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Das Tagebuch der Gräfin Marie Festetics

Kaiserin Elisabeths intimste Freundin

Charakter der Kaiserin, Politik und Intrigen am Wiener Hof

Die hochintelligente und bildschöne Hofdame Gräfin Marie Festetics, die engste Freundin Kaiserin Elisabeths, führte über Jahrzehnte hinweg ein ausführliches Tagebuch. Diese sensationelle Quelle wird nun erstmals umfangreich veröffentlicht. Auf mehr als 2000 Seiten beschrieb Festetics ungeschminkt das Leben am Kaiserhof und seine Intrigen, vor allem gegen die von ihr so verehrte Kaiserin. Die Hofdame analysiert "Sisis" Charakter und berichtet über die Gefühle der Kaiserin und die Beziehung zu Kaiser Franz Joseph; sie urteilt messerscharf über die kaiserliche Verwandtschaft und die bedeutenden Persönlichkeiten ihrer Zeit. Ein faszinierendes Diarium!
Portrait
Gudula Walterskirchen geboren 1967, studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Graz und Wien. Die Historikerin und freie Journalistin war politische Redakteurin der „Presse“, schreibt Sachbücher, zudem Satire und Belletristik. Seit vielen Jahren zählt die österreichische Adelsgeschichte zu ihren Spezialgebieten. Zuletzt erschienen: „Der Franzi war ein wenig unartig. Hofdamen der Habsburger erzählen“ (2013).

Beatrix Meyer geboren 1973, studierte Germanistik und Geschichte in Pécs (Ungarn) und Erlangen. Die gebürtige Ungarin arbeitete jahrelang als Fremdsprachenlehrerin für Deutsch. Nach ihrem Umzug nach Deutschland vertiefte sie sich in die Familiengeschichte der Gräfin Festetics. In enger Kooperation mit ungarischen Museumskuratoren deckt sie nun das bisher unerforschte Schicksal der Hofdame und ihrer Familie auf.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 02.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7017-3338-5
Verlag Residenz Verlag
Maße (L/B/H) 22,6/14,9/3 cm
Gewicht 583 g
Abbildungen zahlreiche Abbildungen
Auflage 3
Verkaufsrang 80845
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Die Vertraute Kaiserin Elisabeths beschreibt in ihrem Tagebuch anschaulich die Zeit am Wiener Hof und ihre Arbeit als Hofdame. Spannende Unterhaltung mit historischem Hintergrund.

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Die Hofdame und einzige Vertraute der legendären Kaiserin Elisabeth analysiert loyal und auch kritisch, wer die Kaiserin wirklich war, wie sie zum Kaiser und zum Hof stand. Super!

Kundenbewertungen

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Mühsam und voller selbstmitleid
von einer Kundin/einem Kunden aus Eichgraben am 17.12.2018

Mit grosser Erwartung hab ich mir das Buch bestellt und darauf gewartet um festzustellen das dieses Buch der alles an selbstmitleid vereint, was mich sich nur vorstellen kann. Am Anfang wird lange über die Familie der Gräfin berichtet und schon da fängt das Interesse an zu schwinden... Ständig finden Sprünge durch die Jahresz... Mit grosser Erwartung hab ich mir das Buch bestellt und darauf gewartet um festzustellen das dieses Buch der alles an selbstmitleid vereint, was mich sich nur vorstellen kann. Am Anfang wird lange über die Familie der Gräfin berichtet und schon da fängt das Interesse an zu schwinden... Ständig finden Sprünge durch die Jahreszahlen und Monate statt und dies zieht sich durch alle Kapitel. Somit ist das Lesen der Einträge mühsam weil sie keinen zusammenhang ergäben! Des Weiteren versinkt die Gräfin bei jedem Eintrag in selbstmitleid was ein weiterlesen schon fast nervig macht. Sie berichtet über Hass Abneigung und intriegen am Hofe gegenüber der Kaiserin, ist jedoch selbst diejenige die in ihren tagebuch am meisten davon verbreitet. Allein schon die Kinder der Kaiserin werden von ihr gehasst und sie beizeichnet Marie Valerie als unfreundliches "trottel Kind", ja trottelkind! Teilweise scheinen mir ihre Einträge als wunschvorstellung weil aus welchen erdenklichen Grund soll der Kaiser nur weil sie krank und beim dinner nicht teilnehmen konnte, das dinner absagen? Oder wer kann es glauben das die Kaiserin beim spazieren gehen sie küsste und sagte sie liebe sie? Ich glaube es entspricht einiges nicht dem Wahrheitsgehalt und mit den massiven zeitsprüngen sowie das ständige versinken in Mitleid der anscheinend psychisch kranken Gräfin macht das Buch echt widerlich zum lesen! Ich kann das Buch absolut nicht weiterempfehlen. Schade denn ich hab mich sehr darauf gefreut.

