Liebe unter Fischen

Roman

(62)
Eine alpine Liebesgeschichte – erfrischend und herrlich komisch.

Fred Firneis, Lyriker mit sensationellen Auflagen, leidet nach langen alkoholdurchtränkten Jahren an der Literaturfront an einem Burnout. Verlegerin Susanne Beckmann, die ihr Zugpferd in seiner Wohnung in Berlin-Kreuzberg aufspürt, schickt Firneis in eine Holzhütte in den österreichischen Alpen. In Grünbach am See gibt es weder Strom noch Handyempfang, und mit Hilfe des Revierförsters August und dessen klarer Weltsicht kommt Fred langsam wieder zu Kräften. Doch dann taucht Mara auf, eine junge Biologin aus der Slowakei, die ihre Doktorarbeit über einen spannenden kleinen Schwarmfisch namens Elritze schreibt. Bald interessiert sich Fred für sämtliche Details aus Biologie und Verhaltensforschung – und für Mara. Er beginnt wieder zu dichten, und alles entwickelt sich ganz prächtig, bis die idylle plötzlich von düsteren Wolken getrübt wird: Mara ist verschwunden ...

Portrait
René Freund, geboren 1967, lebt als Autor und Übersetzer in Grünau im Almtal. Er studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Völkerkunde. 1990 hängte er seinen Job als Dramaturg am Wiener Theater in der Josefstadt an den Nagel und veröffentlicht seitdem regelmäßig Hörspiele, Sachbücher, Theaterstücke und Romane.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 19.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-47994-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,4 cm
Gewicht 190 g
Buch (Taschenbuch)
8,99
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Alexandra Sand, Thalia-Buchhandlung Landau

Witziges Buch. Hat mich aber nicht so in den Bann gezogen wie "Gut gegen Nordwind". Witziges Buch. Hat mich aber nicht so in den Bann gezogen wie "Gut gegen Nordwind".

„Willkommen in der Natur“

Sina Eckleder

Fred Firneis steckt in einer Krise. Er trinkt, raucht und geht nicht mehr aus dem Haus. Kurzerhand verdonnert seine verzweifelte Verlegerin ihn zum Zwangsurlaub in einer kleinen, abgelegenen Waldhütte in Österreich, damit Fred endlich einen neuen Gedichtband schreibt und so den Verlag vor der Insolvenz rettet. Und obwohl er sich zunächst sträubt, findet er doch nach und nach Gefallen an der Hütte, an dem nahegelegenen See und beginnt wieder zu schreiben. Als dann noch die junge Biologin Mara auftaucht, scheint das Glück perfekt zu sein...

Eine wunderschöne, humorvolle Geschichte, die viel Gelegenheit zum Schmunzeln gibt.
Fred Firneis steckt in einer Krise. Er trinkt, raucht und geht nicht mehr aus dem Haus. Kurzerhand verdonnert seine verzweifelte Verlegerin ihn zum Zwangsurlaub in einer kleinen, abgelegenen Waldhütte in Österreich, damit Fred endlich einen neuen Gedichtband schreibt und so den Verlag vor der Insolvenz rettet. Und obwohl er sich zunächst sträubt, findet er doch nach und nach Gefallen an der Hütte, an dem nahegelegenen See und beginnt wieder zu schreiben. Als dann noch die junge Biologin Mara auftaucht, scheint das Glück perfekt zu sein...

Eine wunderschöne, humorvolle Geschichte, die viel Gelegenheit zum Schmunzeln gibt.

Entspannte Unterhaltung für Zwischendurch - zum Abtauchen. Entspannte Unterhaltung für Zwischendurch - zum Abtauchen.

