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Das Schloss

Hörspiel

(5)

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In einer Winternacht gelangt der Landvermesser K. in ein Dorf, das von einem mysteriösen Schloss und dessen Beamten beherrscht wird. Immer wieder versucht K. ins Schloss vorzudringen – umsonst. Alles, was er unternimmt, führt ins Leere. Telefonleitungen sind tot, Mittelsmänner entpuppen sich als Spitzel einer unbekannten Macht, das Schankmädchen Frieda, in das er sich verliebt, spielt wie die Wirtin ein undurchsichtiges Spiel mit ihm. Je mehr K. versucht, ins Schloss zu gelangen, desto weiter entfernt er sich von seinem Ziel, bis er schließlich die Vorladung zu einem hochoffiziellen Verhör erhält.

Hörspiel mit Gert Westphal, Friedrich von Bülow u.v.a.
1 CD | Laufzeit 82 min
Portrait
FRANZ KAFKA, geboren am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag. Nach einem Jurastudium arbeitete Kafka als Beamter für die »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt«. 1917 erkrankte er an Tuberkulose, an deren Folgen er 1924 starb. Seine Werke »Der Prozess«, »Die Verwandlung« und »Das Schloss« machten ihn nach seinem Tode weltberühmt, heute ist er einer der meistgelesenen Autoren deutscher Sprache.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Gert Westphal, Friedrich Bülow
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 01.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783862313952
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 82 Minuten
Hörbuch (CD)
8,29
bisher 9,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Kafkas Abrechnung“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Das Urteil als Kafkas Abrechnung:
Im Gegensatz zu seinem "Brief an den Vater" ist diese in eine Geschichte verpackt - und dennoch beschreibt sie das selbe.

Der Mann kümmert sich liebevoll um den alten Vater, der zu nichts mehr selbst fähig ist. Auch besinnt er sich eines alten Freundes und schreibt diesem von seinem Leben seit die zwei getrennte Wege gingen. Er erzält von seiner Verlobten, seiner Arbeit, seinem Vater.
Alsbald wirft dieser - kerngesund - demselben boshaft seine Verfehlungen vor. Er habe den Freund vergessen, mit dem der Vater doch Kontakt gehalten hat. Er habe seine Verlobte nicht aus Liebe genommen. Er habe sein Leben verwirkt.
Aus Verzweiflung springt der Sohn von einer Brücke.

Hat nicht auch Kafka selbst alles gegeben, das der Vater nicht anerkannte.
Hat auch nicht dieser somit sein Urteil über den Sohn gesprochen?

Eine gelungene Parabel, ganz im Stile Kafkas biographisch und abstrakt.
Das Urteil als Kafkas Abrechnung:
Im Gegensatz zu seinem "Brief an den Vater" ist diese in eine Geschichte verpackt - und dennoch beschreibt sie das selbe.

Der Mann kümmert sich liebevoll um den alten Vater, der zu nichts mehr selbst fähig ist. Auch besinnt er sich eines alten Freundes und schreibt diesem von seinem Leben seit die zwei getrennte Wege gingen. Er erzält von seiner Verlobten, seiner Arbeit, seinem Vater.
Alsbald wirft dieser - kerngesund - demselben boshaft seine Verfehlungen vor. Er habe den Freund vergessen, mit dem der Vater doch Kontakt gehalten hat. Er habe seine Verlobte nicht aus Liebe genommen. Er habe sein Leben verwirkt.
Aus Verzweiflung springt der Sohn von einer Brücke.

Hat nicht auch Kafka selbst alles gegeben, das der Vater nicht anerkannte.
Hat auch nicht dieser somit sein Urteil über den Sohn gesprochen?

Eine gelungene Parabel, ganz im Stile Kafkas biographisch und abstrakt.

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Einer von Kafkas besten Romanen in seiner Originalfassung von 1912! Die Darstellung des Vater-Sohn-Konflikts bleibt unübertroffen! Einer von Kafkas besten Romanen in seiner Originalfassung von 1912! Die Darstellung des Vater-Sohn-Konflikts bleibt unübertroffen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Gesammelte Werke
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 24.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Einband sieht sehr wertig aus, besonders mit der Goldprägung, sodass ich mir durchaus vorstellen könnte, dieses Buch auch zu verschenken. Die Seiten sind sehr dünn, oft druckt die andere Seite hindurch. Zum Inhalt muss ich sicherlich nicht viel sagen - alle Werke Kafkas sind dort enthalten, die die... Der Einband sieht sehr wertig aus, besonders mit der Goldprägung, sodass ich mir durchaus vorstellen könnte, dieses Buch auch zu verschenken. Die Seiten sind sehr dünn, oft druckt die andere Seite hindurch. Zum Inhalt muss ich sicherlich nicht viel sagen - alle Werke Kafkas sind dort enthalten, die die Leser immer wieder vor Herausforderungen stellen...

Kafka inspiriert!
von Zitronenblau am 02.04.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es sind nicht immer die bekannten Werke, die einen Schriftsteller auszeichnen. Was der Masse gefällt und entsprechend rezipiert wird, gibt noch lange keinen Hinweis darauf, was im Individuellen bestaunt werden darf! Seine Sprache und seine Erzählungen sind unbeschreiblich eigen, vom Kafkaesken geprägt, durch Flaubert beeinflusst, stilsicher und einzigartig. Kafka... Es sind nicht immer die bekannten Werke, die einen Schriftsteller auszeichnen. Was der Masse gefällt und entsprechend rezipiert wird, gibt noch lange keinen Hinweis darauf, was im Individuellen bestaunt werden darf! Seine Sprache und seine Erzählungen sind unbeschreiblich eigen, vom Kafkaesken geprägt, durch Flaubert beeinflusst, stilsicher und einzigartig. Kafka ist ein Mysterium. Man liest ihn nicht nur so weg, jedes Wort ist treffgenau gesetzt und hat eine Bedeutung. Hier ist so viel Interpretationsspielraum möglich, dass die Literatur fast schon wieder ganz im eigenen Sinne und vollkommen frei gelesen werden kann. Kafka ist nur schwierig, wenn man sich davor fürchtet, selber frei und ungezwungen lesen zu können. Kafkas Welt ist ein Hochgenuss, teilweise skuril, grotesk, absurd und verrückt: und genau dieses "Kranke" ist eigentlich das "Gesunde"! Sehr empfehlenswert! (Außerdem enthalten: "Das Urteil", "Die Verwandlung" etc.)