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Buffalo Ballad

On the Trail of an American Icon

Heidi & Hans-Jürgen Koch

(1)
Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

BUFFALO BALLAD Der Donner rollte über die Prärie – und dann war Stille. Einst zogen Millionen Indianerbüffel über die endlosen Ebenen des Mittleren Westens. Dann folgte das gigantische Schlachten. die Indianer wurden ihrer Lebensgrundlage beraubt. Mit dem Bison verschwand das Büffelgras und mit ihm verließen auch die weißen Siedler den kargen, erodierten Boden. Präriestürme trieben den Staub bis nach New York City. Es war ein ökologisches, ökonomisches und soziales Desaster. Das ganze Land erkrankte. 1902 gab es noch 23 freilebende Bisons, verborgen in der Wildnis des Yellowstone Nationalparks. Theodore Roosevelt schickte die Kavallerie um die letzten ihrer Art zu schützen. Der Präsident wusste, der Bison ist ein Symbol für die amerikanische Seele. Jetzt kehrt der Büffel zurück. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, um wieder eine Zukunft zu haben. Buffalo Ballad ist eine visuelle Spurensuche nach dem Geist und Mythos dieser amerikanischen Ikone. In den magischen Schwarz-Weiß-Bildern wird der Bison zu einer realen Vision. Es muss da draußen Orte geben, wo archaische Kreaturen frei leben können. Das ist gut für den Planeten – und gut für den Menschen. Dieses fotografische Werk ist ein Statement. Das Buch ist wie der Büffel selbst.
Das Buch erhielt die Auszeichnung "Deutscher Fotobuchpreis GOLD 2015".

HEIDI & HANS-J¿RGEN KOCH studierten vor ihrer Karrriere als Fotografen Sozialarbeit und Verhaltensforschung. Vor mehr als 25 Jahren erfolgte der gemeinsame Schritt in die Welt der Fotografie. Zahllose Publikationen in den renommiertesten Magazinen der Welt zeugen von ihrer Passion und Profession. Die Spannbreite des fotografischen Schaffens und der ihnen eigenen Sichtweise spiegelt sich auch in ihren Preisen und Auszeichnungen wider, u.a. vom Art Directors Club Deutschland und Europa, BBC Wildlife Photographer of the Year, Lead Award, Deutscher Preis fŸr Wissenschaftsfotografie, Hansel-Mieth Preis, World Press Photo Award. Heidi und Hans-JŸrgen Koch sind fŸr ihr Werk auch mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis (2011) bedacht worden. Sie leben in der NŠhe von Kiel.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 08.10.2014
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch
ISBN 978-3-901753-73-2
Verlag Edition Lammerhuber
Maße (L/B/H) 36,3/28,8/3,8 cm
Gewicht 2692 g
Abbildungen 110 Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Illustrator Heidi Koch, Hans-Jürgen Koch
Verkaufsrang 136400

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Bisons und Landschaft
von Michael Lehmann-Pape am 14.10.2014

„Der Donner rollte über die Prärie – und dann war Stille“. Eine Stille gerade was den Menschen betrifft, welche in den Fotografien des Buches deutlich zum Tragen kommt. Auch wenn vielfach Bisons die Landschaft in allen möglichen Stadien von Bewegungen (bis zum Stillstand der Kadaver) bevölkern. Der Mensch aber, und dies ... „Der Donner rollte über die Prärie – und dann war Stille“. Eine Stille gerade was den Menschen betrifft, welche in den Fotografien des Buches deutlich zum Tragen kommt. Auch wenn vielfach Bisons die Landschaft in allen möglichen Stadien von Bewegungen (bis zum Stillstand der Kadaver) bevölkern. Der Mensch aber, und dies sind mit die eindrücklichsten Fotografien in diesem anspruchsvollen Bildband, taucht nur mehr indirekt auf. Nur in seinen „Hinterlassenschaften“. Alte, vermoderte Wegweiser- Verrottete Hütten, hölzerne Ruinen in Geisterstädten, ein alter, hölzerner Kastenwagen, schräge, ins nirgendwo führende alte Stromkabel und dieses Stück Stacheldraht mit dem daran hängenden Stück Fell. Ein intensives Symbol für das Verhältnis des Menschen zu diesem urwüchsigen Bison. Ansonsten aber, zum größten Teil in schwarz-weiß, führen die Autoren den Leser mitten in die Prärie, in das Land „Buffalo Bill´s“, mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen (wie bei dieser massiven Ballung dunkler Wilken über der ewig ruhig wirkenden Landschaft) und eben den „Bewohnern“ dieser Prärie, den Bisons. Einzeln, ausruhend, friedlich, tiefe Ruhe ausstrahlend auch beim Säugen des Nachwuchses bis hin zu den gesenkten Hörnern, dem Kampf gegeneinander mit aufeinander prallenden Körpern. Herden weit hinten am Horizont und die ein oder andere Nahaufnahme „Auge in Auge“ mit einem Bison Bullen zeigen deutlich die Geduld, Ruhe und Nähe auf, welche die beiden Fotografen inmitten dieser Wildnis zu den Tieren und deren Lebensform aufgenommen haben. Wim Yellowstone-Nationalpark leben die letzten frei umherziehenden Bisons Amerikas“, immer noch bedroht. Heute weniger von aktiven Jägern, mehr durch den „Schutz vor den Bisons“, respektive einer Infektionskrankheit. Freilebende Bisons als Träger dieser Krankheit werden getötet (zumindest bis zum Jahre 2000), wenn sie die Grenzen des Parks verlassen. Doch wie die Autoren es sagen: „Die Geschichte wiederholt sich nicht. Der Bison kehr heim“. Jener Bison, der durch diesen Bildband als Lebewesen und Teil der Landschaft, die er durchstreift mit vielfachen Facetten fotografisch für den Leser lebendig vor Augen geführt wird. Man muss allerdings schon ein ausgeprägtes Interesse für diesen Teil der Natur aufbringen, um das Buch rundweg genießen zu können. Denn es geht und dreht sich auf allen Fotografien (mit natürlich je höchster Qualität) tatsächlich nur um diesen Bison.

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