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Das Seelenhaus

6 CDs. Nominiert für den Women's Prize for Fiction 2014

(45)
Nordisland 1828. Die Tat war grausam: zwei Männer erschlagen, erstochen und verbrannt. Angeklagt und zum Tode verurteilt wird Agnes Magnúsdóttir, eine Magd von Mitte 30. Die letzten Monate vor ihrer Hinrichtung soll sie auf dem Hof eines Beamten und seiner Familie verbringen. Entsetzt darüber, eine verurteilte Mörderin in ihrem Haus zu haben, meidet die Familie jeglichen Kontakt. Nur der junge Dekan Tóti, der die Verurteilte auf den Pfad der Wahrheit und der Buße führen soll, spricht mit ihr. Als dann der Winter naht und die Gemeinschaft in der schroffen Landschaft zusammenrücken muss, enthüllt sich Agnes’ Geschichte vollständig und die Familie muss feststellen, dass das, was sie für wahr hielt, vielleicht nicht stimmt.
Portrait
Hannah Kent, geboren 1985 in Adelaide, Australien, ist die Mitbegründerin der australischen Literaturzeitschrift Kill Your Darlings. 2011 gewann sie den Writing Australia Unpublished Manuscript Award für ihr Debüt Das Seelenhaus. Seit seiner Publikation 2013 ist der Roman in fast dreißig Sprachen übersetzt worden, stürmte die Bestsellerlisten und gewann weitere zahlreiche Preise. Wo drei Flüsse sich kreuzen ist Hannah Kents lang erwarteter zweiter Roman, mit dem sie ihrer Faszination für archaische Mythen des Nordens treu bleibt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Vera Teltz, Tobias Kluckert
Anzahl 6
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 12.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783899039184
Genre Belletristik
Verlag Hörbuch Hamburg
Auflage 1
Spieldauer 467 Minuten
Übersetzer Leonie Reppert-Bismarck, Thomas Rütten
Hörbuch (CD)
16,29
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Das Schicksal der zum Tode verurteilten Magd geht echt unter die Haut. Dieser nach einem wahren Vorfall geschriebene Roman ist eine gute Ergänzung zum Island-Reiseführer. Das Schicksal der zum Tode verurteilten Magd geht echt unter die Haut. Dieser nach einem wahren Vorfall geschriebene Roman ist eine gute Ergänzung zum Island-Reiseführer.

Larissa Stoff, Thalia-Buchhandlung Düren

Ein sehr eindringlicher und intensiver Roman, der mich mit ins Island des 19. Jahrhunderts genommen hat und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird! Ein sehr eindringlicher und intensiver Roman, der mich mit ins Island des 19. Jahrhunderts genommen hat und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Ich hoffe, die talentierte Schriftstellerin Hannah Kent schreibt nach diesem beeindruckenden Debütroman weitere Bücher. Ich kann es kaum erwarten! Ich hoffe, die talentierte Schriftstellerin Hannah Kent schreibt nach diesem beeindruckenden Debütroman weitere Bücher. Ich kann es kaum erwarten!

Paula Ulrich, Thalia-Buchhandlung Düren

Mit jedem Stück ihrer bedrückenden Vergangenheit fesselt Agnes Geschichte den Leser zunehmend. Einfühlsam geschrieben und historisch überragend recherchiert. Mit jedem Stück ihrer bedrückenden Vergangenheit fesselt Agnes Geschichte den Leser zunehmend. Einfühlsam geschrieben und historisch überragend recherchiert.

Diotima Johanns, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Island, 19. Jahrhundert: Gut recherchiert und mit großer erzählerischer Kraft bringt die Autorin dem Leser die damaligen Lebensumstände und Agnes Schicksal nahe. Island, 19. Jahrhundert: Gut recherchiert und mit großer erzählerischer Kraft bringt die Autorin dem Leser die damaligen Lebensumstände und Agnes Schicksal nahe.

