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Roman

Franz Hohler

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Beschreibung


Manchmal kommt alles anders. Und das muss noch nicht einmal schlecht sein.

Eigentlich will Isabelle nur für ein paar unbeschwerte Tage in den Urlaub nach Italien fliegen. Doch dann bricht der ältere Herr, der ihr am Bahnhof zum Flughafen freundlicherweise den Koffer zu den Gleisen hinaufträgt, plötzlich tot zusammen. An Urlaub ist daraufhin für Isabelle nicht mehr zu denken. Denn nicht nur fühlt sie sich unschuldig schuldig an dem Tod des Unbekannten, sondern sie möchte auch unbedingt herausfinden, wer der Verstorbene gewesen ist. Und damit gerät sie in eine ebenso ungeheuerliche wie geheimnisvolle Geschichte, die ihr gewohntes Leben völlig durcheinander rüttelt.

Franz Hohler wurde 1943 in Biel, Schweiz, geboren. Er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Hohler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Alice-Salomon-Preis und dem Johann-Peter-Hebel-Preis. Sein Werk erscheint seit über vierzig Jahren im Luchterhand Verlag.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 08.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74832-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,7/11,8/1,8 cm
Gewicht 212 g
Verkaufsrang 79896

Buchhändler-Empfehlungen

Reise in ein anderes Leben

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ein älterer Mann hilft einer Frau, trägt ihren schweren Koffer, mit dem sie verreisen will. Er bricht zusammen, stirbt vor ihren Augen. "Bitte..." ist sein letztes Wort an sie. Franz Hohler hat einen großartigen Roman geschrieben, sehr fein, sehr leise. Die Sprache erscheint fließend, fast ohne Betonungen und doch ist sie voller Bilder, voller starker Gefühle, die auf den Leser prallen. Man will, man muss die Geschichte dieses Mannes erfahren, der sich aus einer trostlosen, furchtbaren Kindheit ein erfolgreiches Leben aufgebaut hat und am Ende seines Lebens zum ersten Mal einen anderen Menschen um Hilfe bittet.

Spurensuche....

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Spannend wie ein Krimi, hintergründig wie eine Lehrstunde in Psychologie, atmosphärisch ganz dicht und eng, das sind die Mittel, mit denen Franz Hohler den Leser schon von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Ein schwerer Koffer und ein Zug der in drei Minuten Richtung Flughafen startet ...Wer würde da schon das Angebot ablehnen, was ein freundlicher älterer Herr Isabelle macht:" Darf ich Ihnen den Koffer tragen ? " Die wiederum fühlt sich nach einer OP noch etwas mitgenommen und nimmt gern an ! Doch oben an der Treppe bricht der Herr tot zusammen. Schock und Schuldgefühle lassen Isabelle keine Ruhe und sie tritt ihre Reise nicht mehr an , sondern forscht mithilfe von Handy und Mappe des Toten nach dessen Identität ! Und das liest sich ,- nicht zuletzt durch die schlichte und präzise Sprache von Franz Hohler,- wie ein spannender Krimi ! Wir erfahren von einem bemerkenswertem Leben voller Schicksalsschläge , überraschender Ereignisse und Wendungen und auch für Isabelle ändert sich zumindest das eigene Verhältnis zu ihrer Tochter - ein richtig tolles Leseerlebnis mit vielen überraschenden Wendungen !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
13
3
1
1
0

Sehr interessant eigentlich fast ein Krimi!
von einer Kundin/einem Kunden aus Jegenstorf am 25.07.2020

Typisch Franz Hohler! Was kann doch dieser Hohler so alles in eine Geschichte hineinpacken!

* * * * *
von einer Kundin/einem Kunden aus Windisch am 22.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte im Zusammenhang mit den Kindern der Landstrasse hat mich erschüttert. Ich hoffe, dass sowas in der Schweiz nie mehr vorkommt.

