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Der Circle

Roman

Huxleys »Schöne neue Welt« reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz - so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten - wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles ...
Mit seinem neuen Roman »Der Circle« hat Dave Eggers ein packendes Buch über eine bestürzend nahe Zukunft geschrieben, einen Thriller, der uns ganz neu über die Bedeutung von Privatsphäre, Demokratie und Öffentlichkeit nachden-ken und den Wunsch aufkommen lässt, die Welt und das Netz mögen uns bitte manchmal vergessen.
Rezension
"Wir müssen uns davor verbeugen und froh sein, dass es das Buch gibt. Jeder muss es lesen." Juli Zeh 20140813
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 14.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04675-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21/13,9/4 cm
Gewicht 660 g
Originaltitel The Circle
Auflage 15. Auflage
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 78378
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,99
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Buchhändler-Empfehlungen

dystopisches "Silicon Valley"

H. Wiebusch, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mae ist neu beim „Circle“, einem riesigen Internetkonzern, der alle Social Media - Firmen geschluckt hat und totale Transparenz im Netz durchsetzen möchte. Mae steigt schnell auf und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Anonymität und Privatsphäre werden fast unmöglich und alles wird überwacht. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen lässt sie alles in Frage stellen. Definitiv eines meiner Lieblingsbücher, Dave Eggers schockiert, weckt auf und zeigt, wie leichtsinnig und naiv teilweise die eigenen Daten freigegeben werden.

Sieht so unsere Zukunft aus?

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein bedrückendes, fesselndes, fast zu reales Szenario: Mae gerät in die Fänge eines Internetkonzerns, der durch totale Überwachung den gläsernen Menschen erschaffen will. Gruselig!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
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Wie uns dieses Online verändert...
von Feierabendblogger aus Stockerau am 10.03.2020

Es gab sie schon immer. Endzeit-Thriller. War es früher die Angst vor dem Kommunismus, sind es heute andere Ängste, die in den Büchern und Filmen behandelt werden. Heute sind es die Unternehmen, die alle unsere Daten aufsaugen, sammeln und auswerten. Über genau so ein Unternehmen geht es hier in diesem Buch. Es ist Marktführer i... Es gab sie schon immer. Endzeit-Thriller. War es früher die Angst vor dem Kommunismus, sind es heute andere Ängste, die in den Büchern und Filmen behandelt werden. Heute sind es die Unternehmen, die alle unsere Daten aufsaugen, sammeln und auswerten. Über genau so ein Unternehmen geht es hier in diesem Buch. Es ist Marktführer in allem, was Social Media angeht, eigene Hardware herstellt und das Internet kontrolliert. Mae bekommt einen Job in diesem Unternehmen, das ganz simpel „Circle“ heißt, und ist ganz auch dem Häuschen. An Anfang kommt sie aber mit der Philosophie noch nicht klar. Sie sieht es als 9-to-5-Job und geht nach der Arbeit nach Hause. Aber sie wird durch viele zusätzliche Angebote genötigt ihr ganzes Leben am Campus, wie das Unternehmens-Gelände genannt wird, zu verbringen. Es kommt mir vor, wie eine Sekte. Über alles Erlebte und Gedachte soll in den sozialen Medien verbreitet und bewertet werden. Bis hin zu „transparenten“ Personen, die ihr ganzes Leben streamen. Aber es soll bei diesem Unternehmen auch noch weiter gehen. Man will unverzichtbar sein und der Kreis, der Circle, soll sich schließen. Wenn ich mir die Online-Welt so ansehe, und ich bin absolut kein Insider, merke ich schon leichte Tendenzen in diese Richtung. Viele Leute glauben nur noch über diese Kanäle leben zu können. Es dreht sich immer um Klicks, Zahlen, Views, Likes (in jeglicher Form und Bezeichnung) und Rankings. Bis hin zu Leuten, die jeden Schritt mit einer Insta-Story dokumentieren müssen. Ich habe beim Lesen immer wieder mein eigenes Auftreten auf den sozialen Medien überdacht. Ich mache ja schon so nicht viel, aber so eine kurzes Nachdenken ist nie verkehrt.

Unglaublich langweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Durach am 22.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist phänomenal wie man eine Geschichte, welche durchaus Potential hat, derart langweilig erzählt. Eine irrsinnige Ansammlung von Wortmüll und künstliche in die Länge gezogene Sätze haben mich zwischendurch auf die Idee gebracht den Autor und den Herausgeber wegen Papierverschwendung anzuzeigen.

Gute Idee, mäßig umgesetzt.
von einer Kundin/einem Kunden am 04.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Selten war ich mit dem Ende eines Buches so unzufrieden wie mit diesem. Die Zukunftsvision von einem medialen Unternehmen, das die totale Kontrolle über alle Menschen an sich reißt, finde ich wirklich großartig und diese wird im Buch auch gut beschrieben, aber die Hauptfigur, Mae Holland, ist - offen gesagt - dumm. In nicht a... Selten war ich mit dem Ende eines Buches so unzufrieden wie mit diesem. Die Zukunftsvision von einem medialen Unternehmen, das die totale Kontrolle über alle Menschen an sich reißt, finde ich wirklich großartig und diese wird im Buch auch gut beschrieben, aber die Hauptfigur, Mae Holland, ist - offen gesagt - dumm. In nicht allzu seltenen Momenten der Klarheit merkt sie, dass der Circle eigentlich eher schlecht für die Allgemeinheit ist und welchen Schaden er anrichten kann, was sie auch selbst miterlebt, aber sie missachtet die Warnsignale, die von allen Seiten auf sie einprasseln und lässt sich zum Gesicht des Circles machen, zu einer leeren Sklavin, für die das Unternehmen das einzig richtige und wichtige im Leben ist. Weiterhin haben mich die Längen gestört, in denen nur wieder und wieder verdeutlicht wird, wie wichtig Mae für das Unternehmen ist und wie sehr es in die Privatsphäre eingreift, besonders zum Ende hin zieht es sich unwahrscheinlich. Einige Stellen hätten beträchtlich gekürzt werden können, ohne, dass viel Handlung verloren gegangen wäre. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es ein ausgezeichnetes Buch ist, wenn man die Hauptfigur und die Hälfte ihrer Handlungen ignoriert.