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Außergewöhnlicher historischer und spannender Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht Außergewöhnlicher historischer und spannender Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht

„Ein überaus bitteres Ende...“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

...nimmt das Leben von Agnes, die, historisch belegt, die letzte Frau war die in Island hingerichtet wurde. Das ganze geschah 1828. Sie wurde des Mordes an zwei Männern beschuldigt. Der Vikar dem sie sich anvertraute, sorgte dafür das sie ihre letzten Lebenstage nicht im Gefängnis verbringen musste, sondern auf einem Gehöft als Magd arbeiten konnte. Dort erfährt sie Ablehnung, aber auch Wärme und beginnt so nach und nach ihre Geschichte zu erzählen. Die Geschichte ist authentisch und hat mich wirklich tief im Innersten berührt. ...nimmt das Leben von Agnes, die, historisch belegt, die letzte Frau war die in Island hingerichtet wurde. Das ganze geschah 1828. Sie wurde des Mordes an zwei Männern beschuldigt. Der Vikar dem sie sich anvertraute, sorgte dafür das sie ihre letzten Lebenstage nicht im Gefängnis verbringen musste, sondern auf einem Gehöft als Magd arbeiten konnte. Dort erfährt sie Ablehnung, aber auch Wärme und beginnt so nach und nach ihre Geschichte zu erzählen. Die Geschichte ist authentisch und hat mich wirklich tief im Innersten berührt.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Die Geschichte der letzten Hinrichtung in Island- die übrigens noch gar nicht so lange her ist.
Berührend und fesselnd
Die Geschichte der letzten Hinrichtung in Island- die übrigens noch gar nicht so lange her ist.
Berührend und fesselnd

Anna Möllmann, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Düsterer, mitreißender Roman, basierend auf einer wahren Begebenheit! Obwohl man das Ende kennt, kann man nicht aufhören zu lesen! Sehr gut recherchiert! Düsterer, mitreißender Roman, basierend auf einer wahren Begebenheit! Obwohl man das Ende kennt, kann man nicht aufhören zu lesen! Sehr gut recherchiert!

Nicole Simic, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Die ungewöhnliche Geschichte von Agnes Magnúsdóttir, der letzten Frau, die in Island hingerichtet wurde. Hervorragend recherchiert, mitreißend und einfühlsam erzählt. Lesenswert! Die ungewöhnliche Geschichte von Agnes Magnúsdóttir, der letzten Frau, die in Island hingerichtet wurde. Hervorragend recherchiert, mitreißend und einfühlsam erzählt. Lesenswert!

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Neuss

Atemberaubend, einfühlsam und spannend bis zur letzten Seite.
Eine grandiose Zeitreise ins Island des 19. Jahrhunderts.
Atemberaubend, einfühlsam und spannend bis zur letzten Seite.
Eine grandiose Zeitreise ins Island des 19. Jahrhunderts.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Ein historisch belegter Fall, beeindruckend geschrieben, als Erstlingswerk sticht das Buch hervor. Die Geschichte ging mir echt unter die Haut. Ein historisch belegter Fall, beeindruckend geschrieben, als Erstlingswerk sticht das Buch hervor. Die Geschichte ging mir echt unter die Haut.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Die Geschichte der letzten auf Island hingerichteten Frau. Erzählt wir ihr letzter Winter bei einer Bauernfamilie und ihre, wahre Lebensgeschichte und ihrer großen Liebe. Super! Die Geschichte der letzten auf Island hingerichteten Frau. Erzählt wir ihr letzter Winter bei einer Bauernfamilie und ihre, wahre Lebensgeschichte und ihrer großen Liebe. Super!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein atmosphärisches Buch, das durch eine tolle Sprache und vielschichtige Charaktere besticht. Absolut empfehlenswert! Ein atmosphärisches Buch, das durch eine tolle Sprache und vielschichtige Charaktere besticht. Absolut empfehlenswert!

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine ungewöhnliche Geschichte! Island 1828: Agnes wird des Mordes angeklagt und soll bis zu ihrer Hinrichtung bei einer Familie wohnen. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht.. Eine ungewöhnliche Geschichte! Island 1828: Agnes wird des Mordes angeklagt und soll bis zu ihrer Hinrichtung bei einer Familie wohnen. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht..