Viele Schwächen, nur für Insider.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 13.02.2015

Zunächst: es war wichtig, einmal das Tagebuch zu veröffentlichen. Fragwürdig ist aber der Untertitel dieses Buches. Von einer "intimsten Freundin" kann keine Rede sein. Das hätte die Festetics gern gehabt, aber da gab es einige andere, die Elisabeth sich zur Vertrauten erkor. Das führte zu ständigen Rivalitäten und Intrigen gege... Zunächst: es war wichtig, einmal das Tagebuch zu veröffentlichen. Fragwürdig ist aber der Untertitel dieses Buches. Von einer "intimsten Freundin" kann keine Rede sein. Das hätte die Festetics gern gehabt, aber da gab es einige andere, die Elisabeth sich zur Vertrauten erkor. Das führte zu ständigen Rivalitäten und Intrigen gegen alle, die in der Nähe ihrer verehrten Königin waren, sei es aus beruflichen oder verwandtschaftlichen Gründen. Die Gräfin war eine Vertraute von Andrassy und dessen Trumpf in der Nähe von Elisabeth. Dieses "Opfer für Ungarn sei ihre Pflicht" - entsprechend wurde sie argwöhnisch beobachtet und abgelehnt, was wiederum zu Re-Aktionen der Festetics führte. Die Eintragungen sind äußerst subjektiv - nach dem Aphorismus, wer Tagebuch schreibt hat etwas zu verbergen, will im Nachhinein einen Ablauf anders darstellen oder sich rechtfertigen. In absoluter kritikloser Bewunderung will sie Elisabeth gegen alles verteidigen, sieht überall Intrigen und initiiert selbst welche, verbreitet und hinterbringt Elisabeth Tratsch über sie. Sie will ihr "ein Denkmal setzen". Elisabeth als altjüngferlicher Ersatz für einen Ehemann. Ihre Eintragungen zeigen Eifersucht, Neid, Intoleranz, Unduldsamkeit und Mißgunst bis zur Bösartigkeit gegen alle, einschließlich der kaiserlichen Kinder, was wohl auch eine Kompensation für das eigene verlorene Liebesglück war. Ein Zwang, andere zu beurteilen, zu maßregeln, Zensuren zu verteilen, Urteile und Vorurteile über Kolleginnen, Hofbeamte, die Adligen und Bediensteten, aber auch ihre eigenen und Elisabeths Verwandte. Sie sieht sich einsam, verlassen, fühlt sich zurückgesetzt, kommt mit niemandem aus und v.a. hat sie etwas gegen die Leichtigkeit und Lebensfreude des Adels. Sie strebt nach Sitte, Anstand, Reinheit, Ehe, Moral. Sie überhöht ihre eigene Bedeutung, ihren Fleiß und wertet andere ab, sieht überall Feinde, Rivalen und Intrigen. Vieles klingt nach psychologischer Übertragung. Es war keine gute Idee, die Aufzeichnungen thematisch und zeitlich zu zerhacken. Dabei wurden Vorgänge aus dem Zusammenhang gerissen, Mißverständnisse geschaffen, auch auf Seiten der Autorinnen. Warum die Gräfin wie urteilt, ergibt sich oft aus ihrer persönlichen Befindlichkeit, die wiederum bedingt war durch persönliche und familiäre Schicksalsschläge, durch private Probleme und den anstrengenden Dienst. Dies sieht man aus vorhergehenden Eintragungen, die aber irgendwo in einem anderen Kapitel stehen. Dazu mitunter und ohne Notwendigkeit auch ein zeitliches Durcheinander innerhalb eines Kapitels, z.B. S. 175f - April 1876, Nov. 1876, Dez. 1875, Okt.1878. Wichtige Quellen wurden nicht benutzt, z.B. der Friedjung-Nachlaß. Die Quellen sind überhaupt dürftig, die Aufbereitung mangelhaft. Seitenlang werden die Eintragungen über die Freiin von Wallersee zitiert, aber die wichtigste Quelle dazu, ihre Biographie, wird nicht angeführt, obwohl die Autorin Infos daraus benutzte. Die Nichte der Kaiserin wäre aufgrund ihres "Stammbaumfehlers", der eine gute Heirat hätte verhindern können, eine Anwärterin auf den Posten einer Hofdame gewesen, zumal sie als Verwandte, wirkliche Vertraute, gute Reiterin, Sportlerin und Jagdteilnehmerin Elisabeth näher stand. Die Festetics fürchtete um ihre Stellung und unternahm alles, um die Konkurrenz durch eine arrangierte Heirat in die ihr bekannte Familie Larisch aus der Nähe der Kaiserin zu bringen. Eine Überprüfung des Wahrheitsgehaltes einzelner Aussagen wäre wünschenswert gewesen. Es gibt nur dürftige, historisch unbedeutende Kommentare ohne Reflexion. Es fehlt eine psychologisch hinterfragte, kritische Würdigung. Das Register ist unzuverlässig, mehrere im Text vorkommende Namen fehlen, ebenso einzelne Seitenzahlen, ein erwähnter "Großherzog" wäre leicht zu identifizieren gewesen, andere Einträge nur mit dem Familiennamen werden ungeprüft einem beliebigen Vornamen zugerechnet. Die Festetics schreibt regelmäßig falsch "Wiederhofer", was leider auch in das Register übernommen wird. Unerklärlich, warum manche Adelige unter ihrem Vornamen, andere unter dem Familiennamen angeführt sind (Marie, Liechtenstein, aber Metternich, Pauline und Liechtenstein, Prinz Rudolf). Eintragungen über eine "Madame Vecsera" - 1876 und 1883 eindeutig Helene - werden im Register Mary zugeordnet. Positiv die Durchnummerierung der Anmerkungen, warum dort Herzog Ludwig in Bayern "in geistiger Umnachtung Selbstmord beging" ist nicht nachvollziehbar und definitiv falsch. Ein mitunter schwierig zu lesendes Buch für Insider, ob dies am Schreibstil der Gräfin mit der eigentlich leicht lesbaren Schreibschrift oder an der Übersetzung liegt, sei dahingestellt. Vieles bleibt unklar, dazu die Mißverständnisse durch das Auseinanderreißen aufeinanderfolgender Einträge. Eine echte Biographie unter Einbeziehung des kritisch betrachteten, gründlich bearbeiteten Tagebuchs wäre sinnvoller gewesen.