„Jodeln auf der Goldelse“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine sommerlich leichte Liebesgeschichte - gespannt vom Herzen Berlins in die monumentale Erhabenheit der österreichischen Bergwelt. Der ausgebrannte Autor Alfred nimmt sich notgedrungen eine Auszeit in der weltabgeschiedenen Hütte seiner Verlegerin, lernt hanfanbauende Jodler, faszinierende Fisch-Frauen und die Ruhe in sich selbst kennen - um wieder im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens anzukommen. Dies alles locker, ironisch, sprachgewitzt und liebevoll verpackt in einem kleinen feinen Roman. Eine sommerlich leichte Liebesgeschichte - gespannt vom Herzen Berlins in die monumentale Erhabenheit der österreichischen Bergwelt. Der ausgebrannte Autor Alfred nimmt sich notgedrungen eine Auszeit in der weltabgeschiedenen Hütte seiner Verlegerin, lernt hanfanbauende Jodler, faszinierende Fisch-Frauen und die Ruhe in sich selbst kennen - um wieder im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens anzukommen. Dies alles locker, ironisch, sprachgewitzt und liebevoll verpackt in einem kleinen feinen Roman.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Wer nicht unter seinem Niveau lacht, dem empfehle ich diese Buch. Wer nicht unter seinem Niveau lacht, dem empfehle ich diese Buch.

„Nachmittagslektüre“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Fred Firneis, ehemals erfolgreicher Lyriker, soll nach dem Willen seiner Verlegerin endlich einen neuen Lyrikband schreiben. Zur Erholung und Inspiration wird er von ihr in die Berge geschickt.
Herrlich zu lesen, wie Fred auf dem Weg in die Berghütte an vermeintlich kauzigen Bergbewohnern vorbeikommt, er gleich nach der ersten Nacht aufgrund eines Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten wird und beim verzweifelten Versuch, den Rückweg zu finden, fast ums Leben kommt (das passiert natürlich nicht).
Doch dann geht es aufwärts; er wird vom Förster gerettet, lernt das Jodeln, fängt wieder an zu putzen, pflegt das Haschisch-Feld des Försters und lernt die Biologin Mara kennen.
Klasse die Szene, als eigentlich alles schön ist und Fred nichts besseres zu tun hat, sich auf den Verfall der Welt, des Menschen und sich im Speziellen zu konzentrieren. Ja, ja, alles geht den Bach runter. Aber darauf hat Peter Freund eine gute Antwort.
Nett zu lesen, viel zu schmunzeln und auch die eine oder andere Weisheit verbirgt sich in dem Buch.
Fred Firneis, ehemals erfolgreicher Lyriker, soll nach dem Willen seiner Verlegerin endlich einen neuen Lyrikband schreiben. Zur Erholung und Inspiration wird er von ihr in die Berge geschickt.
Herrlich zu lesen, wie Fred auf dem Weg in die Berghütte an vermeintlich kauzigen Bergbewohnern vorbeikommt, er gleich nach der ersten Nacht aufgrund eines Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten wird und beim verzweifelten Versuch, den Rückweg zu finden, fast ums Leben kommt (das passiert natürlich nicht).
Doch dann geht es aufwärts; er wird vom Förster gerettet, lernt das Jodeln, fängt wieder an zu putzen, pflegt das Haschisch-Feld des Försters und lernt die Biologin Mara kennen.
Klasse die Szene, als eigentlich alles schön ist und Fred nichts besseres zu tun hat, sich auf den Verfall der Welt, des Menschen und sich im Speziellen zu konzentrieren. Ja, ja, alles geht den Bach runter. Aber darauf hat Peter Freund eine gute Antwort.
Nett zu lesen, viel zu schmunzeln und auch die eine oder andere Weisheit verbirgt sich in dem Buch.

„Abtauchen“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Im Klappentext wird "Liebe unter Fischen" mit Glattauers "Gut gegen Nordwind" verglichen. Der Vergleich trifft. Eine ebenso moderne wie vergnügliche Liebesgeschichte, die man kaum aus der Hand legen mag. Ein wirklich nettes Buch, unbedingt empfehlenswert. Optimal zur Ablenkung bei schlechtem Wetter oder mieser Stimmung. Im Klappentext wird "Liebe unter Fischen" mit Glattauers "Gut gegen Nordwind" verglichen. Der Vergleich trifft. Eine ebenso moderne wie vergnügliche Liebesgeschichte, die man kaum aus der Hand legen mag. Ein wirklich nettes Buch, unbedingt empfehlenswert. Optimal zur Ablenkung bei schlechtem Wetter oder mieser Stimmung.