„....die letzte Hinrichtung auf Island !“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln



1828 auf Island , ein kalter düsterer Winter und auf dem Kornsahof gibt es eine Einquartierung ! Agnes, eine selbstbewusste und streng verschlossene Magd ist beschuldigt zwei Männer getötet zu haben und wird die Zeit bis zu ihrer Hinrichtung auf dem Hof des Landesbeamten und seiner Familie verbringen. Die Familie ist entsetzt und voller Misstrauen: eine verurteilte Mörderin in ihrer Mitte , - doch Agnes ist willig bei der Arbeit und fügt sich. Ihrem Seelenheil zur Seite steht ein junger Vikar , mit dem sie intensive Gespräche führt, die nicht zuletzt durch die häusliche Enge bedingt , jeder mithören kann ! So langsam gerät die offizielle Geschichte , die vor Gericht verhandelt wurde ins Wanken ,lässt einen regelrechten Hexenprozess erahnen und so etwas wie Sympathie für Agnes wächst ! Intensiv, düster und spannend ist dieser Roman, dessen Grundlage wahre Fakten, belegt mit vielen Dokumenten - hat ! Agnes kommt immer wieder selbst zu Wort und wir bekommen eine Ahnung ihres Innenlebens und der damaligen Situation der Frauen auf Island ! Lesenswert....


1828 auf Island , ein kalter düsterer Winter und auf dem Kornsahof gibt es eine Einquartierung ! Agnes, eine selbstbewusste und streng verschlossene Magd ist beschuldigt zwei Männer getötet zu haben und wird die Zeit bis zu ihrer Hinrichtung auf dem Hof des Landesbeamten und seiner Familie verbringen. Die Familie ist entsetzt und voller Misstrauen: eine verurteilte Mörderin in ihrer Mitte , - doch Agnes ist willig bei der Arbeit und fügt sich. Ihrem Seelenheil zur Seite steht ein junger Vikar , mit dem sie intensive Gespräche führt, die nicht zuletzt durch die häusliche Enge bedingt , jeder mithören kann ! So langsam gerät die offizielle Geschichte , die vor Gericht verhandelt wurde ins Wanken ,lässt einen regelrechten Hexenprozess erahnen und so etwas wie Sympathie für Agnes wächst ! Intensiv, düster und spannend ist dieser Roman, dessen Grundlage wahre Fakten, belegt mit vielen Dokumenten - hat ! Agnes kommt immer wieder selbst zu Wort und wir bekommen eine Ahnung ihres Innenlebens und der damaligen Situation der Frauen auf Island ! Lesenswert....

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Eisig, beklemmend und faszinierend. Kent schreibt von der letzten Hinrichtung in Island. Gewaltig! Eisig, beklemmend und faszinierend. Kent schreibt von der letzten Hinrichtung in Island. Gewaltig!

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein außergewöhnlicher Mix aus Krimi, Historienroman und Lebensbildnis. Nicht nur für Fans von Island-Krimis die perfekte Lektüre. Ein außergewöhnlicher Mix aus Krimi, Historienroman und Lebensbildnis. Nicht nur für Fans von Island-Krimis die perfekte Lektüre.

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Atmosphärisch sehr düster und so packend, dass man fast denkt, man befindet sich mit den Personen in einem Raum während man über sie liest. Ein extrem gut gelungenes Debüt. Atmosphärisch sehr düster und so packend, dass man fast denkt, man befindet sich mit den Personen in einem Raum während man über sie liest. Ein extrem gut gelungenes Debüt.

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

An einem Einzelschicksal wird das Landleben im 19. Jahrhundert exemplarisch dargestellt, vor allem die krasse Rechtlosigkeit der unteren Schichten. An einem Einzelschicksal wird das Landleben im 19. Jahrhundert exemplarisch dargestellt, vor allem die krasse Rechtlosigkeit der unteren Schichten.

