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Zeit, gehört zu werden

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Seit Jahren sorgt der Fall Amanda Knox weltweit für Schlagzeilen. 2007 wurde die Studentin in Perugia wegen Mordes verurteilt. Vier Jahre später freigesprochen und aus der Haft entlassen, wurde sie im Januar 2014 erneut schuldig gesprochen. Amanda Knox erzählt, wie sie Opfer des italienischen Rechtssystems wurde. Sie berichtet über die fehlerhaften Ermittlungen der Polizei und die beispiellose Hexenjagd der Medien. Es ist die aufwühlende Geschichte einer jungen Frau, die von der voreingenommenen Justiz für einen Mord verantwortlich gemacht wird, obwohl sie unschuldig ist.
Portrait
Amanda Knox wurde am 9. Juli 1987 in Seattle, Washington geboren. Die Ehe ihrer Eltern wurde geschieden, als Amanda noch ein Kleinkind war. Bis 2005 besuchte sie die Seattle Preparatory School. 2005-2007 studierte sie an der University of Washington. Ab Herbst 2007 war sie an der Ausländeruniversität in Perugia immatrikuliert, wo sie bald darauf in den Mordfall Meredith Kercher verwickelt und des Mordes angeklagt wurde. Vier Jahre war Amanda Knox inhaftiert, bevor sie im Oktober 2011 freigesprochen wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 504
Erscheinungsdatum 04.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78620-8
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/3,7 cm
Gewicht 386 g
Originaltitel Waiting to be Heard
Übersetzer Marion Balkenhol, Peter Robert, Sabine Hedinger
Verkaufsrang 39.060
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Eindrücklich
von einer Kundin/einem Kunden aus stäfa am 17.07.2015

eindrücklich,spannend, unglaublich, Die Beschreibungen einzelner Szenen wurden zu sehr in die länge gezogen und andere hätten mich mehr interessiert... Aber das ist Ansicht des einzelnen Lesers

Ein Albtraum in Italien
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 20.07.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Fakt ist, diesen Mord an Meredith Kercher gab es wirklich, er wurde genau so bestialisch ausgeführt, wie er in dem Buch beschrieben wurde. Ebenfalls Fakt ist, dass die amerikanische Austauschschülerin Amanada Knox sowie ihr Freund Raffaele Sollecito für diesen Mord beschuldigt und verurteilt wurden. Aus der Hilfe, die Amanda der... Fakt ist, diesen Mord an Meredith Kercher gab es wirklich, er wurde genau so bestialisch ausgeführt, wie er in dem Buch beschrieben wurde. Ebenfalls Fakt ist, dass die amerikanische Austauschschülerin Amanada Knox sowie ihr Freund Raffaele Sollecito für diesen Mord beschuldigt und verurteilt wurden. Aus der Hilfe, die Amanda der Polizei und Staatsanwaltschaft anbietet, wird ihr ein Strick gedreht und sie steht fast von Beginn der Ermittlungen an unter Mordverdacht. Dieses Buch ist von Amanda Knox selbst geschrieben, in dem sie verlauten lässt, wie sie die Zeit der Ermittlungen, Zeugenaussagen und Vermutungen selbst sieht. Sie lässt nichts aus. Amanda ist eine ganz normale Jugendliche, die behütet aufgewachsen ist. Sie will es allen zeigen und beweisen, dass sie es schafft, auch ohne elterlichen Beistand ein Jahr lang allein klar zu kommen. Aber alles läuft aus dem Ruder, als sie in den näheren Fokus der Ermittlungsbeamten kommt. Unwissend oder naiv, wer weiß das schon, verzichtet sie zu Beginn der Befragungen auf einen Anwalt. Sie erleidet Depressalien der Ermittlungsbeamten, die von ihr ein Geständnis erzwingen wollen. Es werden Indizien herangezogen, die eigentlich vor Gericht keinen Bestand haben sollten, da sie unzulänglich sind, wie zum Beispiel der Einsatz von kontaminiertem Beweismaterial. Da wird ein Staatsanwalt eingesetzt, der selbst ein Verfahren zu laufen hat und sich mit diesem profilieren und rehabilitieren möchte. Eine forensische Rechtsmedizinerin, die scheinbar mit Ermittlungsmethoden nicht auf dem Laufenden zu sein scheint, aber als Koryphäe angesehen wird. Es passt nichts zusammen, wird aber passend gemacht. Die Medien in Italien werden aufgeheizt, so dass eine negative Stimmung gegen den "Engel mit den Eisaugen" geschürt wird. Die Polizei steht unter Beobachtung und muss Erfolge vorweisen, egal, zu wessen Lasten. So werden Amanda und Raffaele zu Sündenböcken gemacht, um Täter vorweisen zu können. Raffaele wird zu 25 Jahren und Amanda zu 26 Jahren Haft verurteilt. Sie gehen in Berufung und rollen den Fall neu auf. Keiner weiß, was wirklich in der Mordnacht geschehen ist. Aber Täter zu erschaffen, nur weil sie anders reagieren, als der normale Mensch, kann nicht Aufgabe der Justiz sein. Das Buch macht einem Angst. Die Auslegungen der Beweisstücke und die Art der Ermittlungen sind unglaublich. Diese Art der Ermittlungen dürfte es nicht geben und auch nicht die Macht, die die Presse in dem Fall wieder eindeutig hatte. Das Buch ist reich mit Bildern bestückt, die das Geschriebene untermalen. Ich finde gut, dass Amanda sich auf die Art und Weise zu Wort gemeldet hat, denn wenn ich ehrlich bin, selbst bei mir ist nur das hängengeblieben, was die Medien damals verbreitet hatten und das sprach definitiv nicht für sie.

Spannend und eindrücklich
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 20.06.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ihre Italien-Geschichte erzählt Amanda Knox überaus spannend und flüssig und auch schon mit etwas Abstand. Die Hintergründe dieser medial aufgeblähten Story, welche ab 2007 auf der ganzen Welt herumgereicht und verzerrt worden ist, werden mit diesem Buch klar gestellt. Obwohl natürlich immer ein kleiner Verdacht hängen bleibt, sind Raffaele... Ihre Italien-Geschichte erzählt Amanda Knox überaus spannend und flüssig und auch schon mit etwas Abstand. Die Hintergründe dieser medial aufgeblähten Story, welche ab 2007 auf der ganzen Welt herumgereicht und verzerrt worden ist, werden mit diesem Buch klar gestellt. Obwohl natürlich immer ein kleiner Verdacht hängen bleibt, sind Raffaele und Amanda objektiv gesehen unschuldig. Mit einer Mischung aus Profilierungssucht einiger Personen im Justiz- und Polizeiapparat Italiens und der kulturellen Unterschiede zwischen einer naiven und tollpatschigen Amerikanerin und dem italienischen Beamtentum ist eine Riesengeschichte entstanden, welche Amanda vier Jahre ihres Lebens gekostet hat und ihre Familie in Seattle Millionen von Dollars. Das Buch berührt mich auch deshalb weil ich auch Parallelen zu anderen ähnlichen Fällen sehe oder aus eigener Erfahrung weiss, wenn man sich in anderen Ländern aufhält, ist es im interkulturellen oftmals eine Gratwanderung zwischen Toleranz, Akzeptanz und Ablehnung.