„Herrlich schräg“

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Unterhaltsame Liebesgeschichte, die durch ihren Erzählstil in Briefform ein wenig an Glattauer´s „Gut gegen Nordwind“ erinnert, allerdings nicht dessen Tiefgang hat. Trotzdem macht diese Geschichte viel Spaß, ist schnell und überraschend erzählt und Fred – der tragische Held – wächst einem schnell ans Herz. Ebenso aber seine verzweifelte Verlegerin, die so gut wie insolvent ist, da ihr Starautor Fred nicht mehr schreiben will und daher zu schwerwiegenden Mitteln greifen muss, um sich selbst und ihren kleinen Verlag– und ganz nebenbei auch noch Fred (vor sich selbst) - zu retten… Unterhaltsame Liebesgeschichte, die durch ihren Erzählstil in Briefform ein wenig an Glattauer´s „Gut gegen Nordwind“ erinnert, allerdings nicht dessen Tiefgang hat. Trotzdem macht diese Geschichte viel Spaß, ist schnell und überraschend erzählt und Fred – der tragische Held – wächst einem schnell ans Herz. Ebenso aber seine verzweifelte Verlegerin, die so gut wie insolvent ist, da ihr Starautor Fred nicht mehr schreiben will und daher zu schwerwiegenden Mitteln greifen muss, um sich selbst und ihren kleinen Verlag– und ganz nebenbei auch noch Fred (vor sich selbst) - zu retten…

„Liebe unter Fischen“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ich bin eigentlich kein Liebes-Roman-Leser, aber dieses Buch hat mich dennoch irgendwie gefesselt :-)

Lyriker Fred Firneis leidet nach einem Beziehungsende schwer und entwickelt eine riesengroße Schreibblockade. Seine Verlegerin schickt ihn zum Schreiben in die familieneigene Berghütte ... und ihre beste Freundin als Liebesengel hinterher.
Das Gefühlschaos ist irgendwie vorprogrammiert; aber dennoch nett und unterhaltsam.

Für alle Leser von "Guten gegen Nordwind".
Ich bin eigentlich kein Liebes-Roman-Leser, aber dieses Buch hat mich dennoch irgendwie gefesselt :-)

Lyriker Fred Firneis leidet nach einem Beziehungsende schwer und entwickelt eine riesengroße Schreibblockade. Seine Verlegerin schickt ihn zum Schreiben in die familieneigene Berghütte ... und ihre beste Freundin als Liebesengel hinterher.
Das Gefühlschaos ist irgendwie vorprogrammiert; aber dennoch nett und unterhaltsam.

Für alle Leser von "Guten gegen Nordwind".

„Der Lyriker, die Verlegerin und die Wasserbiologin! “

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Alfred Firneis, erfolgreicher Lyriker,(Ja, die gibt es auch!) leidet unter einer Schreibblockade gepaart mit einem handfesten Burnout: Da das Überleben des Verlages von seinem nächsten Buch abhängt, beschließt Susanne Beckmann, seine Verlegerin ihn in den Urlaub zu schicken, und zwar in ihre Berghütte, ohne fließendes Wasser und ohne Strom aber mit einer tollen Aussicht auf den See und viel Zeit zum Nachdenken und hoffentlich auch zum Schreiben. Nach einigen Tagen taucht Mara, die Wasserbiologin mit Forschungsgebiet: das Liebesleben der Elritze, auf und eine zarte Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.

Wie auf dem Buchcover verkündet erinnert die Geschichte an "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen". Sie ist zum Teil in Briefen und zum Teil erzählerisch verfasst und gespickt mit Humor, feiner Ironie und jede Menge Lebensweisheiten.

Die perfekte kleine feine Lektüre für zwischendurch!
Alfred Firneis, erfolgreicher Lyriker,(Ja, die gibt es auch!) leidet unter einer Schreibblockade gepaart mit einem handfesten Burnout: Da das Überleben des Verlages von seinem nächsten Buch abhängt, beschließt Susanne Beckmann, seine Verlegerin ihn in den Urlaub zu schicken, und zwar in ihre Berghütte, ohne fließendes Wasser und ohne Strom aber mit einer tollen Aussicht auf den See und viel Zeit zum Nachdenken und hoffentlich auch zum Schreiben. Nach einigen Tagen taucht Mara, die Wasserbiologin mit Forschungsgebiet: das Liebesleben der Elritze, auf und eine zarte Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.