„Agnes Magnúsdóttir - eine Mörderin ??“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Island 1828: Die als Mörderin verurteilte Agnes Magnúsdóttir wird zum Kornsáhof gebracht,um dort auf ihre Hinrichtung zu warten. Jón Jónsson, der Dienstmann des Landkreises, seine Frau Margrét und die beiden Töchter Lauga und Steina sind entsetzt, denn sie wollen keine Mörderin unter ihrem Dach. Aber das Bündel Mensch, das bei ihnen abgeladen wird, lässt sie doch nicht kalt. Abgemagert, schmutzig und verlaust kommt Agnes bei der Familie an und wird erst mal in einen menschenwürdigen Zustand gebracht.
Zu ihrer Läuterung und als seelischer Beistand wird der junge Pfarrvikar Tóti Jónsson zum Kornsáhof geschickt. Langsam öffnet sich Agnes ihrer Umwelt, fasst Vertrauen und fängt an ihre traurige Geschichte zu erzählen ......
Auch wenn man von Anfang an das Ende der Geschichte kennt, zieht sie einen in ihren Bann. Island zu Anfang des 19. Jahrhunderts ist eine Insel voller Entbehrungen, Kälte und Mühsal für Mensch und Tier. Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und wenn auch einiges dichterische Freiheit ist, so sind doch die Lebensumstände sehr realistisch dargestellt. Agnes selbst wächst dem Leser ans Herz. Man ist empört über die Ungerechtigkeit, die ihrem Leben ein Ende setzt und auch wenn das Ende von Anfang an klar ist - man hofft auf das Wunder ..... Das Seelenhaus berührt den Leser wirklich in der Seele.
Island 1828: Die als Mörderin verurteilte Agnes Magnúsdóttir wird zum Kornsáhof gebracht,um dort auf ihre Hinrichtung zu warten. Jón Jónsson, der Dienstmann des Landkreises, seine Frau Margrét und die beiden Töchter Lauga und Steina sind entsetzt, denn sie wollen keine Mörderin unter ihrem Dach. Aber das Bündel Mensch, das bei ihnen abgeladen wird, lässt sie doch nicht kalt. Abgemagert, schmutzig und verlaust kommt Agnes bei der Familie an und wird erst mal in einen menschenwürdigen Zustand gebracht.
Zu ihrer Läuterung und als seelischer Beistand wird der junge Pfarrvikar Tóti Jónsson zum Kornsáhof geschickt. Langsam öffnet sich Agnes ihrer Umwelt, fasst Vertrauen und fängt an ihre traurige Geschichte zu erzählen ......
Auch wenn man von Anfang an das Ende der Geschichte kennt, zieht sie einen in ihren Bann. Island zu Anfang des 19. Jahrhunderts ist eine Insel voller Entbehrungen, Kälte und Mühsal für Mensch und Tier. Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und wenn auch einiges dichterische Freiheit ist, so sind doch die Lebensumstände sehr realistisch dargestellt. Agnes selbst wächst dem Leser ans Herz. Man ist empört über die Ungerechtigkeit, die ihrem Leben ein Ende setzt und auch wenn das Ende von Anfang an klar ist - man hofft auf das Wunder ..... Das Seelenhaus berührt den Leser wirklich in der Seele.

„Ein entbehrungsreiches Leben“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Island 1828: In der harten und kargen Zeit des 19. Jahrhunderts fristet die Magd Agnes Magnusdottir ein
arbeitsreiches und freudloses Dasein. Als sie des Mordes an zwei Männern angeklagt wird, muss sie die Zeit bis zur Hinrichtung im Haus und auf dem Hof eines Beamten verbringen. Verständlicherweise ist dessen Familie wenig davon begeistert, eine verurteilte Mörderin unter ihrem Dach beherbergen zu müssen. In ihrem Schmerz und ihrer Angst vor ihrem nahen Tod, vertraut Agnes einem jungen Vikar und der Hausherrin ihre entbehrungsreiche Lebensgeschichte an. Schnell wird klar, dass der außergewöhnlich intelligenten jungen Frau ein großes Unrecht widerfährt.
Dieser Roman besticht durch seine klare einfache Sprache und erzählt auf eine ungewöhnliche schnörkellose Art die wahre Geschichte der Agnes Magnusdottir, die als letzter Mensch in Island hingerichtet wurde.
Island 1828: In der harten und kargen Zeit des 19. Jahrhunderts fristet die Magd Agnes Magnusdottir ein
arbeitsreiches und freudloses Dasein. Als sie des Mordes an zwei Männern angeklagt wird, muss sie die Zeit bis zur Hinrichtung im Haus und auf dem Hof eines Beamten verbringen. Verständlicherweise ist dessen Familie wenig davon begeistert, eine verurteilte Mörderin unter ihrem Dach beherbergen zu müssen. In ihrem Schmerz und ihrer Angst vor ihrem nahen Tod, vertraut Agnes einem jungen Vikar und der Hausherrin ihre entbehrungsreiche Lebensgeschichte an. Schnell wird klar, dass der außergewöhnlich intelligenten jungen Frau ein großes Unrecht widerfährt.
Dieser Roman besticht durch seine klare einfache Sprache und erzählt auf eine ungewöhnliche schnörkellose Art die wahre Geschichte der Agnes Magnusdottir, die als letzter Mensch in Island hingerichtet wurde.

