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Habsburgs schmutziger Krieg

Ermittlungen zur österreichisch-ungarischen Kriegsführung 1914-1918

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Neue Erkenntnisse über die dunkelsten Kapitel des Ersten Weltkriegs: Die Autoren
untersuchen die Beschlüsse und Kalkulationen der habsburgischen Entscheidungsträger. Sie zeigen, wie ohne Rücksicht auf Verluste der Krieg entfesselt wurde, an dessen Beginn die Vernichtung Serbiens als oberstes Ziel stand. Doch was geschah in den Besatzungsgebieten der k.u.k. Armeen? Sind österreichisch-ungarische Streitkräfte für Kriegsverbrechen verantwortlich? Dieses Buch wirft ein erschreckendes Schlaglicht auf Befehlsketten, Feindbilder und die eskalierende Gewalt gegenüber Verdächtigen, Wehrlosen und "verwalteten Massen". Ein erschütterndes Panorama des Weges in den Untergang des Habsburgerreiches.

Portrait
Hannes Leidinger, geboren 1969, Leiter eines Forschungsprojektes über Filmgeschichte zum Ersten Weltkrieg, Gastprofessuren und Lehrbeauftragter an der Universität Wien bzw. an der Pädagogischen Hochschule Wien.

Verena Moritz, geboren 1969, Leiterin eines Forschungsprojektes über Kriegsgefangene
in Österreich-Ungarn 1914–1918, Lehrbeauftragte an der Universität Wien, Mitglied der Österreichisch-Russischen Historikerkommission.

Karin Moser, geboren 1974, Mitarbeiterin eines Forschungsprojektes über die Filmgeschichte zum Ersten Weltkrieg, Lehrbeauftragte an der Universität Wien, langjährige Mitarbeiterin des Filmarchivs Austria.

Wolfram Dornik, geboren 1978, Wissenschaftlicher Leiter des „Museums im Tabor“ in Feldbach, Mitinitiator des „Forums: Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 24.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7017-3200-5
Verlag Residenz Verlag
Maße (L/B/H) 22,6/14,8/3 cm
Gewicht 620 g
Abbildungen zahlreiche Abbildungen
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Eine kritische Auseinandersetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 22.11.2014

Der 1. Weltkrieg wird in Österreich manchmal als "Untergang des Abendlandes" dargestellt. Die vorliegende Arbeit holt Österreich aus seiner Komfortzone und beschreibt die dunklen Seiten der k.u.k. Kriegsführung. Beginnend mit der Frage der Kriegsschuld, über den Umgang mit der eigenen als als auch der gegnerischen Zivilbevölkerung und den Kriegsgefangenen über... Der 1. Weltkrieg wird in Österreich manchmal als "Untergang des Abendlandes" dargestellt. Die vorliegende Arbeit holt Österreich aus seiner Komfortzone und beschreibt die dunklen Seiten der k.u.k. Kriegsführung. Beginnend mit der Frage der Kriegsschuld, über den Umgang mit der eigenen als als auch der gegnerischen Zivilbevölkerung und den Kriegsgefangenen über die juristische Aufarbeitung in der Nachkriegszeit bis zur Behandlung des Themas in Film und Fernsehen wird der Bogen gespannt. Hier wird nicht eine "goldene Vergangenheit" verklärt, sondern Kriegsverbrechen und Gräueltaten der österreichisch-ungarischen Armee nachgegangen und das Thema kritisch betrachtet. Fazit: Eine wichtige Arbeit über und für den Umgang mit Österreichs Vergangenheit.