Wie auf dem Buchcover verkündet erinnert die Geschichte an "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen". Sie ist zum Teil in Briefen und zum Teil erzählerisch verfasst und gespickt mit Humor, feiner Ironie und jede Menge Lebensweisheiten.

Die perfekte kleine feine Lektüre für zwischendurch!

„Mal wiede was anderes.“

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Hagen

Was macht man mit einem Autor, der nicht mehr schreiben will oder kann und die eigene Existenz auf dem Spiel steht? Man schickt diesen Wahlberliner in eine einsame Berghütte in sein Heimatland Österreich und hofft, dass er dort was ordentliches zu Papier bringt.
Ein kurzweiliges Buch mit Originalen besetzt, die aber jeder für sich äußerst sympathisch sind und das Buch zu einer durch und durch runden Sache machen. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht und ich kann es jedem, der ein leichtes Buch, das nicht in die total seichte Schiene einzuordnen ist, wärmstens empfehlen. Nicht zuletzt wegen der unvorhersehbaren Wendungen, die die Handlung nimmt.
Was macht man mit einem Autor, der nicht mehr schreiben will oder kann und die eigene Existenz auf dem Spiel steht? Man schickt diesen Wahlberliner in eine einsame Berghütte in sein Heimatland Österreich und hofft, dass er dort was ordentliches zu Papier bringt.
Ein kurzweiliges Buch mit Originalen besetzt, die aber jeder für sich äußerst sympathisch sind und das Buch zu einer durch und durch runden Sache machen. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht und ich kann es jedem, der ein leichtes Buch, das nicht in die total seichte Schiene einzuordnen ist, wärmstens empfehlen. Nicht zuletzt wegen der unvorhersehbaren Wendungen, die die Handlung nimmt.

„Eine humorvolle Liebesgeschichte“

Nadine Lehnert, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Um den Lyriker Fred Firneis ist es still geworden. Er steckt in einer Schaffenskrise und zerfließt in Selbstmitleid. Seine Verlegerin setzt alles daran, den in sich gekehrten Autor wieder zum Schreiben zu bewegen – allerdings nicht nur aus reiner Nächstenliebe. Als nichts mehr hilft, schickt sie ihn kurzerhand auf eine Berghütte in den österreichischen Alpen. Ohne Strom, ohne Handyempfang und nahezu völlig abgeschottet findet er nach anfänglicher Skepsis gefallen an der Einsamkeit. Und dann kommt Mara ins Spiel ...

René Freund ist eine herrliche, kurzweilige Geschichte gelungen. Ohne Kitsch und mit viel Humor erzählt der Autor eine Liebesgeschichte inmitten herrlicher Natur. Ein perfekter Lese-Nachmittag ist garantiert!
Um den Lyriker Fred Firneis ist es still geworden. Er steckt in einer Schaffenskrise und zerfließt in Selbstmitleid. Seine Verlegerin setzt alles daran, den in sich gekehrten Autor wieder zum Schreiben zu bewegen – allerdings nicht nur aus reiner Nächstenliebe. Als nichts mehr hilft, schickt sie ihn kurzerhand auf eine Berghütte in den österreichischen Alpen. Ohne Strom, ohne Handyempfang und nahezu völlig abgeschottet findet er nach anfänglicher Skepsis gefallen an der Einsamkeit. Und dann kommt Mara ins Spiel ...

René Freund ist eine herrliche, kurzweilige Geschichte gelungen. Ohne Kitsch und mit viel Humor erzählt der Autor eine Liebesgeschichte inmitten herrlicher Natur. Ein perfekter Lese-Nachmittag ist garantiert!