„Licht in der Dunkelheit“

Ina Küchler, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Hannah Kent entführt den Leser in ein Stück isländische Geschichte. Dunkel und kalt, aber auch mit viel Liebe und Wärme. Bewegend und sehr ergreifend. Hannah Kent entführt den Leser in ein Stück isländische Geschichte. Dunkel und kalt, aber auch mit viel Liebe und Wärme. Bewegend und sehr ergreifend.

„Großartiger historischer Island-Roman“

Sabrina Bredlow, Thalia-Buchhandlung Jena

Hannah Kent hat sich für ihr intensives Portrait einer einfachen Magd des 19. Jahrhundert eine makabre, aber faszinierende historische Berühmtheit ausgesucht. Anges Magnúsdóttir war der letzte Mensch, der in Island hingerichtet wurde. Sie wurde beschuldigt, zwei Männer aus Habgier umgebracht zu haben. Dass in diesem Roman nichts so ist, wie es scheint, ist von Anfang an klar. Denn Agnes ist mehr als eine habgierige Magd. Sie ist zu klug für ihre Zeit; zu klug für ein unehelich geborenes Kind; zu klug für eine selbstbewusste Frau, die mehr im Leben will, als ihr das rückständige Island dieser Zeit bieten kann, und letztlich ist sie blind vor Liebe.

Hannah Kent schafft mit »Seelenhaus« einen einzigartigen und wunderbaren Blick in das historische Island. Ihre Sprache changiert dabei zwischen Poesie und unverblümter Direktheit und fesselt auf jeder einzelnen Seite.
Hannah Kent hat sich für ihr intensives Portrait einer einfachen Magd des 19. Jahrhundert eine makabre, aber faszinierende historische Berühmtheit ausgesucht. Anges Magnúsdóttir war der letzte Mensch, der in Island hingerichtet wurde. Sie wurde beschuldigt, zwei Männer aus Habgier umgebracht zu haben. Dass in diesem Roman nichts so ist, wie es scheint, ist von Anfang an klar. Denn Agnes ist mehr als eine habgierige Magd. Sie ist zu klug für ihre Zeit; zu klug für ein unehelich geborenes Kind; zu klug für eine selbstbewusste Frau, die mehr im Leben will, als ihr das rückständige Island dieser Zeit bieten kann, und letztlich ist sie blind vor Liebe.

Hannah Kent schafft mit »Seelenhaus« einen einzigartigen und wunderbaren Blick in das historische Island. Ihre Sprache changiert dabei zwischen Poesie und unverblümter Direktheit und fesselt auf jeder einzelnen Seite.

„Geborgenheit“

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Eine Geschichte, die zu Herzen geht. Die Geschichte einer jungen Frau, die von Anfang an nicht willkommen war und sich daher nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Doch ihre zurückhaltende Art lässt Irrtümer aufkommen und verstärkt den schlechten Ruf, der seit ihrer Kindheit auf ihr lastet. Deshalb wird sie für ein schreckliches Verbrechen bestraft. Doch war es wirklich Mord?
Mitfühlend, ergreifend und doch irgendwie unfassbar. Hier wird mehr als einer Person tief in die Seele geschaut.

