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Josefine Mutzenbacher

Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt

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Ohne Selbstmitleid und mit einer faszinierenden Freude an der Lust, setzt Josefine Mutzenbacher ihren Körper ein, um den tristen Lebensverhältnissen zu entkommen. Und es gelingt ihr. Dank ihrer außerordentlichen Begabung für das horizontale Gewerbe entkommt sie nicht nur Armut und Elend, sie wird zu einer reichen und kultivierten Frau. Die ungezähmte Sprache sowie die tabulose und direkte Art der Darstellung geben dem Roman eine frappierende Modernität.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 189 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 18
Erscheinungsdatum 01.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783955012830
Verlag Andersseitig.de
Verkaufsrang 48.209
eBook
2,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
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Kundenbewertungen

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Teilweise erschreckend!
von Darja Behnsch Schriftstellerin am 20.10.2008
Bewertet: Buch (gebunden)

JM hat ihr Leben geschildert und in vielen Dingen konnte man Parallelen erkennen, wenn man sich die unterschiedlichsten Jahrhunderte mal etwas genauer betrachtet (hier zum Beispiel nur die Zeit des Sonnenkönigs). JM war mit Sicherheit nicht die einzige Frau auf der Welt, die mit völliger Freude und einem Hochgenuss... JM hat ihr Leben geschildert und in vielen Dingen konnte man Parallelen erkennen, wenn man sich die unterschiedlichsten Jahrhunderte mal etwas genauer betrachtet (hier zum Beispiel nur die Zeit des Sonnenkönigs). JM war mit Sicherheit nicht die einzige Frau auf der Welt, die mit völliger Freude und einem Hochgenuss ihr Leben durch Prostitution bestritten hat. Das machen Frauen heutzutage genauso wie vor Hunderten von Jahren. Im Buch schockieren die Szenen "Inzucht" und "Kindesmissbrauch" gewaltig. Traurig ist, dass dieser Tatbestand heute noch in vielen Familien an der Tagesordnung zu sein scheint. Das Buch ist aus meiner Sicht weniger ein Erotikroman, vielmehr will er uns die Missstände der damaligen Zeit aufzeigen. Wurde man nicht reich geboren, hatte man nur drei Möglichkeiten zu Geld zu kommen: reich heiraten (Karriere war damals eine völlige Utopie), sich einen reichen Gönner zulegen oder aber mit Prostitution Geld verdienen. JM hat sich für die dritte Variante entschieden und ist, wenn man's genau nimmt, Edelhure geworden. Sie hat sich sozusagen hochgevögelt. In ihrem Buch erzählt sie mit einer derartigen Begeisterung von ihren sexuellen Eskapaden, so dass ich immer davon ausgegangen bin, es war für sie mehr nur als irgendein Job, vor allem war es aber etwas, dass sie aus Leidenschaft getan hat. Und ich denke, egal für was man sich entscheidet, wenn man es aus Liebe tut, kann es nicht so verkehrt sein. JM hat ihr Leben mehr als nur genossen und sie hat uns durch ihr Werk nur einen kleinen Einblick in ihr sexuelles Treiben gegeben. Alles hat sie aber bestimmt nicht erzählt, denn wer lebt schon gerne ohne Geheimnisse... ;-) Ich für meinen Teil finde diesen Roman sehr gut, er kommt aber noch lange nicht an die Qualität eines de Mirabeau heran. Denn das ist wirklich Kult! Darja Behnsch, Autorin