friedrich Ani, und nebenbei auch noch ein Autor, der ganz ausgezeichnet zu unterhalten vermag. Auch M beginnt mit einem Vermisstenfall: Die Redakteurin Mia Bischof beauftragt die Detektei Liebergesell, nach ihrem Freund zu suchen. Süden und seinen Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Weiß sie über das Verschwinden des Mannes, den sie zu lieben behauptet, mehr als sie zugibt? Süden sieht sich in seinem unguten Gefühl bestätigt, als im Arbeitsumfeld des Vermissten irritierende Hinweise auf die Neonazi-Szene auftauchen. Nichts scheint so recht zusammenzupassen, doch Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – und findet sich in einem Sumpf aus Gewalt, Verrat, Misstrauen und tiefster Verachtung wieder.

"M" ist, wie alle Tabor-Süden-Romane, deutsche Gegenwartsliteratur, deren eminente literarische Qualität sie nicht daran hindert, richtige Geschichten aus diesem Land zu erzählen. Konkret, auf den Punkt, pragmatisch und poetisch. Plärrer, Thomas Wörtche, 01.02.2014

Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet: Als bisher einziger Autor erhielt Ani den Deutschen Krimipreis in einem Jahr für drei Süden-Titel gleichzeitig. 2010 folgte der Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch nach seinem Roman "Süden und der Luftgitarrist". 2011 wurde der Roman "Süden" mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, ebenso wie 2014 sein Roman "M", der wochenlang auf der KrimiZEIT-Bestenliste stand. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs und lebt in München.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30417-4
Reihe Ein Fall für Tabor Süden 19
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,5/3 cm
Gewicht 325 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 114776

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Ein düsterer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Klappentext: „Er war irgendwie anders in letzter Zeit. « Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arb... Klappentext: „Er war irgendwie anders in letzter Zeit. « Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss.“ München, Mia, Martin, Macht, Mord … das M steht im Vordergrund. Das Buch spielt im kleinbürgerlichen Niveau, einschließlich im Dunst billiger Bürgerkneipen. Und es macht den Eindruck, dass jeder Akteur dieser Geschichte ein Looser ist, gescheitert an sich selbst, an seiner Unfähigkeit, zum richtigen Zeitpunkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Jeder hat eine Person verloren, um die er heftig trauert. Mia Bischof beauftragt das Detektivbüro Liebergesell nach ihrem Freund Siegfried Denning zu suchen, einem Taxifahrer. Tabor Süden, ehemaliger Polizist, arbeitet in diesem Büro, eine Dreipersonengesellschaft voller Kauze. Die Spuren führen in das rechtsextreme Milieu von München, der Denning angehören soll. Kein Klischee, keinesfalls plakativ, eine Geschichte, die sich immer weiter atmosphärisch verdichtet. Jeder Akteur hat Angst und ist von Zweifel geplagt. Plötzlich ist das Detektivtrio im Visier der Rechten Szene, kommt auch noch dem Verfassungsschutz zu nahe, ein Detektiv wird brutal zusammengeschlagen. Ein düsterer Roman, den keine Schnelligkeit treibt, auch keine aktionreichen Plots. Eine exzellente Erzählung hält den Leser dabei. Die Kunst des Dialoges, mit ein wenig Poesie, Philosophie und Spott gespickt, „mehr“ braucht es nicht, um ein gutes Buch zu schreiben. Allerdings ist mir die Story inhaltlich zu wenig ausgereizt, zu weit entfernt von der Realität. Angekündigt als Roman über die rechte Szene, kam hier zu wenig. Ein paar Altnazis, die an sich politisch untätig sind, übriggebliebene Fragmente aus dem letzten Weltkrieg. Das einzige was sie handeln lässt, ist es, sich lästiger Mitwisser zu entledigen. Und dann taucht ein LKA-Beamter auf, der sich locker mit Süden über Staatsgeheimnisse austauscht, obwohl sie sich nicht kennen? Nicht glaubhaft, beim besten Willen. Ein lesenswertes Buch, ganz sicher. Wer aber etwas über die Rechte Szene erfahren möchte, sollte zu anderer Literatur greifen.

Tatsächlich ein Toter in einem Kriminalroman bei Ani! [Auch als E Book zu genießen!]
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 16.01.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Auf einen neuen Fall mit Tabor Süden freue ich mich wie auf das Öffnen eines Weines, der fünf Jahre gelagert sein sollte, bevor man ihn öffnet, beschnuppert, kostet, durch den Mund spült, ihn entdeckt und dann in vollen Zügen genießt. Soll heißen: M ist nicht Wodka Red Bull, M ist Genuß pur! "Süden schlang den grauen Wollsc... Auf einen neuen Fall mit Tabor Süden freue ich mich wie auf das Öffnen eines Weines, der fünf Jahre gelagert sein sollte, bevor man ihn öffnet, beschnuppert, kostet, durch den Mund spült, ihn entdeckt und dann in vollen Zügen genießt. Soll heißen: M ist nicht Wodka Red Bull, M ist Genuß pur! "Süden schlang den grauen Wollschal um seinen Hals und steckte die Hände in die Taschen seiner gefütterten Lederjacke. Die Nacht war kalt und verlogen, und er hatte seinen Teil dazu beigetragen." Ani zu lesen ist ein kriminalistisches und gesellschaftliches Vergnügen (Vergnügen?) der NSU Prozeß mal nicht auf Spiegel online, sondern literararisch verarbeitet. Mal so eben so, wie nebenbei und doch im Mittelpunkt. Süden und alle anderen Protagonisten am Rand/Abgrund ihrer Möglich-und Fähigkeiten. Wenn überhaupt - und ich suche immer nach Vergleichen - ist Ani für die deutsche Kriminalliteratur mit Fred Vargas im französischen Raum zu vergleichen. Charmant. Anders. Querdenkend. Sperrig. Langsam. Und deswegen großartig. Für den Genießer!

Ein Tabor Süden Roman
von Lesebegeisterte am 21.12.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Krimi der in München spielt. Sehr spannend und realistisch geschrieben. Sehr empfehlenswert.


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