Eine Geschichte, die zu Herzen geht. Die Geschichte einer jungen Frau, die von Anfang an nicht willkommen war und sich daher nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Doch ihre zurückhaltende Art lässt Irrtümer aufkommen und verstärkt den schlechten Ruf, der seit ihrer Kindheit auf ihr lastet. Deshalb wird sie für ein schreckliches Verbrechen bestraft. Doch war es wirklich Mord?
Mitfühlend, ergreifend und doch irgendwie unfassbar. Hier wird mehr als einer Person tief in die Seele geschaut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
33
9
2
1
0

Historischer spannender Island Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 14.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Depüt der Autorin Hannah Kent, es hat mich von der ersten Seite in den Bann gezogen, das ärmliche Leben einer Bauernfamilie 19. Jhdt, in einem Isländischen nebeligen Tal am Kornsa`Hof, die zwingende Aufnahme der Mörderin Agnes Magnusdottier als Magd bringt ihr Leben durcheinander, die Geschichte nimmt Ihren Lauf...... absolut glaubwürdig... Depüt der Autorin Hannah Kent, es hat mich von der ersten Seite in den Bann gezogen, das ärmliche Leben einer Bauernfamilie 19. Jhdt, in einem Isländischen nebeligen Tal am Kornsa`Hof, die zwingende Aufnahme der Mörderin Agnes Magnusdottier als Magd bringt ihr Leben durcheinander, die Geschichte nimmt Ihren Lauf...... absolut glaubwürdig so könnte es sich abgespielt haben. Der Leser wandert durch die düsten Hügeln Islands, verbringt viel Zeit in der ärmlichen Lehmhütte-Grandios

Die Geschichte einer Mörderin
von NiWa aus Euratsfeld am 06.08.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Island, 1828. Die verschlossene Magd Agnes wird zum Tode verurteilt, weil sie zwei Männer ermordet hat. Sie wird bis auf einem Hof untergebracht, wo sie auf ihre Hinrichtung wartet und ihre Geschichte erzählt. Bei diesem historischen Roman handelt es sich um ein Stück Geschichte. Denn Agnes Magnúsdóttir hat tatsächlich gelebt... Island, 1828. Die verschlossene Magd Agnes wird zum Tode verurteilt, weil sie zwei Männer ermordet hat. Sie wird bis auf einem Hof untergebracht, wo sie auf ihre Hinrichtung wartet und ihre Geschichte erzählt. Bei diesem historischen Roman handelt es sich um ein Stück Geschichte. Denn Agnes Magnúsdóttir hat tatsächlich gelebt und war der letzte Mensch, der auf Island hingerichtet wurde. Die Autorin Hannah Kent geht mit diesem Roman der Geschichte der berüchtigten Doppelmörderin auf den Grund. Allerdings darf man sich genauso wenig einen spannungsgeladenen Krimi wie müden Historienschinken erwarten. Es ist ein gut recherchierter historischer Roman, der aus einer angeblich bestialischen Mörderin einen Menschen macht. Agnes Magnúsdóttir hat zwei Männer ermordet und - angeblich um die Morde zu vertuschen - das Haus niedergebrannt. Diese Tat kannte kein Pardon und daher blüht ihr die Todesstrafe. Da Island zu dieser Zeit nicht über geeignete Gefängnisse verfügt, wird die berüchtigte Möderin kurzerhand auf dem Hof eines Beamten untergebracht, deren Bewohner natürlich nicht begeistert davon sind. Wer will schon eine Mörderin bei sich einquartieren? Pfarrer Thorvardur Jónsson wird der Mörderin als geistiger Beistand zur Seite gestellt und soll ihr den Teufel aus dem Leib predigen. Doch davon hält der junge Geistliche nicht viel und hört sich lieber Agnes’ Geschichte an. Als Leser erfährt man die Ereignisse aus mehreren Perspektiven. An erster Stelle steht Agnes selbst, die sich nicht nur dem Pfarrer anvertraut, sondern gleichzeitig in Erinnerungen schwelgt. Man erfährt, wie sie in diese missliche Lage kam, wie ihr Leben als vernachlässigtes Kind und Magd verlief, und warum sie zu guter Letzt getötet hat. Die Familie des Beamten spielt eine ebenso wichtige Rolle. Durch sie erfährt man, welche Gerüchte über die berüchtigte Mörderin kursieren, wie erschreckend es ist, gar keiner furchterregenden Hexe sondern nur einer normalen Frau gegenüberzustehen, und wie traurig es ist, dass niemand Agnes fragt, warum sie die Männer getötet hat. Dabei zeichnet die Autorin ein plastisches Bild von Island dieser Zeit. Häuser und Höfe sind feuchte Behausungen aus Torf, die Menschen leben eingezwängt in diesen Lehmhütten und sind von harter Arbeit getrieben, weil der nächste Winter bald kommen wird. Es ist nicht nur die Geschichte einer Mörderin, die wahrscheinlich eine Verzweiflungstat begangen hat, sondern lässt den Leser auf das vergangene Island blicken. Dabei war es ein faszinierender Rückblick und gleichzeitig ein interessanter Kulturschock für mich, weil sich Island doch etwas anders als ‚mein‘ Teil von Europa entwickelt hat. Zum Beispiel konnte um 1830 fast jeder Isländer lesen, weil es von der Kirche gefordert wurde, die Sitten waren hart, die Arbeit noch härter, und das Auskommen in diesem feucht-kaltem Part der Welt auch für die besser Gestellten eine körperliche Herausforderung. Die authentische Erzählung der Autorin beruht auf viel Archivmaterial, das sie für ihren Roman verarbeitet hat. Zwar betont Hannah Kent, dass sie sich bei Details großteils auf ihre Fantasie verlassen hat, dennoch fließen unzählige Dokumente ein, die der Autorin als Grundlage dienen. Der Schreibstil ist eher ruhig und die Erzählweise kommt ohne Dramatik aus. Am Beginn wird man mit der Ankunft der Mörderin konfrontiert und erfährt erst nach und nach, was geschehen ist. Dadurch wird ein gutes Quantum Spannung erzeugt, was einem das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Zum Ende hin wird es einen Hauch emotionaler, was in Anbetracht der Umstände verständlich ist. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, weil ich mich für Island interessiere und mich die Geschichte von Agnes sehr berührt hat. Es war eine schwierige Zeit, als jede Untat einfach nur eine Sünde war, ohne hinter die Motivation dafür zu blicken. „Das Seelenhaus“ ist meiner Meinung nach für Island-Freunde und historisch Interessierte ein absolutes Lesemuss!

