Die Listensammlerin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag 2014

(8)
Sofia liebt Listen – Listen von Schokoladensorten oder peinlichen Hundenamen. Diese Sammlungen bringen Ordnung in ihr Leben: An das Dasein als Mutter hat Sofia sich noch nicht gewöhnt, ihre Großmutter dämmert dement vor sich hin, und auch sonst läuft wenig rund. Eines Tages macht Sofia in der großmütterlichen Wohnung eine Entdeckung: eine andere Listensammlung, in kyrillischer Schrift – die Familie hat in den Siebzigern die Sowjetunion verlassen. Über diesen Fund stößt Sofia auf einen geheimnisvollen Onkel: ein lustiger, schräger Querkopf, der sich aber auch im Untergrund betätigt hat. Sofie spürt Onkel Grischas dunkler Geschichte nach und entdeckt, was die Vergangenheit für sie bedeutet.
Rezension
Lena Gorelik ist brillant.
Portrait
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ (2004) wurde die damals dreiundzwanzigjährige Autorin als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr Roman „Die Listensammlerin“ (2013) wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. Im Herbst 2015 erschien ihr Roman „Null bis unendlich“.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 27.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23844-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,7 cm
Gewicht 305 g
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
9,99
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B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Zwei Menschen, zwei Generationen, eine Familie. Die Listensammlerin ist ein wunderbarer Familienroman, dessen Sprache und Charaktere mich begeistert haben. Zwei Menschen, zwei Generationen, eine Familie. Die Listensammlerin ist ein wunderbarer Familienroman, dessen Sprache und Charaktere mich begeistert haben.

„Die Stürme des Lebens "über"listen“

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Warum Listen schreiben und sammeln?
Ganz einfach: sie geben Struktur, sind Momentaufnahmen, bringen Stille, ordnen, beruhigen, verschaffen Überblick, wenn Sofia im Gefühlschaos des Lebens zu ertrinken droht.

In Sofias Familie finden manche Sofias "Listen-Leidenschaft" befremdlich.
Nur für Sofia sind diese Listen wichtig- denn sie hat mehr Kummer als ihr gut tut.
Ihr Kind muss sich einer sehr schweren Herz-OP unterziehen, die Betreuung/Besuche ihrer an Demenz erkrankten Großmutter und die damit auch seelisch verbundenen Tief's werden ihr von ihrer eigenen Mutter auch noch abverlangt.

Dann findet Sofia bei dem ausräumen der Wohnung ihrer Großmutter eine alte Schatulle mit Listen...sie ist also nicht alleine mit dieser Leidenschaft.
Wer, hat sie geschrieben und wie war dieser Mensch aus ihrer Familie?

Eine herrliche Familiengeschichte
über die Höhen und Tiefen des Lebens mit wundervollen, schrägen Charakteren
Warum Listen schreiben und sammeln?
Ganz einfach: sie geben Struktur, sind Momentaufnahmen, bringen Stille, ordnen, beruhigen, verschaffen Überblick, wenn Sofia im Gefühlschaos des Lebens zu ertrinken droht.

In Sofias Familie finden manche Sofias "Listen-Leidenschaft" befremdlich.
Nur für Sofia sind diese Listen wichtig- denn sie hat mehr Kummer als ihr gut tut.
Ihr Kind muss sich einer sehr schweren Herz-OP unterziehen, die Betreuung/Besuche ihrer an Demenz erkrankten Großmutter und die damit auch seelisch verbundenen Tief's werden ihr von ihrer eigenen Mutter auch noch abverlangt.

Dann findet Sofia bei dem ausräumen der Wohnung ihrer Großmutter eine alte Schatulle mit Listen...sie ist also nicht alleine mit dieser Leidenschaft.
Wer, hat sie geschrieben und wie war dieser Mensch aus ihrer Familie?

Eine herrliche Familiengeschichte
über die Höhen und Tiefen des Lebens mit wundervollen, schrägen Charakteren

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2015

Sofia schreibt Listen. Wann immer es sich ergibt, flüchtet sie ins Schreiben. Es läßt sie die Angst verdrängen. Angst um ihre kleine Tochter, die am Herzen operiert werden soll. Von ihrer Mutter kann Sofia keine Hilfe erwarten. Im Gegenteil. Sie bekommt noch die Verantwortung für die Wohnung der Großmutter... Sofia schreibt Listen. Wann immer es sich ergibt, flüchtet sie ins Schreiben. Es läßt sie die Angst verdrängen. Angst um ihre kleine Tochter, die am Herzen operiert werden soll. Von ihrer Mutter kann Sofia keine Hilfe erwarten. Im Gegenteil. Sie bekommt noch die Verantwortung für die Wohnung der Großmutter übertragen. Während Sofias Mutter den zunehmenden Verfall ihrer Mutter betrauert und sich aus der Verantwortung zieht, fühlt sich Sofia in diese gedrängt. Von den unergiebigen Altenheimbesuchen genervt und der steten Sorge um ihre Tochter erschöpft - ist einzig das Schreiben ihrer Listen Erholung. Beim Stöbern und Räumen in Großmutters Wohnung entdeckt sie vergilbte Heft. Vor Sofia muss es schon einmal ein Familienmitglied mit einer Leidenschaft für Listen gegeben haben..... "Die Listensammlerin" von Lena Gorelik ist ein großes Lesevergnügen.

Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein lesenswerter Familienroman, mit Herz und vielen Geschichten, die Sofia, über ihre Familie erfährt.

Ausgesammelt
von NiWa aus Euratsfeld am 23.03.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Sofia - eine junge Mutter mit schriftstellerischen Ambitionen - hat eine Neurose. Sie schreibt Listen. Nein, nicht bloß schnöde Einkaufs- und To-do-Listen sondern zum Beispiel Listen mit Sätzen, die sie niemals sagen wollte. Daneben muss sich Sofia mit einem harten Schicksal abfinden. Ihre Großmutter leidet unter Demenz und ihre... Sofia - eine junge Mutter mit schriftstellerischen Ambitionen - hat eine Neurose. Sie schreibt Listen. Nein, nicht bloß schnöde Einkaufs- und To-do-Listen sondern zum Beispiel Listen mit Sätzen, die sie niemals sagen wollte. Daneben muss sich Sofia mit einem harten Schicksal abfinden. Ihre Großmutter leidet unter Demenz und ihre kleine Tochter kam nur mit einem halben Herzen zur Welt, was lebensgefährliche Operationen nach sich zieht. Und je beängstigender ihr Leben wird, umso mehr flüchtet sie sich in das Verfassen ihrer Listen. Ein zweiter Erzählstrang berichtet aus der Vergangenheit von ihrem Onkel Grischa in der UdSSR. Könnte die Listenschreibwut ein Familienerbe sein? Die Protagonistin Sofia hat mir sehr gut gefallen. Sie ist gut ausgearbeitet, man ängstigt und ärgert sich mit ihr und versucht gemeinsam mit ihr, ihre Beweggründe zu verstehen. Aber die Geschichte an sich kommt mir unfertig vor. Es ist fast so, als handelt es sich um ein erstes Skript aus dem erst eine richtige Geschichte entstehen wird. Die Handlungen reihen sich aneinander, manche sind banal, andere einschneidend, und trotzdem entsteht keine Dynamik. Im Endeffekt bleibt ein mittelmäßiger Roman, mit ernsten Themen, der wohl zum Nachdenken anregen sollte.