Ein Satz mit x: das war wohl nix!
von Janine2610 am 15.06.2015

Eigentlich hat die Geschichte ja ganz vielversprechend begonnen: die Schweizerin Isabelle lässt sich am Bahnhof ihren Koffer von einem hilfsbereiten, älteren Herrn die Treppe hochtragen. Oben angekommen dauert es nicht lange und derselbe Mann bricht zusammen, schlägt mit dem Kopf am Bahnsteig auf, wird bewusstlos und stirbt glei... Eigentlich hat die Geschichte ja ganz vielversprechend begonnen: die Schweizerin Isabelle lässt sich am Bahnhof ihren Koffer von einem hilfsbereiten, älteren Herrn die Treppe hochtragen. Oben angekommen dauert es nicht lange und derselbe Mann bricht zusammen, schlägt mit dem Kopf am Bahnsteig auf, wird bewusstlos und stirbt gleich darauf. Der guten Isabelle ist das natürlich alles nicht geheuer und anstatt dass sie sich von diesem Schock erst mal erholt, beschließt sie lieber, im Leben des freundlichen Kofferträgers herumzuschnüffeln ... So weit, so gut. Bis hierhin war ich noch halbwegs angetan von der Story. Leider sind mir die Protagonisten dann aber nach und nach dermaßen auf den Senkel gegangen. Isabelle meinte nämlich, sie muss jetzt herausfinden, wer dieser Mann war und was er genau in der Schweiz zu suchen hatte, weil er ja eigentlich Kanadier ist und irgendwie kam mir die ganze Sache dann schön langsam wie ein sanfter Krimi vor, denn Isabelle, ihre erwachsene, halbafrikanische Tochter Sarah und Veronique, die Witwe des Verstorbenen, rennen von einem Amt zum nächsten, von einer Person zur anderen und versuchen, irgendwas aus dem Leben des Toten herauszufinden. Und das war erstens langweilig und zweitens sowas von unglaubwürdig. Also nicht das, was sie herausgefunden haben, sondern eher das ganze Drumherum: wieso hat der Tote mit seiner Frau nie über seine Vergangenheit gesprochen, wenn es doch angeblich nichts Böses war, was er getan hat? Weshalb wird hier kaum getrauert? - Ich meine: Veronique hat gerade erst ihren Mann verloren und dann stürzt sie sich einfach so (mit eigentlich unbekannten Leuten) in irgendwelche Ermittlungen ... Isabelle und Sarah, dieses Mutter-Tochter-Gespann habe ich auch überhaupt nicht verstehen können: warum mischen die sich denn in die Angelegenheiten von wildfremden Menschen ein? - Das ist mir so vorgekommen, als wenn die beiden einen sechsten Sinn hätten, der ihnen mitteilen würde, dass der Aufenthalt des Toten mysteriöse Umstände hat!? Und dann fangen sie eben an, wie Ermittler herumzuschnüffeln ... Also, ich weiß nicht. Meins ist dieses Unauthentische echt nicht. Hinzu kommt dieser Schreibstil, der meinen Lesefluss ziemlich gestört hat, weil ich ihn erstens recht holprig fand (Bsp.: "... er hat mir erzählt von Kanada, und wie es ihm gut ergangen war dort, er ...") und zweitens irgendwie eigenartige Ausdrücke dabei hatte, die ich (als Österreicherin) noch nie gehört habe und beim Lesen ebenfalls nicht besonders angenehm waren (Bsp.: "Ich hab ihm telefoniert deswegen, die ..."). Immer wieder findet man zwischendurch auch englische und französische Sätze, die leider nicht immer gleich danach übersetzt werden (Weil man vielleicht davon ausgeht, dass die paar Brocken jeder versteht?). Mit dem Englischen hatte ich kein Problem, das Französische hingegen habe ich nicht immer verstanden, was blöd war, weil ich kein Französischlexikon benutzen wollte. Folgen konnte ich der Geschichte aber trotzdem ohne Weiteres, allerdings bin ich ein Mensch, den das immer stört, wenn ich Sätze lese, die ich nicht verstehe. Alles in allem fand ich die Geschichte einfach nur langweilig. Spannung war für mich überhaupt nicht vorhanden. Alles nur sehr gemächlich und dahinplätschernd. Der Versuch, aus dem Roman einen Krimi zu machen, ist in meinen Augen kläglich gescheitert. Das Verhalten der Protagonisten im Angesicht eines kürzlichen (und so nahen) Todesfalls und deren Motive, sich als Ermittler zu betätigen, konnte und wollte ich vielleicht auch gar nicht nachvollziehen. Es tut mir leid, aber mehr als 2 Sterne kann ich hierfür einfach nicht vergeben.


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