Ein atmosphärisches, beklemmendes, eindringliches Debut
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 04.05.2016
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Mein Höreindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Der Klappentext und das spezielle Cover haben mich neugierig gemacht, ebenso überzeugte mich die Hörprobe, so dass das Buch bei mir einziehen durfte.... Geschrieben ist das Ganze aus verschiedenen Perspektiven, teilweise auch in Form von Briefen oder Dokumenten ( männliche Stimme). Zusätzlich wird aber auch... Mein Höreindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Der Klappentext und das spezielle Cover haben mich neugierig gemacht, ebenso überzeugte mich die Hörprobe, so dass das Buch bei mir einziehen durfte.... Geschrieben ist das Ganze aus verschiedenen Perspektiven, teilweise auch in Form von Briefen oder Dokumenten ( männliche Stimme). Zusätzlich wird aber auch aus der Sicht von Agnes in der ICH- Form erzählt ( weibliche Stimme). Beide Sprecher harmonisieren sehr gut miteinander und tragen mit ihren Stimmen dazu bei, dass die Geschichte noch mehr Eindruck hinterlässt. Der Schreibstil ist nämlich sehr atmosphärisch, bildhaft, wortgewandt, ja und teilweise schon fast poetisch. Ich persönlich habe schon das ein oder andere Buch gelesen, welches in Island spielt so dass ich mit den fremden Namen keine Mühe hatte. Ein weiterer Vorteil der Hörbuchvariante ist aber sicher, dass sie einem ja vorgelesen werden....;) Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und gerade Agnes als Hauptperson wuchs mir mit dem fortschreiten der Geschichte immer wie mehr ans Herz. Ihre ganze Gedanken/ Gefühle waren transparent und sehr eindringlich wiedergegeben, so dass ich einige Male leer schlucken musste. Die Autorin hat intensiv recherchiert und es ist ihr gelungen diesen fiktiven Roman, der auf wahren Begebenheiten im Jahre 1828 beruht authentisch darzustellen. Ich jedenfalls konnte mir dieses "alte" Island mit seiner rauen, Landschaft und den damaligen strengen Sitten und Bräuchen sehr gut vorstellen. Dies ist ein Buch der leisen Töne, mit einer beklemmenden düsteren Stimmung und dennoch hat es mich fasziniert, beeindruck und schlussendlich auch berührt. Ich vergebe hiermit gerne 4,5 Sterne