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Wer das Schweigen bricht

Roman. Ausgezeichnet mit dem deutschen Krimipreis 2012

In den Wirren des Zweiten Weltkriegs verlieren sich sechs junge Menschen in einem Netz aus Freundschaft, inniger Liebe und tiefgreifendem Hass. Was aber hat das mit Robert Lubisch zu tun, der beinahe sechzig Jahre später im Nachlass seines Vaters den SS-Ausweis eines Unbekannten und das Foto einer schönen Frau findet?
Rezension
"ein ausgezeichneter, historischer Kriminalroman über die Zeit des Nationalsozialismus in der deutschen Provinz" geisterspiegel.de (Wolfgang Wiekert), 28.03.2018
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30418-1
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2 cm
Gewicht 209 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 15951
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Mehr als ein Krimi

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ein facettenreicher Roman über Freundschaft, Verrat, Schuld und das Erwachsenwerden in einer grausamen Zeit. Mechtild Borrmann schreibt fabelhaft, mit einfachen, aber sehr treffenden Worten und setzt ihre Geschichte raffiniert zusammen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Wer das Schweigen bricht-M.Borrmann
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 04.03.2019

Ein tolles Buch.Ich habe es zweimal gelesen.So interessant war es für mich.Da ich als Kind in der Kriegszeit war, habe ich noch einmal vieles besser verstanden.Woher weiss die Autorin das alles ,sie ist doch 1960 geboren. Eine packende Erzählerin,empfehlenswert.GK

Positive Bewertung
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 12.01.2019

Ich habe schon lange nicht mehr so ein gutes und spannendes Buch gelesen mit geschichtlichem Huntergrund wie "Wer das Schweigen bricht". Ich habe mir daraufhin weitere Borrmann Bücher besorgt. Das "Trümmerkind" ist eben so gut und spannend. Beide kann ich nur empfehlen.

Schweigen hilft nicht...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 04.10.2018

Mechtild Borrmann ist ein großartiges Buch gelungen, eine gelungene Mischung zwischen Krimi und historischen Roman: es werden zwei Handlungsstränge miteinander verbunden, verwebt und verzahnt… Ein Handlungsstrang spielt im Jahr 1998: nach dem Tod seines Vaters löst Robert Lubisch dessen Haushalt auf. Zu Lebzeiten hatte er zu i... Mechtild Borrmann ist ein großartiges Buch gelungen, eine gelungene Mischung zwischen Krimi und historischen Roman: es werden zwei Handlungsstränge miteinander verbunden, verwebt und verzahnt… Ein Handlungsstrang spielt im Jahr 1998: nach dem Tod seines Vaters löst Robert Lubisch dessen Haushalt auf. Zu Lebzeiten hatte er zu ihm ein höchst angespanntes Verhältnis, spätestens nach dem er sich entschieden hatte, nicht in dessen Firma einzusteigen, sondern Arzt zu werden. Robert findet bei der Sichtung der Unterlagen einen SS-Ausweis eines fremden Mannes und das Foto einer – ebenfalls unbekannten - attraktiven Frau, offensichtlich im Krieg aufgenommen. Roberts Neugierde ist geweckt… Wieso hat der Vater diese Dokumente solange aufgehoben? Auf der Rückseite des Fotos findet sich eine Adresse eines Fotoateliers in Kranenburg am Niederrhein, Robert beschließt, dorthin zu fahren und nachzufragen… Der zweite Handlungsstrang beschreibt die Jugend und das Erwachsenwerden von sechs jungen Menschen eben in diesem Kranenburg in der Zeit von 1939 bis in die 50-er Jahre. Im Juli 1939 versprechen sie sich: „…dass wir uns nicht aus den Augen verlieren und einer für den anderen da ist, so wie es in den letzten Jahren auch war“ (S. 47) Unter den Bedingungen des Nationalsozialismus wird dieses Versprechen jedoch bald gebrochen: Geheimnisse, Misstrauen, Verrat, Denunziation und vielfältige Formen der Liebe (wahre, zurückgewiesene, falsch verstandene usw.) machen dies unmöglich. Wir als Leser begleiten sowohl Robert als auch die sechs jungen Menschen in ihrer jeweiligen Zeit, wir freuen uns mit den Protagonisten, leiden mit ihnen, sehen Gefahren auf sie zukommen, erkennen Lügen und hoffen auf Aufklärung. Frau Borrmann hat den Zeitgeist der Kriegszeit sehr gut eingefangen, ebenso wie das Leben in Orten „wo jeder jeden kennt“ und die landschaftliche Atmosphäre am Niederrhein so plastisch beschrieben, dass ich manchmal den Eindruck hatte, selbst in Kranenburg zu leben. Der Spannungsbogen in beiden Handlungssträngen wird konsequent aufrechterhalten (beide sind auch durch Daten als Überschriften sehr gut voneinander zu unterscheiden), am Ende werden alle losen Enden sorgfältig verknüpft und wir als Leser können ein Gesamtkunstwerk „betrachten“, da „alles mit allem“ im Zusammenhang steht… Und die Überraschung ist perfekt geglückt! Dem Buch vorangestellt hat die Autorin ein Zitat von Albert Camus, dass ich hier (aber nicht nur hier!) sehr passend finde: „Zu denken ist die Geschichte leicht, einzusehen aber schwer für all jene, die sie am eigenen Leib erfahren.“ Gerade bei Büchern, die in der Zeit von 1933 – 1945 spielen, stellen wir uns doch häufig die Frage: und wie hätte ich gehandelt und reagiert? Nach „Trümmerkind“ (von dem ich ebenfalls begeistert war!) ist dies für mich der zweite Roman von Mechtild Borrmann gewesen, aber ich bin zu 100% sicher, dass ich nach und nach alle Bücher dieser Autorin lesen werde… Also: hier eine ganz klare und überzeugte Leseempfehlung!