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Schnee kommt

Roman

(9)
Tag für Tag sitzt Ruben in seinem Sessel und starrt aus dem Fenster. Tag für Tag sieht er den Geldtransporter, der vor der Bank gegenüber hält. Eines Tages steht er auf, geht über die Straße, nimmt einen der unbewachten Geldkoffer und macht sich davon – auf in ein neues Leben. Auf seiner Flucht durch die Nacht gerät er in einen Unfall mitten in einem Tunnel. Während draußen der Schnee fällt und die Straßen gesperrt werden, sind im Tunnel fünf Menschen von der Außenwelt abgeschlossen. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, jeder sein dunkles Geheimnis – ein tödliches Drama nimmt seinen Lauf.
In seinem Roman 'Schnee kommt' inszeniert Bernhard Aichner ein packendes Kammerspiel menschlicher Abgründe – virtuos komponiert, temporeich und bis zur letzten Seite fesselnd.
Portrait

Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Mehrere Literaturpreise und -stipendien, zuletzt der Burgdorfer Krimipreis (2014). Zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele sowie Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Bei HAYMONtb erschienen die Max-Broll-Krimis 'Die Schöne und der Tod' (2010), 'Für immer tot' (2011) und 'Leichenspiele' (2012) sowie der Roman 'Nur Blau' (2012).

Zitat
„ein fesselndes Kammerspiel“
NEWS

„Perfides Setting, stakkatoartig geschildert.“
Format

„… der Autor hat das Ganze gekonnt arrangiert und den psychologisch unterfütterten Katastrophenfilm rasant geschnitten.“
Der Standard, Daniela Strigl

„Schnee kommt kann gelesen werden wie ein Film.“
Die Furche, Jutta Fenk-Esterbauer
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 232
Erscheinungsdatum 17.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7158-1
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,5 cm
Gewicht 357 g
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
17,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ungeahnte Abgründe im Tunnel brechen auf ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 20.01.2018

Es ist spät am Abend und es beginnt zu schneien, auf den Straßen ist nicht ganz so viel los und der Tunnel wird kaum befahren. Aber doch wollen einige Autos mit ihren Passagieren den Berg durchfahren, um genau zu sein drei Wagen, denn dann passiert ein Unfall. Ein Wagen... Es ist spät am Abend und es beginnt zu schneien, auf den Straßen ist nicht ganz so viel los und der Tunnel wird kaum befahren. Aber doch wollen einige Autos mit ihren Passagieren den Berg durchfahren, um genau zu sein drei Wagen, denn dann passiert ein Unfall. Ein Wagen überschlägt sich und zwei fahren auf. Wird es Überlebende geben? Kommt schnell Hilfe? Wohl eher nicht, denn nicht nur im Tunnel passiert ein Drama, sondern auch am Tunneleingang kommt ein Lkw ins Schleudern und rasiert nicht nur das Wärterhäuschen um, sondern blockiert die ganze Einfahrt. Nun stecken die Leute im Tunnel und davor fest, jeder von ihnen hat eine Geschichte, ein Geheimnis und je länger das Warten auf Hilfe dauert, umso mehr nimmt das Drama seinen Lauf. Was hat jeder Einzelne zu verbergen? Welche Fäden werden wo gezogen? Und gibt es ein Entkommen aus diesem Tunnel? Ich bin ein absoluter Fan von diesem Autor und habe nicht nur seine Blum Reihe gelesen, sondern auch seinen Max. Nun brauchte ich Überbrückungsliteratur von Bernhard Aichner, da es noch ein bisschen dauert, bis was Neues kommt und da packen wir doch die Gelegenheit beim Schopfe und gönnen uns eins seiner vorherigen Werke. Tja, und da Winter ist, klingt doch Schnee ganz passend. Wie mir das Einschneien gefallen hat, erzähle ich euch nun. In dieser Geschichte gibt es keine zentrale Erzählfigur, da alle Mitspielenden mehr oder minder zu Wort kommen. Da haben wir das Muttersöhnchen, der die Stellung als Tunnelwärter bezogen hat. Die blinde Künstlerin, die gar nicht blind ist. Ihr Partner, der auch ganz gern die Fäuste sprechen lässt. Der entstellte Arzt, der nicht mehr schön ist und seine erfolgreiche Frau, die damit leben muss. Ein zynischer Polizist, der seine Begleitung vor dem Tunnel rausgeschmissen hat. Diese Frau steigt zu einer Familie, die sich streitet und deren Kind unaufhörlich weint. Und wir haben noch Ruben, ein Mann der, den tot schon ins Auge gesehen hat und auf den Weg in ein neues Leben ist. Jeder hat seine Geschichte, alle kommen zu Wort und was zu erst verwirrend scheint, strickt sich Stück für Stück weiter und die Maschen ziehen sich immer mehr zusammen. Um es auf den Punkt zu bringen, es ist auf jeden Fall anders, als Blum und Max, aber nicht weniger lesenswert. Für mich war es mehr wie ein Theaterstück, da alle Figuren irgendwie miteinander verflochten sind und der große Aha-Effekt in jeder Ecke lauerte. Dadurch hatte das Ganze eine zu unrealistische Seite bekommen, allerdings, wenn man die Geschichte als Kammerspiel sieht, ist es hervorragend konzipiert. Das ist halt eine Geschmackssache, mir war es im ersten Moment zu viel des Guten. Aber der Herr Aichner kann einfach erzählen. Er nimmt sich nämlich jeder Figur an, lässt uns sie kennenlernen, die Begebenheiten abklopfen, und hört dann am geschicktesten Punkt auf und geht zur nächsten Person über. So erfährt man häppchenweise von jeden etwas, blickt voyeuristisch in deren Leben und hat immer mehr den Eindruck, da lauert im jeden ein Untier. Einige verstecken sich gut hinter ihrer Fassade, manche treiben ein verrücktes Spiel und doch sind sie alle auf der Suche nach ihren Glück und verheddern sich dann in diesem Tunnel. Die Wahrheit wird mit jeder Seite mehr aufgedeckt und was zuerst leise anfing, erhebt sich immer mehr zu einem Paukenschlag und lässt den Leser überrascht zurück. Schnee kommt, ist ein überraschendes Buch, was langsam an Fahrt zulegt und am Ende ziemlich einschlägt. Ich mochte es recht gern, aber ich fand seine anderen Werke ein Ticken stärker, aber lohnen tut es sich auf jeden Fall.

Atemberaubend spannend!
von Doris Lesebegeistert am 22.04.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Es schneit!! In einem Straßentunnel kommt es zu einem Unfall. Fünf Menschen sind darin verwickelt. Jeder von ihnen hat ein Geheimnis. Sehr spannend zu lesen, habe das Buch in einem verschlungen. Aus verschiedenen Personen wird ein gemeinsames Drama. Hervorragend!!! Bernhard Aichner hat es echt drauf und schafft es immer... Es schneit!! In einem Straßentunnel kommt es zu einem Unfall. Fünf Menschen sind darin verwickelt. Jeder von ihnen hat ein Geheimnis. Sehr spannend zu lesen, habe das Buch in einem verschlungen. Aus verschiedenen Personen wird ein gemeinsames Drama. Hervorragend!!! Bernhard Aichner hat es echt drauf und schafft es immer wieder den Leser zu fesseln und zu schockieren.

von einer Kundin/einem Kunden aus Grieskirchen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wow! Wie immer ein toller, bemerkenswerter Roman. Sehr fesselnder Schreibstil, man kann das Buch fast nicht aus der Hand legen!