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Mit dem spielen wir nicht!

Sylvia Schopf

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Der kleine Theo geht nicht mehr gerne in den Kindergarten - seit Kurzem wird er nämlich von anderen Kindern schikaniert. Er fühlt sich ausgeschlossen, und weil er sich keinem Erwachsenen anvertraut, wird es immer schlimmer. Bis ihm eine neue Freundschaft wieder Mut macht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 32
Altersempfehlung 4 - 6 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 29.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-219-11613-7
Verlag Annette Betz im Ueberreuter Verlag
Maße (L/B/H) 27,9/21,7/1 cm
Gewicht 346 g
Abbildungen mit zahlreichen bunten Bildern
Auflage 2. Auflage
Illustrator Manfred Tophoven
Verkaufsrang 6910

Buchhändler-Empfehlungen

Krisenherd Kindergarten

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ich ging ungern in den Kindergarten. Ich glaube nicht, dass ich gemobbt wurde - wahrscheinlich hatte ich schon damals einfach wenig Interesse an Menschenmassen. Mobbing (in meiner Kindheit war das wohl einfach Hänselei - was auch der Begriff ist, der im Buch genutzt wird) ist sicherlich etwas, das es schon immer gab. Wie die Autoren im Nachwort richtig sagen: Es geht nicht immer darum, dass man etwas ganz klar Definiertes findet, das das Opfer von anderen unterscheidet - manchmal ist es einfach die Person, die gerade da ist. Ich bin selber jemand, der sich mit Freude über andere Leute lustig macht, aber hoffentlich immer die Kurve kriegt, bevor es zu ernsthaften Verletzungen kommt oder sich eine Gruppendynamik entwickelt. Was die Autoren ebenfalls gut zeigen, ist, dass Mobbing nicht unbedingt nur unfassbar böse oder brutale Übergriffe und Beleidigungen sind - oft sind es kleine Gesten der Ablehnung, die sich ausbreiten und addieren. Bei Theo kommt die Formierung einer Jungenclique, eine neue Freundschaft seines vormals besten Freunds und eine allgemeine Ungeschicktheit zusammen, um ihm den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Zum Glück merkt die Erzieherin es aber bald und kann einschreiten. Diese Passage ist etwas simpel gehalten, aber hat einen interessanten Ansatz, um ein Bewusstsein für Ausgrenzung zu schaffen. Sicherlich ist allein damit das Problem nicht gelöst (und Dominanzverhältnisse wird es wohl geben, solang die Menschheit existiert), aber mit etwas mehr Aufmerksamkeit können sich sicherlich viele Menschen - nicht nur Kinder - wohler fühlen.

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