„Die perfekte Urlaubslektüre!“

Silke Buckow, Thalia-Buchhandlung Bremen

Der unter einer Schreibblockade leidende und ein wenig eigenbrötlerische Autor Fred Firneis landet in einer einsamen Berghütte mit See irgendwo in Österreich und seine geldklamme aber sehr geschäftstüchtige Verlegerin hofft, dass er ihr bald mit einem Bestseller aus der Misere hilft. Ganz so einfach scheint das mit Fred aber nicht zu funktionieren. Bis irgendwann eine junge "Fischforscherin" die kleine Berghütte und den einsamen Fred entdeckt... Die Kapitel des Buches sind kurz, was ich sehr mag und zum Teil wird die Handlung in Briefen, die sich der Autor und seine Verlegerin schreiben, erzählt, was witzig und charmant ist, weil Fred einfach wunderbar komische Briefe schreiben kann. Alles in allem eine leichte, beschwingte Sommerkomödie mit lustigen und pointierten Dialogen, die ich nur empfehlen kann!
Der unter einer Schreibblockade leidende und ein wenig eigenbrötlerische Autor Fred Firneis landet in einer einsamen Berghütte mit See irgendwo in Österreich und seine geldklamme aber sehr geschäftstüchtige Verlegerin hofft, dass er ihr bald mit einem Bestseller aus der Misere hilft. Ganz so einfach scheint das mit Fred aber nicht zu funktionieren. Bis irgendwann eine junge "Fischforscherin" die kleine Berghütte und den einsamen Fred entdeckt... Die Kapitel des Buches sind kurz, was ich sehr mag und zum Teil wird die Handlung in Briefen, die sich der Autor und seine Verlegerin schreiben, erzählt, was witzig und charmant ist, weil Fred einfach wunderbar komische Briefe schreiben kann. Alles in allem eine leichte, beschwingte Sommerkomödie mit lustigen und pointierten Dialogen, die ich nur empfehlen kann!

„Zurück zur Natur“

M. Brandt, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Autor Fred Firneis hatte sich verloren, findet aber Dank seiner Verlegerin - der das Wasser bis zum Hals steht - nicht nur sich, sondern auch die Liebe wieder. Försterweisheiten, Dorfpublikum und Biologie-Exkurse in die (einstudierte) Welt der Elritzen inklusive. Herrlich!
Wenn es manchmal auch sehr hilfreich sein kann, bin ich trotzdem kein Freund von vergleichenden Empfehlungen, schon gar nicht als (oft einziges) Verkaufs- bzw. Lesargument (der Verlage). Wer es sich aber einfach machen möchte, stößt ins selbe Horn und sagt einfach "für alle Gut-gegen-Nordwind-Leser". Ich jedoch finde die Charaktere interessanter und charmanter - weil kauziger - und Story wie Stil wesentlich kurzweiliger und überraschender als den viel zitierten Bestseller!
Autor Fred Firneis hatte sich verloren, findet aber Dank seiner Verlegerin - der das Wasser bis zum Hals steht - nicht nur sich, sondern auch die Liebe wieder. Försterweisheiten, Dorfpublikum und Biologie-Exkurse in die (einstudierte) Welt der Elritzen inklusive. Herrlich!
Wenn es manchmal auch sehr hilfreich sein kann, bin ich trotzdem kein Freund von vergleichenden Empfehlungen, schon gar nicht als (oft einziges) Verkaufs- bzw. Lesargument (der Verlage). Wer es sich aber einfach machen möchte, stößt ins selbe Horn und sagt einfach "für alle Gut-gegen-Nordwind-Leser". Ich jedoch finde die Charaktere interessanter und charmanter - weil kauziger - und Story wie Stil wesentlich kurzweiliger und überraschender als den viel zitierten Bestseller!

„Für Ihren eReader!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Das ist eine wirklich unterhaltende, witzige und spritzige Liebesgeschichte zwischen dem Lyriker Fred und der angeblichen Biologin Mara, die "zufällig" in der Almhütte von Verlegerin Susanne zusammentreffen. Lustig und ablenkend! Auf jeden Fall: Lesenswert! Das ist eine wirklich unterhaltende, witzige und spritzige Liebesgeschichte zwischen dem Lyriker Fred und der angeblichen Biologin Mara, die "zufällig" in der Almhütte von Verlegerin Susanne zusammentreffen. Lustig und ablenkend! Auf jeden Fall: Lesenswert!

