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Tess of the d'Urbervilles

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Tess of the d'Urbervilles or just Tess, is a novel by Thomas Hardy. Though now considered an important work of English literature, the book received mixed reviews when it first appeared, in part because it challenged the sexual mores of Hardy's day. Hardy's writing often illustrates the "ache of modernism", and this theme is notable in Tess, which, as one critic noted, portrays "the energy of traditional ways and the strength of the forces that are destroying them". Hardy describes modern farm machinery with infernal imagery; also, at the dairy, he notes that the milk sent to the city must be watered down because the townspeople cannot stomach whole milk. Angel's middle-class fastidiousness makes him reject Tess, a woman whom Hardy often portrays as a sort of Wessex Eve, in harmony with the natural world. When he parts from her and goes to Brazil, the handsome young man gets so ill that he is reduced to a "mere yellow skeleton". All these instances are typically interpreted as indications of the negative consequences of man's separation from nature, both in the creation of destructive machinery and in the inability to rejoice in pure nature.

Another important theme of the novel is the sexual double standard to which Tess falls victim; despite being, in Hardy's view, a truly good woman, she is despised by society after losing her virginity before marriage. Hardy plays the role of Tess's only true friend and advocate, pointedly subtitling the book "a pure woman faithfully presented" and prefacing it with Shakespeare's words from The Two Gentlemen of Verona: "Poor wounded name! My bosom as a bed/ Shall lodge thee." However, although Hardy clearly means to criticise Victorian notions of female purity, the double standard also makes the heroine's tragedy possible, and thus serves as a mechanism of Tess's broader fate. Hardy variously hints that Tess must suffer either to atone for the misdeeds of her ancestors, or to provide temporary amusement for the gods, or because she possesses some small but lethal character flaw inherited from the ancient clan.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 595 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.04.2018
Sprache Englisch
EAN 9783736802797
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
Dateigröße 907 KB
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Dramatisches Frauenschicksal im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 27.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle Titelheldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding crowd"... Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle Titelheldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding crowd" nach einigen Verwirrungen und Umwegen doch noch zu Schäfer Gabriel Oaks findet, ist Tess of the D'Urbervilles ein weniger glückliches Schicksal beschieden: Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen mit einem trunksüchtigen Vater, wird Tess zu vermeintlichen Verwandten geschickt, um dort zu arbeiten und die Familie finanziell zu unterstützen. Nachdem der junge, nichtsnutzige Sohn der Familie sie vergewaltigt hat, kehrt Tess zu ihrer Familie zurück, gebärt auch noch einen Sohn, der aber kurz nach der Geburt stirbt, auf Grund der vorherrschenden Moralvorstellungen aber nicht einmal auf dem kirchlichen Friedhof bestattet werden darf. Tess' Schicksal scheint sich zu wenden, als der Pfarrerssohn Angel sich für sie interessiert, beide sich verlieben und heiraten. Ermutigt durch seine Beichte über ein früheres Verhältnis beichtet Tess ihm in der Hochzeitsnacht die Vergewaltigung und den daraus geborenen Sohn. Doch statt mit der erhofften Vergebung reagiert der frisch angetraute Ehemann mit Unverständnis und Vorurteilen und verlässt Tess. Wieder allein gelassen, muss Tess sich erneut auf Arbeitssuche begeben, um dabei als Frau wieder ausgebeutet und misshandelt zu werden. Als auch noch ihr Vater stirbt, werden Tess und ihre Familie von den "gottesfürchtigen", rechtschaffenen Dorfbewohnern vertrieben. Um Mutter und Geschwister zu retten, muss sich Tess ausgerechnet wieder mit ihrem Vergewaltiger einlassen, den sie aus tiefstem Herzen hasst und verabscheut. Die Situation eskaliert, als ihr Ehemann entgegen aller Erwartung zurückkehrt und Tess dadurch zu einer Verzweiflungstat getrieben wird, die ihr Schicksal endgültig besiegelt. Hardy prangert mit diesem Werk die vorherrschenden, frauenfeindlichen bis -verachtenden Moralvorstellungen und gesellschaftlichen Traditionen an, die eine Frau im 19. Jahrhundert als rechtlos und minderwertig und damit für jedermann als ausbeutungsbereit erscheinen lassen. Unterlegt mit originalgetreuen Schilderungen des Landlebens und der Landschaft gehört sein Werk sicher weiter zur Weltliteratur - ob es mit seinen geschilderten, mittlerweile doch sehr antiquierten, wenn auch eindrücklich dramatisch präsentierten Moralvorstellungen heute noch Leser ansprechen mag, muss jeder Leser selbst entscheiden.