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Serenade für Nadja

Roman


Ein alter Mann sucht seine Vergangenheit, eine junge Frau ihre Zukunft.

Eigentlich soll die Türkin Maya den deutschstämmigen Professor Maximilian Wagner nur während eines Kongresses in Istanbul betreuen. Doch je mehr die junge Frau von seinem Leben erfährt, desto weniger kann sie sich der tragischen Geschichte des alten Mannes entziehen. Ganz allmählich versteht Maya, was es mit der geheimnisvollen Frau, Nadja, auf sich hat, von der Wagner stets erzählt. Und für die er – Jahrzehnte später – am Ufer des Schwarzen Meeres seine Geige auspackt und spielt. Die Geschichte dieser tragischen Liebe lässt Maya nicht los, vor allem als sie immer mehr Parallelen zu ihrem eigenen Leben erkennt …

Portrait
Zülfü Livaneli wurde 1946 in Konya-Ilgın (Türkei) geboren. In den 70er Jahren war er wegen seiner politischen Anschauungen gezwungen, die Türkei zu verlassen, erst 1984 kehrte er zurück. Er war Mitglied des türkischen Parlaments und gründete zusammen mit den griechischen Liedermacher Mikis Theodorakis ein Komitee, das sich besonders für die türkisch-griechische Aussöhnung einsetzte. Als Komponist und Liedermacher, Schriftsteller und Regisseur ist Livaneli einer der bekanntesten Künstler der Türkei und feiert international große Erfolge. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den renommierten »Orhan-Kemal-Literaturpreis«.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 12.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74841-9
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,9/11,7/2,8 cm
Gewicht 305 g
Originaltitel Serenad
Übersetzer Gerhard Meier
Verkaufsrang 101381
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Fiktives Drama und reale Tragödie

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Zülfü Livaneli verknüpft fiktive persönliche Geschichten mit wahren geschichtlichen Fakten; ein dicht geschriebener Roman vor historischem Hintergrund - vielschichtig, spannend und dabei sehr berührend. Ein Buch, das feinfühlig geschichtliche und gesellschaftliche Aspekte aufgreift. Sehr lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
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Konnte garnicht mehr weglegen.
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 24.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich liebe Romane, die reelle geschichtliche Fakten wiedergeben. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Serenade für Nadja
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 08.09.2015

Ein sehr bewegendes, interessantes Buch. Viele, für mich neue, Informationen über die Gräuel der damaligen Zeit, die von den verschiedensten Nationen begangen wurden.

Hätte Potenzial zu mehr
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 15.03.2015

Nachdem ich den Roman Glückseligkeit dieses Autors vor ein paar Jahren begeistert gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Werk. Es geht um Maja, eine Frau von Mitte Dreißig, die an der Uni Istanbul für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Eines Tages soll sie den amerikanischen Professor Maximilian Wagner bei seinem k... Nachdem ich den Roman Glückseligkeit dieses Autors vor ein paar Jahren begeistert gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Werk. Es geht um Maja, eine Frau von Mitte Dreißig, die an der Uni Istanbul für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Eines Tages soll sie den amerikanischen Professor Maximilian Wagner bei seinem kurzem Gastaufenthalt an der Uni begleiten. Die Begegnung mit dem siebenundachtzigjährigen Mann wird ihr Leben von Grund auf verändern. Wer ist dieser freundliche alte Herr, der mit einer Geige unterwegs ist und wer ist diese Nadja, die in seinem Leben so wichtig war, das er eine Serenade für sie komponierte? Maja ist eine moderne Frau, geschieden, alleinerziehend. Doch zum Problem wird es in der in moralischen Fragen konservativen Türkei, als sie den Professor bei einem Ausflug ans Schwarze Meer in einem Motel mit ihrem Körper wärmt, weil der Mann nach einem misslungenen Strandgang zu erfrieren droht und der Fahrer das sieht. Das eine Thema des Romans ist die Stellung der Frau in der Türkei und der Versuch einer Emanzipation. Der Autor vermischt das mit der Geschichte von Maximilian Wagner. Er stammt aus Deutschland und musste das Land zusammen mit seiner jüdischen Frau Nadja in den dreißiger Jahren fluchtartig verlassen. Doch eine furchtbare Tragödie trennt die beiden und findet am Ufer des schwarzen Meeres ihren grausamen Höhepunkt. Das Schiff mit hunderten Flüchtlingen durfte nicht vor Anker gehen, u.a. weil England keine Interesse hatte, die Flüchtlinge nach Palästina weiterfahren zu lassen um den Konflikt dort nicht anzuheizen. Diese Tragödie ist das zweite Thema des Romans. Leider kommt die Geschichte des Professors Wagners und die historischen Aspekte etwas zu kurz, stattdessen konzentriert sich der Autor zu sehr auf den Selbstfindungsprozess von Maja, der etwas zu schablonenhaft geschildert wird.Auch sprachlich bietet das Buch keine besonderen Akzente, ist zu easy geschrieben. Schade, hier wurde Potenzial für ein großes literarisches Werk zu Gunsten einfacher Unterhaltung verschenkt. Wer nicht zu viel erwartet, kann aber dennoch Lesefreude haben, weil das Thema durchaus berührt und nachdenklich macht.