„Liebe unter Fischen“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein Lyriker mit Burnout, eine Verlegerin die in Schulden badet, eine einsam gelegene Hütte in den Bergen Österreichs...
Eine etwas andere Liebesgeschichte!
Ein Lyriker mit Burnout, eine Verlegerin die in Schulden badet, eine einsam gelegene Hütte in den Bergen Österreichs...
Eine etwas andere Liebesgeschichte!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
26
31
5
0
0

Zurück ins Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 04.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Je weniger die Dinge um mich werden, umso mehr werde ich" Alfred Firneis hat mit 2 Lyrik-Büchern den Nerv der Zeit getroffen und damit seiner Verlegerin Susanne Beckmann eine gesicherte Existenz beschert. Nun geht es dem Verlag nicht so gut und Firneis soll nachlegen. Der aber verlottert so langsam in... "Je weniger die Dinge um mich werden, umso mehr werde ich" Alfred Firneis hat mit 2 Lyrik-Büchern den Nerv der Zeit getroffen und damit seiner Verlegerin Susanne Beckmann eine gesicherte Existenz beschert. Nun geht es dem Verlag nicht so gut und Firneis soll nachlegen. Der aber verlottert so langsam in seiner Kreuzberger Wohnung. Nach einem physischen und psychischen Zusammenbruch will aus dem Kerker seiner schlechten Gewohnheiten – saufen, zweifeln, fürchten, verzweifeln – ausbrechen und macht sich auf den Weg zu einer aus Lärchenholz gebauten Hütte in Grünbach am Elbsee in Österreich. Hier trifft er auf die Limnologin Mara, die ihm erklärt, wie die Elritzen Liebe machen - und ist ganz hin und weg. Obwohl er sich als Ekel und irgendwie unnahbar gibt, war mir Alfred "Fred" Firneis von Angang an recht sympathisch. Schon seine Ansage auf dem Anrufbeantworter "Bitte hinterlassen sie keine Nachricht: Ich rufe nicht zurück" finde ich witzig und hat mich für ihn eingenommen. Ich würde jetzt gerne neben ihm und dem jungen Revierförster August mit Lederhose und Nixentatoo, den ich auch sehr mag, vielleicht weil er das genau Gegegenteil zu Fred ist, auf der kleinen Bank vor der Hütte am See sitzen und mir seine Lebensweisheiten anhören. Ich finde es rührend, wie sich Fred ohne Elektrizität und warmes Wasser versucht in der Einsamkeit einzurichtren. Freds Verlegerin Susanne kommt mir sehr egoistisch, nur auf sich und den Verlag bedacht und manipulativ vor. Mara dagegen halte ich für etwas naiv, sie lässt sich manipulieren, merkt aber noch gerade rechtzeitig, was ihr wichtig ist. Die Geschichte ist nach Tagen aufgeteilt, und enthält anfangs auf der Hütte meist Briefen, zuerst nur von Fred an Susanne, bis sie dann auch antwortet. Gerade die Briefe lassen noch vielmehr als die vorhergehenden und die folgenden Gespräche tief in Freds Seele blicken. Hier und da schien mir die Handlung etwas verworren, fügt sich aber zum Schluss hin zu einem kompletten Ganzen zusammen. Der Schreib- und Erzählstil ist leicht und flüssig und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Der Bucheinband weist auf Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" hin, das ich auch gelesen habe. Mir persönlich hat "Liebe unter Fischen" noch einen Tick besser gefallen. Ich habe gute Unterhaltung mit nicht alltäglichen Charaktären bekommen.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2016
Bewertet: anderes Format

Leichtfüßig und amüsant erzählt Renè Freund die Geschichte von Fred, Bestseller-Autor mit Burnout, der in der Abgeschiedenheit der Berge wieder zu seinem Glück findet.

Vorne hui, hinten pfui!
von marcello am 28.04.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Liebe unter Fischen“ handelt von Alfred Firneis. Der gebürtige Österreicher feierte bereits in Berlin mit zwei Gedichtbänden Erfolge. Nun ist er aber an einem Tiefpunkt angelangt. Fred hat Angst vor die Tür zu gehen, er trinkt den lieben langen Alkohol und für seine eigenen Werke hat er nur noch... „Liebe unter Fischen“ handelt von Alfred Firneis. Der gebürtige Österreicher feierte bereits in Berlin mit zwei Gedichtbänden Erfolge. Nun ist er aber an einem Tiefpunkt angelangt. Fred hat Angst vor die Tür zu gehen, er trinkt den lieben langen Alkohol und für seine eigenen Werke hat er nur noch Kritik übrig. Seine Verlegerin Susanne Beckmann kann dies nicht mehr mit Ansehen, zumal der Erfolg ihres Verlages von einem weiteren Bestsellers Firneis’ abhängig ist. Also verfrachtet sie ihren Schützling kurzerhand mit der Diagnose „Burnout“ nach Österreich auf eine einsame Hütte. Dort findet er tatsächlich wieder zu sich selbst und zu vielem anderen… Bis zur Hälfte des Romanes war ich sehr angetan. Fred Firneis war trotz seiner Macken sehr sympathisch und vor allem wurde er auch so dargestellt, dass man schnell mit ihm mit empfinden konnte. Die Story an sich war auch vielversprechend. Ein Mann am Tiefpunkt seines Lebens geht in die Einsamkeit, um als neuer Mensch mit Hoffnung zurückzukehren. Hinzu kam der abwechslungsreiche Erzählstil. Mal personaler Erzählstil, mal Austausch anhand von Briefen, mal Mails, mal Sms, mal Ansagen auf dem Anrufbeantworter. Da man nie wusste, was einen auf der nächsten Seite für ein Erzählstil erwarten würde, gab dies zusätzlich Spannung. Ganz besonders hat mir auch gefallen, wie charmant und beiläufig witzig dieser Roman war, zumindest Schmunzeln konnte man bei „Liebe unter Fischen“ permanent. Besonders in seinen Briefen an seine Verlegerin Susanne wurde dies deutlich. Hinzu kam, dass diese Briefe mal wieder bestätigten, dass man in schriftlicher Form am ehrlichsten ist und so war der Prozess von Fred wunderbar zu erkennen. Der zweite sehr gelungene Aspekt war dann, wie mit dem Gegensatz Stadt-Land umgegangen wurde. Ein beliebtes Thema, das auch nie langweilig wird. So traf ein völlig fertiger Fred mit den Eindrücken der Großstadt auf die Einfachheit der Leute im österreichischen Hochland. Statt dadurch Konfliktpotenzial hervorzubeschwören, wurde dieser Gegensatz dazu genutzt Fred wieder zu „heilen“. Die zweite Hälfte dann war nicht grottenschlecht, aber sie konnte nicht wirklich mit der ersten mithalten und somit endete der Roman dann etwas ernüchternd. Der ganze Plot wirkte am Ende einfach zu sehr konzentriert und ich hatte das Gefühl, dass es am Ende unbedingt für alle ein Happyend geben muss. Dies war auch der Grund, warum ich die permanenten Perspektivwechsel gegen Ende nicht als spannungssteigerndes Element empfunden habe, sondern einfach nur vorhersehbar. Und gerade weil es so vorhersehbar war kam das offene Ende dann wiederum sehr unerwartet. Dies spricht aber ebenfalls dafür, dass es dem Autor, René Freund, nicht gelungen ist einen Stil und vor allem einen Stil auf einem ähnlich hohen Niveau beizubehalten. Mein Fazit ist also, dass „Liebe unter Fischen“ gut für eine kurzweilige Lektüre geeignet ist. Die Handlung ist nicht kompliziert, sie lässt sich einfach lesen und dadurch ist man auch schnell mit Leser fertig. Inhaltlich weist der Roman ab der zweiten Hälfte einige Mängel auf, die das Gesamtbild dann doch stören. Wer also einfach nur gut unterhalten werden will, ist hiermit sicherlich gut bedient, wer aber auch inhaltlich eine nachvollziehende Storyline mit Tiefgang geboten haben möchte, sollte sich lieber anderweitig umsehen. Somit vergebe ich drei Sterne.